Die beste Outdoornahrung für Outdoor, Survival und Camping

Outdoornahrung

Outdoornahrung ist die Verpflegung, von der wir uns bei unseren Outdooraktivitäten ernähren. Outdoor Nahrung nehmen wir entweder bereits fertig zum Verzehr mit oder bereiten sie an Ort und Stelle zu.

Auf kräftezehrenden Trekkingtouren, wo wir ausserdem mit einem geringeren Platz im Rucksack für Nahrungsmittel rechnen müssen, benötigen wir eine genauer abgestimmte Verpflegungsliste als beim Camping oder beim Survival, wo wir besser improvisieren können.

Outdoornahrung beim Trekking

Trekkingtouren können Tagestouren oder Mehrtagestouren sein. Abhängig von der Intensität der Wanderroute und den klimatischen Bedingungen im Wandergebiet sowie der Beschaffenheit der Route muss die Outdoornahrung auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt werden. Es ist natürlich ein Unterschied, ob man eine Trekkingtour durchs kalte Nepal plant oder in den andalusischen Bergen. Auf einer zweiwöchigen Trekkingtour in Nepal verpflegten wir uns mit den gleichen Lebensmitteln, wie sie die Menschen vor Ort verzehren. Wir hatten also keine Astronautennahrung im Trekkingrucksack. Das lag erstens daran, weil wir diese Tour spontan umsetzten und im Vorlauf nicht geplant hatten und zweitens, weil wir keine Lust hatten, extra Sherpas anzuheuern, die unseren Wanderproviant durch den Himalaya tragen. Denn die Verpflegung für 2 Wochen hätten wir unmöglich selbst im Rucksack transportieren können. Während der Tour ernährten wir uns hauptsächlich von Reis, Linsen und eingelegtem Gemüse. Das ist die Basisernährung der meisten Bewohner in den Bergen Nepals, die sich Fleisch und andere Extravaganzen nicht leisten können. Auch wenn diese Ernährung einfach anmutet, so ist sie immer noch gesünder, als die Ernährungsgewohnheiten der verwöhnten Nordeuropäer, deren Nahrungsangebot im Supermarkt mit Fett und Zucker übersättigt ist.

Auf Touren in Deutschland, Nordspanien, Frankreich und der Schweiz bereitete ich oft mindestens einmal am Tag warmes Essen über einer Outdoor Kochstelle zu. Als Kochstelle verwendete ich entweder Gaskocher oder Spirituskocher. Wenn es mit der gebietsmässigen Gesetzeslage im Einklang ist und keine Feuergefahr durch Trockenheit besteht, dann entzünde ich auch gerne einen improvisierten Hobokocher oder ein kleines Lagerfeuer. Hier sollte man jedoch immer auf Nummer sicher gehen, dass sich nichts entzünden kann. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob man beim Zündeln erwischt wird oder nicht und unter Umständen eine Strafgebühr an die zuständigen Behörden wegen Nichtbeachtung der Brandvorschriften zahlen muss. Sondern es geht vor allem darum, die Natur und ihre Bewohner vor Bränden zu schützen. Denn nur zu oft entstehen aus Leichtsinn und ungewollt Flächenbrände, die riesige Gebiete in Mitleidenschaft ziehen. In Spanien, Portugal und anderen südeuropäischen Ländern werden jedes Jahr riesige Naturgebiete durch Brände verwüstet. Wenn es die Umstände erlauben, dann gibt es jedoch nach einer anstrengenden Route nichts Schöneres, als ein frisch zubereitetes Essen über einer Feuerstelle im Freien.

Gerichte für die Outdoorküche: Dehydrierte Outdoor Nahrung

Heute gibt es ein riesiges Angebot an dehydrierter Outdoornahrung. Diese abgepackten Lebensmittel enthalten alles, was die Batterien des ausgelaugten Körpers nach einer anstrengenden Tour wieder auffüllt. Dehydrierte Outdoornahrung enthält im besten Fall die perfekte Dosierung an Vitaminen, Mineralien und Proteinen, die der menschliche Organismus benötigt. Auch geschmacklich steht diese, auch unter dem Begriff Astronautennahrung bekannte Variante der Outdoor Verpflegung, mancher Hausmannskost in nichts nach. Um die kraftvollen Suppen und Gerichte aus dem Vakuumbeutel zubereiten zu können, bedarf es jedoch in den meisten Fällen an Wasser, in denen die Speisen dann über der Outdoor Kochstelle erhitzt werden und aufquellen können.

