Was ist die beste Outdoornahrung für Outdoor, Survival und Camping?

Outdoornahrung

Letztes Update: September 17th, 2018

Outdoornahrung ist die Verpflegung, von der wir uns bei unseren Outdooraktivitäten ernähren. Outdoor-Nahrung nehmen wir entweder bereits fertig zum Verzehr mit oder bereiten sie an Ort und Stelle zu.

Auf kräftezehrenden Trekkingtouren, beim Bushcraften oder beim Survival wo wir außerdem mit einem geringeren Platz im Rucksack für Nahrungsmittel rechnen müssen, benötigen wir eine genauer abgestimmte Verpflegungsliste als beim Camping, wo wir besser improvisieren können, da wir mehr an Lebensmitteln zur Verfügung haben.

Empfehlung für Outdoor-Nahrung: Beef Jerky, Dörrfleisch, Biltong

Hersteller:Grizzly SnacksGym JerkyJack Link'sPaleo To GoEmberThe Irish Biltong Company
Produktbild:
Preis:Bei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichen
Anmerkung:AUTORENTIPPAUTORENTIPPBILTONGBILTONG - AUTORENTIPP
Geschmacksrichtung:Verschiedene SortenKräftig pikante GewürzmischungTeriyakiOhne Zusatz von AromenNaturbelassen und ohne ZuckerEssig, Salz, Koriander, schwarzer Pfeffer, Gewürzextrakt

Hier noch mehr über getrocknetes und haltbares Fleisch erfahren.

Outdoornahrung beim Wandern und Trekking

Proviant Packliste für mehrtägiges Wintertrekking
Erfahre, welche und wie viel Outdoornahrung ich für mehrtägige Winter-Trekkingtouren in den Rucksack packe.

Trekkingtouren können Tagestouren oder Mehrtagestouren sein. Abhängig von der Intensität der Wanderroute und den klimatischen Bedingungen im Wandergebiet sowie der Beschaffenheit der Route muss die Outdoornahrung auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt werden.

Dabei ist es natürlich ein Unterschied, ob die Trekkingtour durch den Himalaya in Nepal oder in den andalusischen Bergen geplant wird.

Beim Trekking abseits von Supermärkten: Outdoor-Proviant vor Ort

Auf einer zweiwöchigen Trekkingtour in Nepal verpflegten wir uns mit den gleichen Lebensmitteln, wie sie die Menschen vor Ort verzehren. Wir hatten also keine Astronautennahrung im Trekkingrucksack. Das lag erstens daran, weil wir diese Tour spontan umsetzten und im Vorlauf nicht geplant hatten und zweitens, weil wir keine Lust hatten, extra Sherpas anzuheuern, die dann unseren Wanderproviant durch den Himalaya tragen.

Die Verpflegung für zwei Wochen Trekking im Himalaya hätten wir unmöglich selbst im Rucksack transportieren können.

Während der Tour im Himalaya ernährten wir uns hauptsächlich von Reis, Linsen und eingelegtem Gemüse.

Das ist die Basisernährung der meisten Bewohner in den Bergen Nepals, die sich Fleisch und andere Extravaganzen nicht leisten können. Auch wenn diese Ernährung einfach anmutet, so ist sie doch gesünder, als die Ernährungsgewohnheiten der verwöhnten Nordeuropäer, deren Nahrungsangebot im Supermarkt mit Fett und Zucker übersättigt ist.

Kochen unterwegs: Zubereitung der Outdoornahrung auf Mehrtagestouren

Auf Touren in Deutschland, Nordspanien, Frankreich und der Schweiz bereitete ich oft mindestens einmal am Tag warmes Essen über einer Outdoor Kochstelle zu. Als Kochstelle verwendete ich entweder Gaskocher oder Spirituskocher, da diese einfach zu transportieren sind und schnell beheizt werden können.

Wenn es mit der gebietsmäßigen Gesetzeslage im Einklang ist und keine Feuergefahr durch Trockenheit besteht, dann entzünde ich auch gerne einen Hobokocher oder ein kleines Lagerfeuer.

Hier sollte man jedoch immer auf Nummer sicher gehen, dass sich nichts entzünden kann. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob man beim Zündeln erwischt wird oder nicht und unter Umständen eine Strafgebühr an die zuständigen Behörden wegen Nichtbeachtung der Brandvorschriften zahlen muss. Sondern es geht vor allem darum, die Natur und ihre Bewohner vor Bränden zu schützen. Denn nur zu oft entstehen aus Leichtsinn und ungewollt Flächenbrände, die riesige Gebiete in Mitleidenschaft ziehen.

