Barbecue Smoker Vergleich: Die Top 10 Barbecue Smoker / American Style

Barbecue Smoker

Mit diesem Artikel tauchen wir in die rauchige und geschmackvolle Welt der Barbecue Smoker ein. Wer bereits das Vergnügen hatte, aus einem BBQ Smoker Grill gegartes Grillgut zu geniessen, der wird vielleicht bereits wissen, auf was es bei diesen Outdoor Grills mit Ursprung aus den USA ankommt und hat unter Umständen auch schon ein spezielles Modell im Auge. Für alle, die neu sind auf dem Terrain der Smoker, soll dieser Vergleich als hilfreicher Leitfaden bei ihrer Kaufentscheidung dienen.

Inhalt

DIE TOP 10 BARBECUE SMOKER

1. Joe’s Barbeque Smoker 16′ Classic, mit Kochplatte

  • Bewertung: 5 Stars
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  • Durchmesser: 16″
  • Feuerbox und Garraum aus massivem 6 mm Stahl
  • Inklusive Edelstahlgrillroste / auch in der Feuerbox
  • Mit grossen und massiven Rädern im Wildwest-Style ausgestattet für leichtes Bewegen
  • Feuerbox mit Kochstelle auf der Oberseite / Praktische Abstellfläche vor dem Garraum
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: Etwa 130 kg

2. El Fuego Holzkohlegrill/Smoker Dakota, Schwarz

  • Bewertung: 4.5 Stars
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  • Integriertes Thermometer für ein perfektes Grillergebnis
  • Mit Radachse für einfachen Transport
  • Grillfläche: Etwa 66 x 41 cm
  • Barbecue auf original amerikanische Art
  • Separate Feuerbox / Feuerkammer
  • Abmessungen: 122 x 66 x 133 cm
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: Etwa 33 Kg

3. Tepro Toronto Holzkohlegrill

Preis: EUR 95,00
statt: EUR 159,00
  • Bewertung: 4.5 Stars
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  • 2 schwarz emaillierte Grillroste
  • Pulverbeschichteter Deckel mit Edelstahlgriff und Thermometer
  • Räder für einfachen Transport
  • Vor Gebrauch Montage notwendig
  • Höhenverstellbar
  • Besonders grosse Grillfläche: 2 x ca. 41,5 x 27,5 cm
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: Etwa 29 Kg

4. Syntrox Germany Smoker Bovini 2 Barbecue BBQ Grill Räucherofen Holzkohlegrill Grillwagen

  • Bewertung: 5 Stars
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  • 2 Kammern: Grill + Räucherofen
  • Griffe sind mit Holz verkleidet / Halter für Fettbehälter
  • Ablagefläche mit abgerundeten Kanten
  • Aschetür mit Riegelverschluss
  • Abmessungen: Höhe ca. 1,66 m, Breite ca. 1,34 m, Tiefe ca. 0,60 m
  • Gestell aus Stahlrohr
  • Integriertes Thermometer 0 bis 427º C

5. TAINO® PROFI XXL 90kg-Smoker BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grill Grillkamin 3,5 mm Stahl PROFI-QUALITÄT

  • Bewertung: 4.5 Stars
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  • Materialstärke: 3,5 mm
  • Flexibler Barbecue Smoker im mittleren Preissegment
  • Hauptkammer etwa 76 x 40 cm / Seitenkammer etwa 42 x 40 cm
  • Material: Kaltgewalzter Stahl
  • Gesamtgrösse: ca. 170 x 145 x 80 cm
  • Erweiterbar mit einer zusätzlichen Seitenkammer
  • Extra grosse Metallräder für einfachen Transport

6. TAINO® XL Smoker BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grill Grillkamin Standgrill Räucherofen

  • Bewertung: 4.5 Stars
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  • Integrierte Temperaturanzeige
  • 2-teiliger Rost
  • Rost porzellanbeschichtet
  • Seitliche Tische klappbar
  • Inklusive Flaschenöffner
  • Gesamtgewicht: Etwa 24 kg
  • Abmessungen: Etwa 124 x 66 x 113,5 cm

