Essen unterwegs: Was ist die beste Outdoornahrung?

Outdoornahrung Tipps.

Outdoornahrung ist die Verpflegung, von der wir uns bei unseren Outdooraktivitäten ernähren. Essen für Outdoor nehmen wir entweder bereits fertig zum Verzehr mit oder bereiten es an Ort und Stelle zu.

Beim Trekking, beim Bushcraften oder beim Survival haben wir oft nur wenig Platz im Rucksack. Deshalb brauchen wir bei diesen Aktivitäten eine genauer abgestimmte Verpflegungsliste als beim Camping oder auf Roadtrips.

Bei Letzteren können wir Nahrungsmittel auch im Auto mitnehmen oder unterwegs einkaufen gehen.

Outdoornahrung im Schnellüberblick

  • Energieriegel, Powerriegel
  • Haltbare Lebensmittel (bei längeren Touren)
  • Dehydrierte Trekkingnahrung, Trockennahrung zum heiß essen (mit heißem Wasser übergossen)
  • Selbst zubereitete Speisen, die in einer Lunchbox mitgenommen werden
  • Belegte Brote und Brötchen
  • Nussmixe, Trockenfrüchte
  • Frische Früchte und Gemüse
  • Müsli bzw. Müsli-to-go

Haltbare Outdoornahrung beim Wandern und Trekking

Trekking bedeutet mehrere Tage mit dem Rucksack unterwegs zu sein und sogar aus dem Rucksack zu leben. Abhängig von der Intensität der Wanderroute und den klimatischen Bedingungen im Wandergebiet sowie der Beschaffenheit der Route muss die Outdoornahrung auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt werden.

Dabei ist es ein Unterschied, ob die Trekkingtour durch den Himalaya in Nepal oder in den andalusischen Bergen geplant wird.

Beim Trekking abseits von Supermärkten: Outdoor-Proviant vor Ort

Auf einer zweiwöchigen Trekkingtour im Himalaya verpflegten wir uns mit den gleichen Lebensmitteln, wie sie die Menschen vor Ort auch essen. Wir hatten also keine Astronautennahrung im Trekkingrucksack.

Das lag erstens daran, weil wir diese Tour spontan umsetzten und im Vorlauf nicht geplant hatten und zweitens, weil wir keine Lust hatten, extra Sherpas anzuheuern, die dann unseren Wanderproviant durch den Himalaya tragen.

Die Verpflegung für zwei Wochen Trekking im Himalaya hätten wir unmöglich selbst im Rucksack transportieren können.

Während der Tour im Himalaya ernährten wir uns hauptsächlich von Reis, Linsen und eingelegtem Gemüse.

Reis bildet eine gute Grundlage an Kohlenhydraten. Die Linsen liefern die Proteine. Das eingelegte Gemüse hat wohl einige Vitamine und gibt dem Essen zudem einen angenehmen Geschmack.

Alle aufgezählten Lebensmittel (Reis, Linsen, eigelegte Lebensmittel) sind haltbare Lebensmittel.

Da man unterwegs meist keinen Kühlschrank dabei hat, sind haltbare Lebensmittel als Outdoornahrung die beste Option.

Haltbare Lebensmittel als Outdoornahrung

Zu den haltbaren Lebensmitteln zählen Konserven, getrocknete oder gesalzene Lebensmittel. In unserer Liste findest du 24 haltbare Lebensmittel und 7 extrem haltbare Lebensmittel. Alle Lebensmittel aus dieser Liste sind als Outdoornahrung geeignet.

Dehydrierte Outdoornahrung, Trekkingnahrung

Heute gibt es ein riesiges Angebot an dehydrierter Outdoornahrung. Diese abgepackten Lebensmittel enthalten alles, was die Batterien des ausgelaugten Körpers nach einer anstrengenden Tour wieder auffüllt.

Dehydrierte Outdoornahrung enthält im besten Fall die perfekte Dosierung an Vitaminen, Mineralien und Proteinen, die der menschliche Organismus benötigt. Auch geschmacklich steht diese, auch unter dem Begriff Astronautennahrung bekannte Variante der Outdoor-Verpflegung, mancher Hausmannskost in nichts nach.