In Spanien, Portugal und anderen südeuropäischen Ländern werden jedes Jahr riesige Naturgebiete durch Brände verwüstet. Durch entsprechenden Brandschutz könnten viele dieser Brände vermieden werden.

Wenn es die Umstände erlauben, dann gibt es jedoch nach einer anstrengenden Route nichts Schöneres, als ein frisch zubereitetes Essen über einer Feuerstelle im Freien.

Auf Campingplätzen in Kanada stehen für jeden Stellplatz Feuerstellen bereit. So saßen wir während unseres Kanada-Roadtrip an vielen Nächten vor dem Lagerfeuer und bereiteten uns hier auch unsere Speisen zu.

Outdoor Nahrung am Lagerfeuer zubereiten.
An den kanadischen Campgrounds standen während unserer Kanadareise an allen Stellplätzen Feuerstellen bereit. Diese Gelegenheit nutzten wir natürlich ausgiebig.

Gerichte für die Outdoorküche: Dehydrierte Outdoor Nahrung

Heute gibt es ein riesiges Angebot an dehydrierter Outdoornahrung. Diese abgepackten Lebensmittel enthalten alles, was die Batterien des ausgelaugten Körpers nach einer anstrengenden Tour wieder auffüllt.

Dehydrierte Outdoornahrung enthält im besten Fall die perfekte Dosierung an Vitaminen, Mineralien und Proteinen, die der menschliche Organismus benötigt. Auch geschmacklich steht diese, auch unter dem Begriff Astronautennahrung bekannte Variante der Outdoor-Verpflegung, mancher Hausmannskost in nichts nach.

Um die kraftvollen Suppen und Gerichte aus dem Vakuumbeutel zubereiten zu können, bedarf es jedoch in den meisten Fällen an Wasser, in denen die Speisen dann über der Outdoor-Kochstelle erhitzt werden und aufquellen können.

Wichtigster Punkt: Die Wasserversorgung unterwegs

Egal welche Outdoornahrung wir bevorzugen. Ob Astronautennahrung, kalte Snacks oder ob wir die Gerichte mit frischen Lebensmitteln in der Outdoorküche selbst zubereiten: Spätestens für die Verdauung benötigen wir ausreichend Wasser.

Deshalb besagt auch eine Grundregel, die jeder Abenteurer verinnerlicht haben sollte, dass man im Falle von nur geringen Wasserreserven im Rucksack und keiner Aussicht auf baldige Auffüllmöglichkeiten, auf die Zuführung von Nahrung verzichten soll, um die vorhandenen Wasserreserven zu schonen.

Siehe hierzu auch unsere Tipps gegen Dehydration

Wenn wir essen, bekommen wir auch Durst. Daher ist es absolut wichtig, dass wir stets genügend Wasser dabei haben oder dass wir die geeigneten Outdoor-Wasserfilter mitführen, um unterwegs aus alternativen Wasserquellen selbst unser Trinkwasser aufbereiten zu können.

Outdoor Wasserfilter für Zubereitung von Outdoor Nahrung
Mit Outdoor-Wasserfiltern kann an Wasserquellen unterwegs (Flüsse, Bäche, Seen, Teiche, Pfützen) sofort Wasser zu Trinkwasser aufbereitet werden.

Bewährte Outdoor Wasserfilter im Überblick

 ModellMit AktivkohlefilterPreisHohe FilterleistungProdukbeschreibung
Katadyn Kombi-WasserfilterKatadyn Combi FilterBei Amazon ansehenAusführliche Produktbeschreibung lesen
Katadyn Hiker Pro WasserfilterKatadyn Hiker ProBei Amazon ansehenAusführliche Produktbeschreibung lesen
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Outdoor Wasserfilter / Katadyn Pocket FilterKatadyn Pocket FilterBei Amazon ansehenAusführliche Produktbeschreibung lesen
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Sawyer PointOne Squeeze WasserfilterSawyer PointOne Squeeze SystemBei Amazon ansehenAusführliche Produktbeschreibung lesen

Aufbewahrung und Transport des Trinkwassers in Edelstahl-Trinkflaschen

Mit modernen Outdoor Wasserfiltern wie dem Sawyer Mini können wir über einen Trinkhalm Wasser aus einer Wasserquelle direkt durch den Filter saugen und trinken. Für die Essenzubereitung und auf Wegstrecken, wo keine Wasserquellen bereitstehen, benötigen wir jedoch Wasserreserven, die wir im Rucksack mitführen.