7. Ultranatura Smoker Grill Denver 2 Brennkammern

  • Bewertung: 4 Stars
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  • 2 Brennkammern zum Smoken oder Grillen mit direkter und indirekter Hitze
  • 2 grosse Metallräder für einfachen Transport
  • Praktischer Haltegriff
  • Im Deckel integriertes Thermometer für optimale Grillgutkontrolle
  • Passende Ultranatura Grill Hülle Chateau erhältlich
  • Gewicht: Etwa 31 kg
  • Abmessungen: Etwa 119,4 x 66 x 134,6 cm

8. Smoker BBQ Grill XXL Grillwagen Holzkohlegrill, SEHR große Grillfläche, massive 57 kg, Maße 160 x 124 x 70 cm, schwarz

  • Bewertung: 4 Stars
  • Preis: Jetzt bei Amazon vergleichen
  • Temperaturanzeige: 0 – 360 °C
  • Sehr grosse Nutzfläche
  • Mit Feuerkammer, Esse, Rauchabzug und vielen Ablagen
  • Breite Hauptgrillbox: ca. 100 cm
  • Ablagefläche vorne: ca. 95 x 22 cm
  • Ablagefläche unten: ca. 95 x 42 cm
  • Sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis

9. PROFI XXL 90kg-Smoker BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grill Grillkamin 3,5 mm Stahl PROFI-QUALITÄT

  • Bewertung: 4.5 Stars
  • Preis: Jetzt bei Amazon vergleichen
  • Materialstärke: 3,5 mm
  • PROFI-QUALITÄT von KIUG®
  • Gesamtgewicht: Etwa 90 kg
  • Sehr robust
  • Abmessungen: 140 x 70 x 118 cm
  • Für das perfekte Smoker- und Grillvergnügen
  • der Hingucker auf jeder Gartenparty

10. 32kg – KIUG® XL Smoker LAGUNA SECA / BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grill Grillkamin ca. 1,5 mm Stahl PROFI-QUALITÄT OGA032

  • Bewertung: 4.5 Stars
  • Preis: Jetzt bei Amazon vergleichen
  • Material: Kaltgewalzter Stahl
  • Hitzebeständäige Lackierung
  • Holzgriffe
  • Regelbare Luftzufuhr
  • 2-teiliger Grillrost
  • Abmessungen: 126 x 72 x 138 cm
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: Etwa 32 Kg

Was sollte man beim Kauf eines BBQ Smoker Grill beachten?

Barbecue Smoker sind keine normalen Holzkohlengrills. Denn ein normaler Holzkohlengrill kann klein, handlich und bereits für weit unter 50 Euro erhältlich sein. Ein guter BBQ Smoker kostet jedoch weitaus mehr und wiegt auch meist um die 30 kg. Es gibt sogar Modelle, die über 100 kg auf die Waage bringen. Auch das Funktionsprinzip eines BBQ Smoker Grill unterscheidet sich wesentlich von dem eines normalen Holzkohlengrill. Die Funktionsweise nehmen wir später noch etwas genauer unter die Lupe. Vorher sehen wir uns noch etwas näher die Kaufkriterien an, die beim Erwerb eines Smoker beachtet werden sollten.

1. Nicht zuerst auf den Preis schauen

BBQ Smoker sind oft das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt. Bei Wind und Wetter stehen sie draussen (siehe Titelbild). Wenn sie dann zum Einsatz kommen, müssen sie über mehrere Stunden Temperaturen von über 100ºC vertragen können. Denn während des Smokens sollte die Innentemperatur zwischen 110ºC und 130°C konstant gehalten werden. Um die Temperatur besser im Auge behalten zu können, befindet sich zu diesem Zweck extra ein Thermometer am Deckel vieler Geräte.