Um die kraftvollen Suppen und Gerichte aus dem Vakuumbeutel zubereiten zu können, bedarf es jedoch in den meisten Fällen an Wasser, in denen die Speisen dann über der Outdoor-Kochstelle erhitzt werden und aufquellen können.

Wenn du beim Trekking einen Kocher und Kochzeug dabei hast, dann kannst du Wasser erhitzen, um damit dehydrierte Trekkingnahrung zuzubereiten.

Das brauchst du für die Zubereitung von dehydrierter Trekkingnahrung:

  • Trekkingnahrung in Portionsbeuteln
  • Trinkwasser
  • Outdoorkocher / Gaskocher (empfohlen)
  • Kochgeschirr (mindestens einen Topf zum Wasser kochen)

Dehydrierte Trekkingnahrung gibt es in hitzebeständigen Portionsbeuteln. Hier wird dann nur heißes bzw. kochendes Wasser eingefüllt. Nach dem Verrühren ist die dehydrierte Trekkingnahrung auch schon essfertig.

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Dehydrierte Outdoornahrung, Trekkingnahrung über Gaskocher zubereiten.
Trekkingnahrung und Outdoor Kaffee kochen über dem Gaskocher.

⇒ Lesetipp: Optimus Crux Lite Gaskocher Test

Vegetarische und vegane Outdoornahrung

Als vegane Outdoornahrung ist Müsli besonders gut geeignet. Vor allem in Form von Müsli-to-go kann das Müsli reich an Kohlenhydraten, Vitaminen und Proteinen zubereitet werden. Unterwegs wird das Müsli-to-go dann einfach mit einem Schluck Wasser angerührt und fertig ist die nahrhafte vegane Proteinquelle.

Zutaten für ein veganes Müsli-to-go für Outdoor:

  • Haferflocken
  • Chiasamen
  • Nüsse
  • Frische Beeren und Früchte oder getrocknete Beeren und Trockenfrüchte
  • Maisflakes

Zubereitung der Outdoornahrung durch Kochen

Beim Trekking im Winter oder allgemein bei kalten Temperaturen wo du draußen essen musst, kommt mindestens einmal am Tag eine warme Mahlzeit gelegen.

Als Kochstelle eignen sich vor allem Gaskocher oder Spirituskocher, da diese einfach zu transportieren sind und sofort die nötige Hitze liefern.

Wenn es mit der gebietsmäßigen Gesetzeslage im Einklang ist und keine Feuergefahr durch Trockenheit besteht, dann kann auch ein Lagerfeuer entzündet oder über dem mit Holz betriebenen Hobokocher gekocht werden.

Hier sollte man jedoch immer auf Nummer sicher gehen, dass sich nichts entzünden kann. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob man beim Zündeln erwischt wird oder nicht und unter Umständen eine Strafgebühr an die zuständigen Behörden wegen Nichtbeachtung der Brandvorschriften zahlen muss. Sondern es geht vor allem darum, die Natur und ihre Bewohner vor Bränden zu schützen. Denn nur zu oft entstehen aus Leichtsinn und ungewollt Flächenbrände, die riesige Gebiete in Mitleidenschaft ziehen.

In Spanien, Portugal und anderen südeuropäischen Ländern werden jedes Jahr große Naturgebiete durch Brände verwüstet. Durch entsprechenden Brandschutz könnten viele dieser Brände vermieden werden.

Wenn es die Umstände erlauben, dann gibt es jedoch nach einer anstrengenden Route nichts Schöneres, als ein frisch zubereitetes Essen über einer Feuerstelle im Freien.

Auf Campingplätzen in Kanada stehen für jeden Stellplatz Feuerstellen bereit. So saßen wir während unseres Kanada-Roadtrip an vielen Nächten vor dem Lagerfeuer und bereiteten uns hier auch unsere Speisen zu.

Outdoornahrung am Feuer zubereiten.
Wenn es die Umstände erlauben, dann gibt es nichts schöneres als draußen am Feuer zu essen.