Wichtigster Punkt: Die Wasserversorgung unterwegs

Egal welche Outdoornahrung wir bevorzugen. Ob Astronautennahrung, kalte Snacks oder ob wir die Gerichte mit frischen Lebensmitteln in der Outdoorküche selbst zubereiten: Spätestens für die Verdauung benötigen wir ausreichend Wasser. Deshalb besagt auch eine Grundregel, die jeder Abenteurer verinnerlicht haben sollte, dass man im Falle von nur geringen Wasserreserven im Rucksack und keiner Aussicht auf baldige Auffüllmöglichkeiten, auf die Zuführung von Nahrung verzichten soll, um die vorhandenen Wasserreserven zu schonen. Denn wenn wir essen, bekommen wir natürlich auch Durst. Daher ist es vor allem wichtig, dass wir stets genügend Wasser dabei haben oder dass wir die geeigneten Outdoor Wasserfilter mitführen, um unterwegs aus alternativen Wasserquellen selbst unser Trinkwasser aufbereiten können.

Bewährte Outdoor Wasserfilter im Überblick

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Aufbewahrung und Transport des Trinkwassers

Mit modernen Outdoor Wasserfiltern wie dem Sawyer Mini können wir über einen Trinkhalm Wasser aus einer Wasserquelle direkt durch den Filter saugen und trinken. Für die Essenzubereitung und auf Wegstrecken, wo keine Wasserquellen bereitstehen, benötigen wir jedoch Wasserreserven, die wir im Rucksack mitführen. Im Zuge wachsender Kritik an der Gesundheitsverträglichkeit althergebrachter Aluminium-Outdoor-Flaschen haben gesundheitsunbedenkliche Edelstahltrinkflaschen im Laufe der letzten Jahre an Beliebtheit stark zugelegt. Outdoor Edelstahl Trinkflaschen sind BPA- und phthalatfrei und beeinträchtigen somit nicht die Gesundheit. Sie sind 100% dicht und die meisten Edelstahltrinkflaschen sind im Gegensatz zu früheren Outdoor Flaschen aus Aluminium weithalsig und lassen sich somit sehr einfach reinigen.

Ein weiterer nützlicher Aspekt der Weithalsigkeit in Zusammenhang mit der Robustheit des Edelstahls, ist der Umstand, dass sich diese Flaschen auch hervorragend für die Zubereitung von Outdoornahrung eignen. Nicht nur Wasser kann in ihnen mitgeführt werden, sondern auch Suppe oder sogar Eintöpfe. Auch können diese Flaschen direkt über der Outdoor Feuerstelle erhitzt werden. So eignen sie sich auch zum Kochen oder zum Aufwärmen von Speisen, sowie für die Zubereitung heisser Getränke wie Kaffee oder Tee. Und schliesslich verbeulen sie auch nicht so schnell, wie die Aluminiumflaschen. Eine Edelstahltrinkflasche ist nicht nur bei Outdooraktivitäten nützlich. Sie ist ein treuer Begleiter im Alltag. Denn trinken müssen wir täglich mehrmals. Und neben Glasbehältern, die aber zerbrechen können, sind Edelstahlflaschen die denkbar beste Aufbewahrungsmöglichkeit für Trinkwasser.

Kalte Snacks für den schnellen Hunger

Auf Tagestouren habe ich meist folgende oder ähnliche Outdoor Nahrung im Rucksack dabei:

  • Genügend Wasser
  • Äpfel und evtl. anderes Obst wie Mandarinen, Birnen, Bananen o.ä.
  • Rohe Mandeln und Trockenfrüchte. Manchmal auch als Mix in Form von Studentenfutter. (Wenn ich mal ausgezehrt bin, gibt diese Mischung ähnlich wie ein Apfel innerhalb kurzer Zeit einen Energieschub.)
  • Belegte Brote oder Brot und Dosennahrung

Bin ich mit meinem Hund auf einer Trekkingtour, dann habe ich zusätzlich auch seine Outdoor Nahrung dabei.