Wenn die Bleche und Roste zu dünnwandig sind (was bei billigen Smokern oft der Fall ist), dann können diese mit der Zeit durchbrennen. Und wenn sie nicht durchbrennen, so entstehen durch die Hitze beim Smoken bei billigen Geräten doch zumindest Schäden an der Aussenschicht, so dass hier während der Standperioden dann unaufhaltsam der Rost fressen kann. Wenn man im Frühjahr den Smoker dann wieder rausholt, sieht man die bösen Überraschungen in Form von Rostblüten oder gar durchgerosteten Stellen.

Beim Kauf eines Barbecue Smoker sollte man deshalb nicht zuerst auf den Preis schauen. Denn umso preiswerter ein Smoker angeboten wird, desto niedriger waren auch die Material- und die Herstellungskosten. Das ist eine einfache Rechnung. Was man jetzt spart, das bezahlt man doppelt. Nämlich dann, wenn man den alten Smoker ausrangieren muss und einen neuen und besseren kauft. Deshalb sollte man lieber gleich auf Qualität achten und lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Das zahlt sich bald aus.

2. Materialstärke

Die Materialstärke bei den verschiedenen Modellen schwankt zwischen 1,3 mm bis hin zu 6 mm. Es kommt jedoch nicht nur auf die Wandstärke, sondern auch auf die Materialbeschaffenheit an. Der “El Fuego AY0307 Smoker und Holzkohlengrill” besitzt z.B. “nur” eine Wandstärke von etwa 1,3 mm und gilt trotzdem als hochwertiger Barbecue Smoker. Und das im mittleren Preissegment. Der El Fuego AY0307 ist also kein “Billig Smoker”.

Was hat es mit der Materialstärke dieser amerikanischen Holzkohlengrills auf sich?

Smoker mit dünneren Wandstärken sind empfindlicher auf Temperaturschwankungen von aussen. Das macht sich natürlich vor allem bei kühleren Aussentemperaturen bemerkbar. Wer auch bei kühleren Temperaturen draussen Smoken und eine konstante Innentemperatur im Garraum halten möchte, ohne allzu oft auf’s Thermometer sehen zu müssen, dem sei ein Modell mit einer Wandstärke von mindestens 3 mm angeraten. Ansonsten tut’s selbst bei niedrigen Temperaturen mit etwas Achtsamkeit auch einer mit 1,3 mm Wandstärke.

Je dicker die Wandstärke ist, desto länger dauert es nämlich auch, um auf die gewünschte Hitze zu kommen. Denn ein 6 mm Blech will erst einmal erhitzt werden. Ist der Grill dann aber einmal auf Temperatur, so hält er selbst bei kühlen Aussentemperaturen die Hitze beständiger.

📌 Tipp 

Um auch bei Modellen mit dünneren Wandstärken in der Feuerbox eine konstante Temperatur halten zu können, kann man einen oder mehrere Schamottesteine unter den Feuergrill in der Feuerbox legen, so dass die Hitze besser gehalten wird. Schamottesteine kann man übrigens auch in den Garraum unter den Grill legen, um dort besser die Hitze halten zu können.

3. Verarbeitung

Als drittes Kaufkriterium solltest du die Verarbeitung deines BBQ Smoker genau unter die Lupe nehmen. Besonders zu achten ist hierbei auf folgende Punkte:

Verarbeitung der Schweissnähte

Die Schweissnähte sollten sauber und ohne Löcher und Schlackeneinschlüsse durchgezogen sein. Denn Löcher und Schlackeneinschlüsse sind potenzielle Schwachpunkte die erstens die Stabilität beeinträchtigen können und die zweitens Angriffsflächen für Rost bieten. Denn hier kann sich gut Kondenswasser ablagern und fressen, wenn der Smoker nicht in Betrieb ist.