Tipp für die Mitnahme von Nahrung unterwegs

Wer draußen nicht auf echte Hausmannskost verzichten will, der nimmt selbst zubereitete Nahrung mit. So können z.B. Nudelgerichte, Reisgerichte und andere Speisen zuhause vorbereitet werden. Diese werden dann in eine luftdicht und wasserdicht verschließbare Dose gegeben und als essfertige Outdoornahrung mitgenommen.

Für die Mitnahme von Outdoornahrung, die bereits zuhause zubereitet wurde, eignen sich auslaufsichere Brotdosen aus Edelstahl.

Edelstahldosen gibt es in verschiednen Größen, so dass sie den Proviant für eine oder sogar für mehrere Personen aufnehmen können.

Outdoornahrung zuhause vorbereiten und in der Edelstahl Brotdose mitnehmen.
Hausmannskost aus der verschließbaren Edelstahl Brotdose für unterwegs.

⇒ Lesetipp: Edelstahl Brotdosen Test und Vergleich

Wichtigster Punkt: Die Wasserversorgung unterwegs

Egal welche Outdoornahrung du bevorzugst. Ob dehydrierte Trekkingnahrung, Astronautennahrung, kalte Snacks oder ob du die Gerichte mit frischen Lebensmitteln in der Outdoorküche selbst zubereitest: Spätestens für die Verdauung benötigst du ausreichend Wasser.

Deshalb besagt auch eine Grundregel, die jeder Abenteurer verinnerlicht haben sollte, dass man im Falle von nur geringen Wasserreserven im Rucksack und keiner Aussicht auf baldige Auffüllmöglichkeiten, auf die Zuführung von Nahrung verzichten soll, um die vorhandenen Wasserreserven zu schonen.

Siehe hierzu auch unsere Tipps gegen Dehydration

Wenn du isst, dann bekommst du auch Durst. Daher ist es absolut notwendig, dass du immer genügend Wasser dabei hast oder dass du die geeigneten Outdoor-Wasserfilter mitführst, um unterwegs aus alternativen Wasserquellen selbst das Trinkwasser aufbereiten zu können.

Aufbewahrung und Transport des Trinkwassers in Edelstahl-Trinkflaschen

Mit modernen Outdoor-Wasserfiltern wie dem SAWYER Mini kann über einen Trinkhalm Wasser aus einer Wasserquelle direkt durch den Filter gesaugt und getrunken werden. Für die Essenzubereitung und auf Wegstrecken, wo keine Wasserquellen bereitstehen werden jedoch Wasserreserven benötigt die wir im Rucksack mitführen.

Im Zuge wachsender Kritik an der Gesundheitsverträglichkeit althergebrachter Aluminium-Outdoor-Flaschen haben gesundheitsunbedenkliche Edelstahltrinkflaschen im Laufe der letzten Jahre an Beliebtheit stark zugelegt.

Edelstahl-Trinkflaschen für Outdoor sind BPA- und phthalatfrei und beeinträchtigen somit nicht die Gesundheit.

Trinkflaschen aus Edelstahl sind 100 % dicht und die meisten Edelstahltrinkflaschen sind im Gegensatz zu früheren Outdoor-Flaschen aus Aluminium weithalsig und lassen sich somit sehr einfach reinigen.

Ein weiterer nützlicher Aspekt der Weithalsigkeit von vielen Edelstahl-Trinkflaschen im Zusammenhang mit der Robustheit des Edelstahls, ist der Umstand, dass sich diese Flaschen auch hervorragend für die Zubereitung von Outdoornahrung eignen.

Nicht nur Wasser kann in ihnen mitgeführt werden, sondern auch Suppe oder sogar Eintöpfe.

Auch können diese Flaschen direkt über der Outdoor-Feuerstelle erhitzt werden. So eignen sie sich sogar zum Kochen oder zum Aufwärmen von Speisen, sowie für die Zubereitung heißer Getränke wie Kaffee oder Tee. Und schließlich verbeulen sie auch nicht so schnell, wie die Aluminiumflaschen.