Im Zuge wachsender Kritik an der Gesundheitsverträglichkeit althergebrachter Aluminium-Outdoor-Flaschen haben gesundheitsunbedenkliche Edelstahltrinkflaschen im Laufe der letzten Jahre an Beliebtheit stark zugelegt.

Edelstahl-Trinkflaschen für Outdoor sind BPA- und phthalatfrei und beeinträchtigen somit nicht die Gesundheit.

Diese Trinkgefäße sind 100% dicht und die meisten Edelstahltrinkflaschen sind im Gegensatz zu früheren Outdoor-Flaschen aus Aluminium weithalsig und lassen sich somit sehr einfach reinigen.

Ein weiterer nützlicher Aspekt der Weithalsigkeit von vielen Edelstahl-Trinkflaschenin im Zusammenhang mit der Robustheit des Edelstahls, ist der Umstand, dass sich diese Flaschen auch hervorragend für die Zubereitung von Outdoornahrung eignen. Nicht nur Wasser kann in ihnen mitgeführt werden, sondern auch Suppe oder sogar Eintöpfe.

Auch können diese Flaschen direkt über der Outdoor-Feuerstelle erhitzt werden. So eignen sie sich sogar zum Kochen oder zum Aufwärmen von Speisen, sowie für die Zubereitung heißer Getränke wie Kaffee oder Tee. Und schließlich verbeulen sie auch nicht so schnell, wie die Aluminiumflaschen.

Eine Edelstahltrinkflasche ist nicht nur bei Outdooraktivitäten nützlich. Sie ist ein treuer Begleiter im Alltag. Denn trinken müssen wir täglich mehrmals. Und neben Glasbehältern, die aber zerbrechen können, sind Edelstahlflaschen die denkbar beste Aufbewahrungsmöglichkeit für Trinkwasser.

Unterwegs kalte Snacks für den schnellen Hunger

Auf Tagestouren habe ich meist folgende oder ähnliche Outdoor-Nahrung im Rucksack dabei:

  • Genügend Wasser
  • Äpfel und evtl. anderes Obst wie Mandarinen, Birnen, Bananen o.ä.
  • Rohe Mandeln und Trockenfrüchte. Manchmal auch als Mix in Form von Studentenfutter. (Wenn ich mal ausgezehrt bin, gibt diese Mischung ähnlich wie ein Apfel innerhalb kurzer Zeit einen Energieschub.)
  • Belegte Brote oder Brot und Dosennahrung

Bin ich mit meinem Hund auf einer Trekkingtour, dann habe ich zusätzlich auch seine Outdoor-Nahrung und natürlich noch mindestens zwei Liter Wasser extra dabei.

Pflanzliche Notnahrung unterwegs

Unterwegs esse ich gern, was so an Essbarem von den Bäumen und Sträuchern hängt und nehme auch gerne mal etwas in der Natur Gepflücktes mit nach Hause.

Outdoor Notnahrung, Brombeeren.
Wilde Brombeeren sind eine angenehme Abwechslung zur mitgeführten Outdoornahrung im Rucksack.

Auf Trekkingtouren in meiner Wahlheimat Andalusien im Süden von Spanien findet man je nach Jahreszeit Algarrobas, Brombeeren, Esskastanien, Kaktusfeigen (siehe Titelbild), Hagebutten, Rosmarin (zum Würzen), Mandeln, Madroños (Sandbeeren), Granatäpfel, in sauberen Bächen Kresse und mit etwas Glück Mandarinen, Apfelsinen, Zitronen, Feigen, Aprikosen und Avocados oder gar Mangos. Letztere sind jedoch meist Privateigentum von Plantagen, an denen man zufällig vorbeikommt.

Kaktusfeigen:

Kaktusfeigen kannst du entweder direkt verspeisen oder Marmelade daraus machen. Auch die Kaktusblätter des Feigenkatus eignen sich zum Verzehr.

Mandeln:

Auf verwilderte Mandelbäume trifft man in Südspanien sehr häufig. Mit einem Stein oder dem Messer schlägt man die Schale auf. Wenn die Mandel genießbar ist, dann findet man am gleichen Baum mit etwas Glück noch weitere leckere Mandeln.