Verarbeitung der Scharniere

Die Scharniere sollten leicht beweglich und ebenfalls sauber verarbeitet sein. Denn wenn die Scharniere bereits kurz nach dem Kauf klappern oder gar schwergängig sind, dann kann sich dieser Zustand bereits nach den ersten Ingebrauchnahmen rapide verschlechtern. Im schlimmsten Falle gehen die Scharniere in der nächsten Grillsaison dann nur noch sehr schwer oder überhaupt nicht mehr.

Die Lackierung

Die Lackierung sollte hochwertig und durchgängig sauber aufgetragen sein. Auch in unzugänglichen Ecken und vor allem auch auf den Schweissnähten und Scharnieren sollte die Lackierung gut abdecken. Eine schlechte Lackierung erkennt man z.B. daran, dass sie an bestimmten Stellen Blasen bildet, wo sich später darunter der Rost bilden kann.

Die Grösse der Grillfläche

Für wie viele Personen wird der Barbecue Smoker im Einsatz sein? Ein Smoker ist ein beliebtes Grillgerät für langgezogene Grillnachmittage und Abende im Freundes- und Familienkreis. Wer mit Freunden grillen möchte, sollte eine Grillfläche von um die 2500 cm² bis 4000 cm²  im Auge haben. So ist ausreichend Platz, um mehrere Personen gleichzeitig satt zu bekommen.

Aufbau und Funktionsweise eines Barbecue Smoker

1. Aufbau

Bei Smokern gibt es die unterschiedlichsten Modelle. Prinzipiell verfügen aber alle über eine Feuerbox und einen Garraum. Manche grössere Modelle besitzen ausserdem einen Räucherturm, der sich meist links an der Seite befindet. Der Temperaturunterschied zwischen Garraum und Räucherturm beträgt um die 30ºC. BBQ Smoker Grills mit Räucherturm sind somit noch vielfältiger einsetzbar für die Zubereitung verschiedenster Gerichte.

2. Funktionsweise

Beim Smoker befindet sich anders als bei normalen Holzkohlengrills das Grillgut nicht direkt über der Glut sondern vielmehr seitlich neben dem Feuer. Die sogenannte Feuerbox wird angeheizt und der heisse Qualm zieht über eine Öffnung in den Garraum, der mit einem Deckel verschlossen ist. Der Durchzug entsteht durch einen Schornstein am Garraum, welcher sich meist auf der gegenüberliegenden Seite der Feuerbox befindet. Bei Barbecue Smokern mit Räucherturm ist dieser Abzug am Räucherturm angebracht. Die Klappe auf dem Schornstein wird während des Betriebs offengelassen, so dass stets ein optimaler Durchzug gewährleistet ist.

Das richtige Brennholz und das Anheizen

Was für Holz sollte man verwenden – das richtige Brennholz:

Zum Anheizen wird trockenes Hartholz benutzt, so wie Buche, Kirsche oder Nussholz. Manche Grillfreunde schwören auch auf Birkenholz. Birke zählt zu den wenigen Hölzern, die auch nass verbrannt werden können. Birkenholz verleiht dem Grillgut ein besonderes Aroma. Birken haben auch den Vorteil, dass sie, weil sie kein Nutzholz sind, nicht mit Pestiziden vorbelastet sind. Das ist vor allem bei Obst-Holzsorten nicht immer der Fall. Deshalb sollte man bei der Auswahl für das richtige Brennholz etwas wählerisch sein. Am besten ist Brennholz, welches extra für das Grillen angebaut und gefällt wurde.

Manche Barbecue Smoker werden auch mit Holzpellets oder mit Holzkohle/briketts beheizt. Kohle, Briketts und Holzpellets haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer gleichmässigen Beschaffenheit besonders konstant die Hitze halten können. Holzscheite sind hingegen meist verschieden in Struktur, Dicke, etc. Egal, mit was der Smoker auch beheizt wird. Wichtig ist, dass keine behandelten Hölzer wie Bauhölzer, Palettenholz oder verklebte Hölzer verwendet werden. Denn schliesslich geht der Rauch direkt ins Fleisch. Und mit vorbehandelten Hölzern würde natürlich der Geschmack des Grillguts und auch unsere Gesundheit beeinträchtigt werden.