Pflanzliche Notnahrung unterwegs

Unterwegs esse ich gern, was so an Essbarem von den Bäumen und Sträuchern hängt und nehme auch gerne mal etwas in der Natur Gepflücktes mit nach Hause.

Outdoornahrung: Brombeeren
Brombeeren sind eine angenehme Abwechslung zur mitgeführten Outdoornahrung im Rucksack.

Auf Trekkingtouren in meiner Wahlheimat Andalusien im Süden von Spanien findet man je nach Jahreszeit Brombeeren, Kaktusfeigen (siehe Titelbild), Hagebutten, Rosmarin (zum Würzen), Mandeln, Madroños (Sandbeeren), Esskastanien, Granatäpfel, in sauberen Bächen Kresse und mit etwas Glück Mandarinen, Apfelsinen, Zitronen, Aprikosen und Avocados oder gar Mangos. Letztere sind jedoch meist Privateigentum von Plantagen, an denen man zufällig vorbeikommt.

Kaktusfeigen kann man entweder direkt verspeisen oder Marmelade daraus machen. Auch die Kaktusblätter des Feigenkatus eignen sich zum Verzehr. Auf verwilderte Mandelbäume trifft man in Südspanien sehr häufig. Mit einem Stein oder dem Messer schlägt man die Schale auf. Wenn die Mandel geniessbar ist, dann findet man am gleichen Baum mit etwas Glück noch weitere leckere Mandeln. Rosmarin wächst überall wild. Oft stecke ich mir beim Wandern ein paar frische Blätter in den Mund und kaue darauf herum. Frischer Rosmarin hat einen sehr angenehmen Geschmack. Für die Küche zuhause nehme ich mir dann häufig noch einen kleinen Strauch mit. Rosmarin schmeckt zu Fleischgerichten, Kartoffeln und auch Reis- und Nudelgerichten ausgezeichnet. Es reicht, wenn man ihn kurz unter fliessendem Wasser abspült und dann grob gehäckselt über das Essen streut.

Madroños findet man eher selten. Wenn man aber das Glück hat, auf einen Madroño-Baum zu stossen, an dem auch die süssen Früchte wachsen, dann darf man sich auf eine seltene Delikatesse freuen. Im Spätsommer und Herbst ist Granatapfel-Zeit. Das Herauspuhlen der essbaren süssen Kerne ist oft etwas nervig. Das Ergebnis entschädigt aber die vorangegangene Arbeit. Esskastanien gibt es ebenfalls im Herbst und Zitronen findet man das ganze Jahr über. Je nachdem, was in deiner geografischen Lage wächst, solltest du dir einen süssen Snack dieser Gratisverpflegung, welche die Natur bereithält, nicht entgehen lassen.

Outdoorverpflegung Energieriegel

Energieriegel sind Powerriegel, die dem Körper dank hochdosierter Inhaltsstoffe sofortige Energie liefern können und ihn trotz ihrer geringen Abmessungen und eines niedrigen Packgewichts im Gegensatz zu herkömmlicher Outdoornahrung optimal mit allen notwendigen Mineralien, Vitaminen und Proteinen versorgen. Ganz nebenbei sind die Powerriegel meist so zusammengesetzt, dass sie eine maximale Verträglichkeit garantieren und den Körper anschliessend nicht durch eine schwergängige Verdauung belasten. Nicht nur Extremsportler, Kletterer und Wanderer profitieren vom Nutzen der kleinen Kraftpakete. Auch Studenten, Alltagssportler oder Backpacker haben die Vorteile von Energieriegeln längst für sich entdeckt.