Rosmarin:

Rosmarin wächst überall wild. Oft stecke ich mir beim Wandern ein paar frische Blätter (Nadeln) in den Mund und kaue darauf herum. Frischer Rosmarin hat einen sehr angenehmen Geschmack.

Für die Küche zuhause nehme ich mir dann häufig noch einen kleinen Strauch mit. Rosmarin schmeckt zu Fleischgerichten, Kartoffeln und auch Reis- und Nudelgerichten ausgezeichnet. Es reicht, wenn du ihn kurz unter fließendem Wasser abspülst und dann grob gehäckselt über das Essen streust.

Madroños / süße Früchte vom Erdbeerbaum:

Madroños findet man eher selten. Wenn man aber das Glück hat, auf einen Madroño-Baum (Erdbeerbaum) zu stoßen, an dem auch die süßen Früchte wachsen, dann darf man sich auf eine seltene Delikatesse freuen.

Granatäpfel:

Im Spätsommer und Herbst ist Granatapfel-Zeit. Das Herauspuhlen der essbaren süßen Kerne ist oft etwas nervig. Das Ergebnis entschädigt aber die vorangegangene Arbeit.

Esskastanien, Maronen:

Esskastanien oder Maronen gibt es ebenfalls im Herbst. Sie können direkt roh verzehrt werden.

Abhängig von dem, was in deiner geografischen Lage wächst, solltest du dir einen leckeren Snack dieser Gratisverpflegung, welche die Natur bereithält, nicht entgehen lassen.

Esskastanien, Maronen als Outdoornahrung.
Esskastanien oder Maronen können auch roh gegessen werden.

Hier noch mehr über essbare Kastanien erfahren.

Eicheln, Bellotas:

In Deutschland und Europa gelten auch Eicheln als willkommene Notnahrung bei Survivors. Unsere Vorfahren buken aus Eicheln sogar Brot. Und aus gerösteten Eicheln kann schmackhafter Ersatzkaffee aufgebrüht werden.

Aber Vorsicht: Eicheln enthalten Gerbstoffe und müssen vor dem Verzehr ausreichend gewässert werden. Auch sind nicht alle Eichelarten gleichermaßen bekömmlich.

Eicheln als Outdoor-Nahrung.
Nicht alle Eichelarten sind gleichermaßen bekömmlich. Vor dem Verzehr von Eicheln solltest du dich genau über die jeweilige Art und die genaue Zubereitung informieren.

Outdoorverpflegung Energieriegel

Energieriegel sind Powerriegel, die dem Körper dank hochdosierter Inhaltsstoffe sofortige Energie liefern können und ihn trotz ihrer geringen Abmessungen und eines niedrigen Packgewichts im Gegensatz zu herkömmlicher Outdoornahrung optimal mit allen notwendigen Mineralien, Vitaminen und Proteinen versorgen.

Ganz nebenbei sind die Powerriegel meist so zusammengesetzt, dass sie eine maximale Verträglichkeit garantieren und den Körper anschließend nicht durch eine schwergängige Verdauung belasten.

Nicht nur Extremsportler, Kletterer und Wanderer profitieren vom Nutzen der kleinen Energie- und Kraftpakete. Auch Studenten, Alltagssportler oder Backpacker haben die Vorteile von Energieriegeln längst für sich entdeckt.

Einige Outdoornahrung Powerriegel im Überblick

Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung

Die Begriffe „Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung“ kennen viele vielleicht schon aus dem Prepping – Notfallvorsorge zu Hause.

Industriell hergestellte Notverpflegung weist ganz ähnliche Vorteile wie Energieriegel auf. Außerdem ist Notfallnahrung so zusammengesetzt und verpackt, dass sie eine sehr lange Haltbarkeit aufweist. Eine Mindesthaltbarkeit von 15 Jahren ist bei Langzeit-Outdoornahrung keine Seltenheit.

Vorteile von industriell hergestellter Notverpflegung

  • Sehr lange Haltbarkeit.
  • Optimale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, so dass eine ausgewogene Verpflegung mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Proteinen garantiert ist.
  • Geringes Gewicht und Packmaß: Daher auch ideal als Outdoornahrung für kräftezehrende Trekkingtouren geeignet, wo es auf jedes überflüssige Gramm Gewicht im Trekkingrucksack ankommt.
  • Dank der optimalen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe preiswert im Verbrauch. Denn man muss vergleichsweise weniger davon essen, um ein ähnliches Resultat im Körper zu erzielen, das man sonst nur durch eine größere Menge gewöhnlicher Nahrung erzielt.