Das Anheizen

Puristen schwören auf das Anbrennen ohne Hilfsmittel. Spiritus oder Benzin sollte sowieso tabu sein. Wenn das Brennholz richtig trocken ist, dann reichen bereits meist ein paar trockene Späne, um es zu entfachen. Hierzu stapelt man ein paar dünnere Holzscheite in der Feuerbox mit genügend Zwischenraum übereinander. Darunter gibt man die Späne, die dann entzündet werden.

Ist das Feuer entfacht, befeuert man den Grill mit etwas grösseren Holzscheiten. Eine Kantenlänge von um die 7 cm haben sich bewährt, um ein konstantes Feuer zu gewährleisten. Bei geringeren Kantenstärken (4 cm oder weniger) brennen die Holzscheite zu schnell ab und die Feuerbox muss öfter geöffnet werden, um erneut nachzulegen. Das häufige Öffnen wiederum beeinträchtigt die Innentemperatur. Also lieber dickere Holzscheite wählen. So bleibt die Temperatur im Innern des Grills länger konstant.

Vor der ersten Inbetriebnahme

Ein Smoker muss vor der ersten Benutzung “eingebrannt” werden. Erst dann kann er zum Grillen von Lebensmitteln verwendet werden.

So wird ein Smoker richtig eingebrannt

Zum Einbrennen werden zuerst die Grillroste aus dem Garraum entfernt. Nach dem Anheizen der Feuerbox wird der Garraum geschlossen. Der Barbecue Smoker wird nun ca. eine Stunde lang bei 120ºC bis 140ºC befeuert. Anschliessend wird die Temperatur erhöht und der Grill wird eine weitere Stunde bei 200ºC bis 220ºC beheizt. Bei geschlossener Feuerbox lässt man das restliche Feuerholz dann mit der Glut ausbrennen. Nach dem Entsorgen der Asche ist der Smoker nun bereit für den ersten Einsatz mit Lebensmitteln.

➡ Hier gehts weiter zu den Holzkohlegrills

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Wer baut Smoker?

Hier einige Marken und Modelle im Überblick:

  • Joe’s
  • El Fuego
  • Tepro
  • Syntrox
  • TAINO
  • Ultranatura
  • KIUG

Zur Geschichte

Woher stammen Smoker eigentlich? Ihre Geschichte begann bereits im 18. und 19. Jahrhundert in den USA. Das Prinzip, das auch heute noch beim Smoken zum Tragen kommt, entstand ursprünglich in Erdgruben. Bei dieser Technik wurde das Fleisch über mehrere Stunden langsam über Glut in einer Erdaushebung geschmort.

In Smokern gegartes Fleisch war ursprünglich ein Armeleutegericht.

Mit dem gegarten Fleisch aus dem Smoker verhält es sich wie mit zahlreichen anderen schmackhaften und heute in allen Bevölkerungsschichten beliebten Gerichten wie Paella, traditionelle Eintöpfe oder andere Leckereien. Denn eigentlich sind es Armeleutegerichte, die einmal aus der Not entstanden. Auf die Idee, das Fleisch über einen langen Zeitraum über Glut in Erdgruben zu erhitzen kamen Sklaven. Sklaven und andere arme Leute in den USA konnten sich hochwertiges Fleisch nicht leisten. Und um minderwertiges und zähes Fleisch gar zu bekommen, gibt es keine bessere Möglichkeit, als es über Stunden vor sich hin schmoren zu lassen. Heute werden auf Barbecue Smokern die feinsten Filets zubereitet. Und auch die Erdgruben wurden längst durch ausgefeilte Grillöfen ersetzt.