Eine Edelstahltrinkflasche ist nicht nur bei Outdooraktivitäten nützlich. Sie ist ein treuer Begleiter im Alltag. Denn trinken müssen wir täglich mehrmals. Und neben Glasbehältern, die aber zerbrechen können, sind Edelstahlflaschen die denkbar beste Aufbewahrungsmöglichkeit für Trinkwasser.

Outdoor Essen und Trinken: Edelstahl Trinkflasche.
Outdoor Essen und Trinken: Edelstahl Trinkflasche für das Mitführen von Trinkwasser.

⇒ Lesetipp: Edelstahl Trinkflaschen Vergleich

Unterwegs kalte Snacks für den schnellen Hunger

Auf Tagestouren habe ich meist folgende oder ähnliche Outdoor-Nahrung im Rucksack dabei:

  • Genügend Wasser
  • Äpfel und evtl. anderes Obst wie Mandarinen, Birnen, Bananen o.ä.
  • Rohe Mandeln und Trockenfrüchte. Manchmal auch als Mix in Form von Studentenfutter. Wenn du mal ausgezehrt bist, gibt diese Mischung ähnlich wie ein Apfel innerhalb kurzer Zeit einen Energieschub. Nüsse sind zudem hervorragende Proteinlieferanten.
  • Belegte Brote oder Brot und Dosennahrung

Bin ich mit meinem Hund auf einer Wanderung, dann habe ich zusätzlich auch etwas Hundefutter und natürlich noch mindestens zwei Liter Wasser extra dabei.

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Outdoorverpflegung Energieriegel

Energieriegel sind Powerriegel, die dem Körper dank hochdosierter Inhaltsstoffe sofortige Energie liefern können und ihn trotz ihrer geringen Abmessungen und eines niedrigen Packgewichts im Vergleich zu herkömmlicher Outdoornahrung optimal mit allen notwendigen Mineralien, Vitaminen und Proteinen versorgen.

Ganz nebenbei sind die Powerriegel meist so zusammengesetzt, dass sie eine maximale Verträglichkeit garantieren und den Körper anschließend nicht durch eine schwergängige Verdauung belasten.

Nicht nur Extremsportler, Kletterer und Wanderer profitieren vom Nutzen der kleinen Energie- und Kraftpakete. Auch Studenten, Alltagssportler oder Backpacker haben die Vorteile von Energieriegeln längst für sich entdeckt.

POWERBAR Power-Riegel mit Vollkornhaferflocken / Vegan

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Herzhafter Proteinsnack Beef Jerky

Beef Jerky ist ein herzhafter Proteinsnack für unterwegs. Auch mit einem kleinen Beutel mit Trockenfleisch hast du in Bezug auf eine ausreichende Proteinzufuhr bereits ausgesorgt.

Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung

Die Begriffe „Notfallnahrung, gefriergetrocknete Notfallnahrung, Notverpflegung, Emergency Food, Langzeitnahrung“ kennen viele vielleicht schon aus dem Prepping – Notfallvorsorge zu Hause.

Industriell hergestellte Notverpflegung weist ganz ähnliche Vorteile wie Energieriegel auf. Außerdem ist Notfallnahrung so zusammengesetzt und verpackt, dass sie eine sehr lange Haltbarkeit aufweist. Eine Mindesthaltbarkeit von 15 Jahren ist bei Langzeit-Outdoornahrung keine Seltenheit.

Vorteile von industriell hergestellter Notverpflegung

  • Sehr lange Haltbarkeit.
  • Optimale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, so dass eine ausgewogene Verpflegung mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Proteinen garantiert ist.
  • Geringes Gewicht und Packmaß: Daher auch ideal als Outdoornahrung für kräftezehrende Trekkingtouren geeignet, wo es auf jedes überflüssige Gramm Gewicht im Trekkingrucksack ankommt.
  • Dank der optimalen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe preiswert im Verbrauch. Denn man muss vergleichsweise weniger davon essen, um ein ähnliches Resultat im Körper zu erzielen, das man sonst nur durch eine größere Menge gewöhnlicher Nahrung erzielt.