Einige Outdoornahrung Powerriegel im Überblick

Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung

Die Begriffe „Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung“ kennen viele vielleicht schon aus dem Prepping – Notfallvorsorge zu Hause. Industriell hergestellte Notverpflegung weist ganz ähnliche Vorteile wie Energieriegel auf. Ausserdem ist Notfallnahrung so zusammengesetzt und verpackt, dass sie eine sehr lange Haltbarkeit aufweist. Eine Mindesthaltbarkeit von 15 Jahren ist bei Langzeit Outdoornahrung keine Seltenheit.

Vorteile von industriell hergestellter Notverpflegung

  • Sehr lange Haltbarkeit.
  • Optimale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, so dass eine ausgewogene Verpflegung mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Proteinen garantiert ist.
  • Geringes Gewicht und Packmass: Daher auch ideal als Outdoornahrung für kräftezehrende Trekkingtouren geeignet, wo es auf jedes überflüssige Gramm im Trekkingrucksack ankommt.
  • Dank der optimalen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe preiswert im Verbrauch. Denn man muss vergleichsweise weniger davon essen, um ein ähnliches Resultat im Körper zu erzielen, das man sonst nur durch eine grössere Menge gewöhnlicher Nahrung erzielt.

Notnahrung im Überblick


Verpflegung beim Camping

Camping heisst für viele Urlaub und Entspannung. Da möchte man sich nicht den Kopf zerbrechen über die perfekte Outdoornahrung für den Campingplatz. Muss man auch nicht. Denn wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, der braucht sich keine grossen Gedanken über die Beschaffung oder den Transport der Nahrungsmittel machen. Denn im Gegensatz zum Wanderer kann ein Camper jederzeit an einem Supermarkt anhalten und einkaufen, was das Herz begehrt. Im Fahrzeug ist genügend Stauraum, um die Fressereien unterzubringen und die meisten Camper besitzen zudem einen Kühlschrank, so dass man sich auch über verderbliche Lebensmittel keine Gedanken machen muss. Um die Entspannung im Campingurlaub perfekt zu machen, bietet sich ein Grillabend in gemeinsamer Runde an. Hier besteht die Outdoornahrung dann aus saftigen Steaks und anderen Leckereien die auf dem Holzkohlegrill oder dem Barbecue Smoker zubereitet werden.


Survival Notnahrung

Im Survival fliessen alle bisher genannten Aspekte der Outdoornahrung zusammen:

  • Nahrung wird draussen selbst zubereitet. Entweder frisch oder in Form von Erhitzen abgepackter Fertignahrung.
  • Verzehr pflanzlicher (und tierischer) Notnahrung: Essbare Pflanzen, Wurzeln, Früchte, etc. werden vor Ort direkt verzehrt oder für den Verzehr zubereitet.
  • Etwas Notverpflegung ist immer im Rucksack mit dabei. Das kann industriell hergestellte Notnahrung sein oder ein mitgeführter Notvorrat beliebiger anderer Nahrungsmittel.
  • Survival soll auch Spass machen. So ist Grillen und Braten an der offenen Feuerstelle ähnlich wie beim Grillen auf dem Campingplatz eine Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Denn essen muss man sowieso. Und draussen am Feuer zubereitetes Essen schmeckt immer am besten.

Fazit

Was ist die beste Outdoornahrung? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Denn Outdoor ist ein weiter Begriff. Und je nachdem, wie deine Outdooraktivitäten aussehen, musst du deine Outdoornahrung nach eigenen Prioritäten zusammenstellen. Beim Trekking, wo nur wenig Platz im Rucksack zur Verfügung steht, sollte vor allem energiespendende Powernahrung mitgeführt werden, die nicht viel wiegt, aber den Körper trotzdem ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass immer genügend Wasser mit dabei ist oder dass Outdoor Wasserfilter mitgeführt werden, mithilfe derer aus Wasserquellen unterwegs Trinkwasser gewonnen werden kann. Denn nicht nur für die Zubereitung der Outdoornahrung wird Wasser benötigt, sondern auch für die anschliessende Verdauung. Zusätzlich zur mitgeführten Outdoor Nahrung bieten sich vor allem auf Wandertouren in der Natur Snacks in Form von pflanzlicher Notnahrung an. Diese Spezialitäten sind gratis und bieten eine kulinarische Abwechslung zur mitgeführten Outdoornahrung im Rucksack.

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