Der Ursmoker

Der Ursmoker bestand aus einer umgedrehten Stahlbadewanne. Bald wurden die Menschen noch erfinderischer und stellten ihre Grillöfen in Marke Eigenbau aus allen möglichen kostenlosen Rest- und Abfallmaterialien her. Ein beliebtes Modell selbst hergestellter Smoker war und ist der Ugly Drum Smoker, welcher aus einem sandgestrahlten und ausgebrannten Stahlfass besteht und auch heute noch von echten Barbecue Fans selbst zusammengebaut wird.

Die verschiedenen Ausführungen

Smoker existieren in den verschiedensten Ausführungen.

Vor allem in ländlichen Gegenden der USA bauen viele auch heute noch selbst ihre Grills. Der Phantasie des Bastlers sind beim Zusammenschweissen seines eigenen und personalisierten Barbecue Smoker keine Grenzen gesetzt. Und auch im Handel ist eine grosse Auswahl unterschiedlicher Modelle erhältlich. Manche sind eher einfach und verfügen nur über die wichtigsten Funktionen, die eben zum langsamen Garen notwendig sind. Andere Modelle muten äusserlich wie kleine Kraftwerke an. Und letztendlich sind sie das sogar. Denn sie werden über extra Feuerboxen angeheizt, verfügen über mehrere Garkammern und sind sogar mit einem Schornstein ausgestattet, der als Räucherofen verwendet werden kann.

Der Barrel-Smoker

Der Barrel-Smoker ist die verbreitetste Variante der amerikanischen Grillöfen. Dieses klassische Modell ist auch unter dem Begriff Offset-Smoker bekannt. Hierbei handelt es sich um einen Grill, der sich aus mehreren massiven Rohren unterschiedlichen Durchmessers zusammensetzt. Die Wandstärke der Rohre kann zwischen 5 und 10 mm und der Durchmesser der Rohre zwischen 40 bis 60 cm betragen. Zwei Rohre sind versetzt aneinander geschweisst. Die Oberseite des grossen Rohrs besteht aus einem Deckel (bei modernen Grills meist mit integriertem Thermometer) und im Inneren befindet sich der Grillrost, wo das Fleisch aufgelegt wird. Seitlich etwas tiefer befindet sich ein kleineres Rohr, das als Feuerbox dient. Gegenüber der Feuerbox auf der anderen Seite des Garkammer-Rohres ist ein Schornstein angebracht.

An der Feuerbox befindet sich ausserdem eine Regulierung für die Luftzufuhr. Nachdem die Feuerbox angeheizt wurde und auf Temperatur ist, wird die Garkammer mit Grillgut bestückt. Anschliessend wird der Deckel der Garkammer geschlossen. Nun entsteht ein heisser Durchzug, kommend von der Feuerbox. Die heisse Luft zieht von der Feuerkammer über und durch das Grillgut in der Garkammer und von da aus weiter durch den Schornstein. Der etwas abgekühlte Rauch im Schornstein kann nun hier für das Räuchern verwendet werden. Oder man lässt den Deckel am Schornstein einfach offen, so dass der Rauch ins Freie abziehen kann. Die Hitzezufuhr wird über verstellbare Luftschlitze reguliert. Das Thermometer am Deckel der Garkammer gibt Auskunft über die Grilltemperatur.