Pflanzliche Notnahrung unterwegs

Unterwegs esse ich gern, was so an Essbarem von den Bäumen und Sträuchern hängt und nehme auch gerne mal etwas in der Natur Gepflücktes mit nach Hause.

Outdoornahrung unterwegs finden: Brombeeren
Brombeeren sind eine angenehme Abwechslung zur mitgeführten Outdoornahrung im Rucksack.

Auf Trekkingtouren in meiner Wahlheimat Andalusien im Süden von Spanien findet man je nach Jahreszeit Johannisbrot, Brombeeren, Esskastanien, Kaktusfeigen (siehe Titelbild), Hagebutten, Rosmarin (zum Würzen), Mandeln, Madroños (Sandbeeren), Granatäpfel, in sauberen Bächen Kresse und mit etwas Glück Mandarinen, Apfelsinen, Zitronen, Feigen, Aprikosen und Avocados oder gar Mangos.

Letztere sind jedoch meist Privateigentum von Plantagen, an denen man zufällig vorbeikommt.

Kaktusfeigen:

Kaktusfeigen kannst du entweder direkt verspeisen oder Marmelade daraus machen. Auch die Kaktusblätter des Feigenkatus eignen sich zum Verzehr.

Mandeln:

Auf verwilderte Mandelbäume trifft man in Südspanien sehr häufig. Mit einem Stein oder dem Messer schlägt man die Schale auf. Wenn die Mandel genießbar ist, dann findet man am gleichen Baum mit etwas Glück noch weitere leckere Mandeln.

Rosmarin:

Rosmarin wächst überall wild. Oft stecke ich mir beim Wandern ein paar frische Blätter (Nadeln) in den Mund und kaue darauf herum. Frischer Rosmarin hat einen sehr angenehmen Geschmack.

Für die Küche zuhause nehme ich mir dann häufig noch einen kleinen Strauch mit. Rosmarin schmeckt zu Fleischgerichten, Kartoffeln und auch Reis- und Nudelgerichten ausgezeichnet. Es reicht, wenn du ihn kurz unter fließendem Wasser abspülst und dann grob gehäckselt über das Essen streust.

Manche Wanderer geben sich auch ein paar Rosmarinblätter in die Trinkflasche. Das geht auch mit Fichtennadeln oder anderen genießbaren aromatischen Pflanzenteilen. Auf diese Weise kannst du dir ganz einfach einen natürlichen Durstlöscher selber herstellen.

Madroños / süße Früchte vom Erdbeerbaum:

Madroños vom Erdbeerbaum findet man eher selten. Wenn man aber das Glück hat, auf einen Madroño-Baum (Erdbeerbaum) zu stoßen, an dem auch die süßen Früchte wachsen, dann darf man sich auf eine seltene Delikatesse freuen.

Granatäpfel:

Im Spätsommer und Herbst ist Granatapfel-Zeit. Das Herauspuhlen der essbaren süßen Kerne ist oft etwas nervig. Das Ergebnis entschädigt aber die vorangegangene Arbeit.

Esskastanien, Maronen:

Esskastanien oder Maronen gibt es ebenfalls im Herbst. Sie können direkt roh verzehrt werden.

Abhängig von dem, was in deiner geografischen Lage wächst, solltest du dir einen leckeren Snack dieser Gratisverpflegung, welche die Natur bereithält, nicht entgehen lassen.

⇒ Lesetipp: So unterscheidest du essbare Kastanien von ungenießbaren Rosskastanien

Eicheln, Bellotas:

In Deutschland und Europa gelten auch Eicheln als willkommene Notnahrung bei Survivors. Unsere Vorfahren buken aus Eicheln sogar Brot. Und aus gerösteten Eicheln kann schmackhafter Ersatzkaffee aufgebrüht werden.

Aber Vorsicht: Eicheln enthalten Gerbstoffe und müssen vor dem Verzehr ausreichend gewässert werden. Auch sind nicht alle Eichelarten gleichermaßen bekömmlich.