Notnahrung im Überblick


Verpflegung beim Camping

Camping heißt für viele Urlaub und Entspannung. Da möchte man sich nicht den Kopf zerbrechen über die perfekte Outdoornahrung für den Campingplatz. Muss man auch nicht. Denn wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, der braucht sich keine großen Gedanken über die Beschaffung oder den Transport der Nahrungsmittel machen. Denn im Gegensatz zum Wanderer kann ein Camper jederzeit an einem Supermarkt anhalten und einkaufen, was das Herz begehrt.

Im Fahrzeug ist genügend Stauraum, um die Fressereien unterzubringen und die meisten Camper besitzen zudem einen Kühlschrank, so dass man sich auch über verderbliche Lebensmittel keine Gedanken machen muss. Um die Entspannung im Campingurlaub perfekt zu machen, bietet sich ein Grillabend in gemeinsamer Runde an. Hier besteht die Outdoornahrung dann aus saftigen Steaks und anderen Leckereien die auf dem Holzkohlegrill oder im Barbecue Smoker zubereitet werden.

Wenn ich verreise oder ein paar Tage beim Camping bin, dann lasse ich mich am liebsten verwöhnen und esse die meiste Zeit auswärts, also in Restaurants, Bars, etc. Fresspakete bereite ich mir nur zu, wenn ich zu Trekkingtouren aufbreche.

Barbecue beim Camping.
Beim Camping spielt das mitgeführte Gewicht oft keine Rolle. Hier darf es dann gerne auch ein saftiges Steak oder ein Rinderkotelett vom Holzkohlengrill sein.

Survival-Notnahrung oder Bushcraft-Notnahrung

Im Survival fließen alle bisher genannten Aspekte der Outdoornahrung zusammen:

  • Nahrung wird draußen selbst zubereitet. Entweder frisch oder in Form von Erhitzen abgepackter Fertignahrung.
  • Verzehr pflanzlicher (und tierischer) Notnahrung: Essbare Pflanzen, Wurzeln, Früchte, etc. werden vor Ort direkt verzehrt oder für den Verzehr zubereitet.
  • Etwas Notverpflegung ist immer im Rucksack mit dabei. Das kann industriell hergestellte Notnahrung sein oder ein mitgeführter Notvorrat beliebiger anderer Nahrungsmittel.
  • Survival und Bushcraft sollen auch Spaß machen. So bietet Grillen und Braten an der offenen Feuerstelle ähnlich wie beim Grillen auf dem Campingplatz eine Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Denn essen muss man sowieso. Und draußen am Feuer zubereitetes Essen schmeckt immer am besten.

Fazit

Was ist die beste Outdoornahrung? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Denn Outdoor ist ein weiter Begriff. Und je nachdem, wie deine Outdooraktivitäten aussehen, so musst du deine Outdoornahrung nach eigenen Prioritäten zusammenstellen.

Beim Trekking und Wandern, wo nur wenig Platz im Rucksack zur Verfügung steht, sollte vor allem energiespendende Powernahrung mitgeführt werden, die nicht viel wiegt, aber den Körper trotzdem ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass immer genügend Wasser mit dabei ist oder, dass entsprechende Outdoor-Wasserfilter mitgeführt werden, mithilfe derer aus Wasserquellen unterwegs Trinkwasser gewonnen werden kann. Denn nicht nur für die Zubereitung der Outdoornahrung wird Wasser benötigt, sondern auch für die anschließende Verdauung.

Zusätzlich zur mitgeführten Outdoor-Nahrung bieten sich vor allem auf Wandertouren in der Natur Snacks in Form von pflanzlicher Notnahrung an. Diese Spezialitäten sind gratis und bieten eine kulinarische Abwechslung zur mitgeführten Outdoornahrung im Rucksack.

Was ist deine Lieblings Outdoornahrung?

Folge Mike

Mike Lippoldt

Über den Autor: Mike ist Gründer von ousuca. Nach zahlreichen Reisen wanderte Mike als Jugendlicher mit dem Fahrrad nach Spanien aus und erschuf sich hier von Null an eine neue Existenz. Über seine Abenteuer und den kalten Sprung in ein neues Leben schrieb er ein Buch.
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