Reverseflow-Smoker

Der Reverseflow-Smoker ist eine intelligente Weiterentwicklung des Barrel-Smoker. Während im Barrel-Smoker die heisse Luft aus der Feuerbox direkt Richtung Grillgut strömt, wird sie beim Reverseflow-Smoker zuerst unter dem Grillgut hindurchgeleitet, um dann auf der gegenüberliegenden Seite nach oben und von dort hinab auf das Grillgut zu gelangen. Beim Barrel-Smoker liegt das Fleisch in der Garkammer auf einem Rost und die heisse Luft aus der Feuerbox kann von allen Seiten und rund um das Fleisch strömen, um es so zu garen. Beim Reverseflow-Smoker hingegen ist unter dem Rost eine durchgehende Platte angebracht. Der Rauch aus der Feuerbox wird unter dieser Platte hindurchgeleitet und kommt von unten nicht in Kontakt mit dem Fleisch. Diese Methode hat den Vorteil, dass der Hotspot an der Seite der Feuerbox entfällt (besonders heisse Stelle, wo das Fleisch häufiger gewendet werden muss, als auf der gegenüberliegenden Seite). Ausserdem ergibt sich durch diese Bauart eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Garraum.

Ugly Drum Smoker

Ugly Drum Smoker werden hauptsächlich in Eigenbau hergestellt. Als Material kommt eine sandgestrahlte und/oder ausgebrannte Stahltonne zum Einsatz. Im Innern der Tonne werden von unten nach oben nacheinander Kohlekorb, Grillroste und Deckel eingearbeitet. Manche Grillbaumeister setzen zusätzlich eine mit Wasser oder Sand befüllbare Schale zwischen Kohlekorb und Grillrost ein, mit deren Hilfe die Temperatur zusätzlich geregelt werden kann. Zur weiteren Luftregulierung stehen verstellbare Luftschlitze unter dem Kohlekorb bereit. Den Ugly Drum Smoker kann man in seiner Bauweise mit einem Räucherofen vergleichen.

Seinen Namen verdankt der Ugly Drum Smoker (Hässlicher Fass-Smoker) übrigens der Tatsache, dass er hauptsächlich aus alten Fässern im Eigenbau angefertigt wird, und dem Umstand, dass er nach längerer Benutzung im Freien durch Rosten, Verbeulen und Abblättern der Farbe ugly aussieht.

Pellet-Smoker

Im Gegensatz zu allen vorangegangenen Barbecue Smokern ist der Pellet-Smoker ein Hybrid. Denn er ist kein reiner Holzkohlegrill im ursprünglichen Sinn, sondern vielmehr eine Mischung aus Holzkohlegrill und Elektrogrill. Zur Befeuerung des Pellet-Smoker sind spezielle Pellets notwendig, die aus unterschiedlichen Holzsorten und Zusammensetzungen bestehen und dem Grillgut so eine variiertere Geschmacksrichtung geben können. Die Pellets werden über eine strombetriebene Zündung automatisch angefeuert. Durch die automatische Zündung wird auch die Grilltemperatur selbständig reguliert. Der Grillmeister braucht nur noch das Fleisch auflegen, die Temperatur einstellen und kann sich dann gemeinsam mit seinen Freunden ein Bier aufmachen und warten, bis der Pellet-Smoker die fertigen Steaks auswirft.

Water-Smoker

Wegen seines eiförmigen Aussehen wird der Water-Smoker auch Bullet-Smoker genannt. In seiner Form und Konstruktion ist er äusserlich dem Ugly Drum Smoker ähnlich. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Water-Smoker von vielen namhaften Händlern zum Kauf angeboten wird, während der Ugly Drum Smoker hauptsächlich in Garagen von Barbecue-liebenden Hobbybastlern zusammengebaut wird. Handelsübliche Durchmesser von Water-Smokern betragen zwischen 40 cm bis 57 cm. Im Innern des Water oder Bullet Smoker sind mehrere ringförmige Erhöhungen (sogenannte Stacker) mit Wasserschale und Grillrosten angebracht. Oben wird dieser Barbecue Smoker Grill mit einem halbkugelartigen Deckel verschlossen. Unter dem Kohlerost am unteren Ende sind regelbare Belüftungsöffnungen angebracht. Abhängig vom Modell können solche Smoker an den Seiten noch mit einer oder mehreren Klappen zum Nachfüllen von Brennstoff oder Wasser ausgestattet sein.

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