Verpflegung beim Camping

Camping heißt für viele Urlaub und Entspannung. Da möchte man sich nicht den Kopf zerbrechen über die perfekte Outdoornahrung für den Campingplatz. Muss man auch nicht.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, der braucht sich keine großen Gedanken über die Beschaffung oder den Transport der Nahrungsmittel machen. Denn im Vergleich zum Wanderer kann ein Camper jederzeit an einem Supermarkt anhalten und einkaufen, was das Herz begehrt.

Im Fahrzeug ist genügend Stauraum, um die Fressereien unterzubringen und die meisten Camper besitzen zudem einen Kühlschrank, so dass man sich auch über verderbliche Lebensmittel keine Gedanken machen muss.

Um die Entspannung im Campingurlaub perfekt zu machen, bietet sich ein Grillabend in gemeinsamer Runde an. Hier besteht die Outdoornahrung dann aus saftigen Steaks und anderen Leckereien die auf dem Holzkohlegrill oder im Barbecue Smoker zubereitet werden.

Wenn ich verreise oder ein paar Tage beim Camping bin, dann lasse ich mich am liebsten verwöhnen und esse die meiste Zeit auswärts, also in Restaurants, Bars, etc. Fresspakete bereite ich mir nur zu, wenn ich zu Trekkingtouren aufbreche.

Anstatt dehydrierter Outdoornahrung saftige Steaks vom Grill.
Beim Camping dehydrierte Outdoornahrung gegen ein Barbecue eintauschen.

⇒ Lesetipp: Holzkohlengrill, Campinggrill für unterwegs


Survival-Notnahrung oder Bushcraft-Notnahrung

Im Survival fließen alle bisher genannten Aspekte der Outdoornahrung zusammen:

  • Nahrung wird draußen selbst zubereitet. Entweder frisch oder in Form von Erhitzen abgepackter Fertignahrung.
  • Verzehr pflanzlicher (und tierischer) Notnahrung: Essbare Pflanzen, Wurzeln, Früchte, etc. werden vor Ort direkt verzehrt oder für den Verzehr zubereitet.
  • Etwas Notverpflegung ist immer im Rucksack mit dabei. Das kann industriell hergestellte Notnahrung sein oder ein mitgeführter Notvorrat beliebiger anderer Nahrungsmittel.
  • Survival und Bushcraft sollen auch Spaß machen. So bietet Grillen und Braten an der offenen Feuerstelle ähnlich wie beim Grillen auf dem Campingplatz eine Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Denn essen muss man sowieso. Und draußen am Feuer zubereitetes Essen schmeckt immer am besten.

Fazit

Was ist die beste Outdoornahrung?

Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Denn Outdoor ist ein weiter Begriff. Und je nachdem, wie deine Outdooraktivitäten aussehen, so musst du deine Outdoornahrung nach eigenen Prioritäten zusammenstellen.

Beim Trekking und Wandern, wo nur wenig Platz im Rucksack zur Verfügung steht, sollte vor allem energiespendende Powernahrung mitgeführt werden, die nicht viel wiegt, aber den Körper trotzdem ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

Als wichtigster Punkt bei der Wahl der Outdoornahrung gilt es, immer genügend Wasser mit dabei zu haben. Oder einen entsprechenden Outdoor-Wasserfilter mitführen, um damit unterwegs Trinkwasser zu gewinnen.

Nicht nur für die Zubereitung der Outdoornahrung wird Wasser benötigt, sondern auch für die anschließende Verdauung.

Gebräuchliche Outdoornahrung im Schnellüberblick:

  • Powerriegel, Energieriegel
  • Dehydrierte Trekkingnahrung, Trockennahrung
  • Selbst zubereitete Speisen, die in einer Lunchbox mitgenommen werden
  • Belegte Brote und Brötchen
  • Früchte und Gemüse
  • Müsli bzw. Müsli-to-go

Was ist deine Lieblings Outdoornahrung?

Weiterführende Lesetipps zu Essen Outdoor in der Natur:

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