Die 10 coolsten Wassersportarten – Liste: Wassersportarten im Trend

Wassersportarten.

Was sind die coolsten Wassersportarten? Welche Wasseraktivitäten liegen im Trend? Und welche Sportarten im und auf dem Wasser verlieren niemals an Bedeutung?

In unserer Liste bekommst du eine Übersicht zu bekannten, trendigen und auch zu unbekannteren Wasseraktivitäten, die dich für eigene Unternehmungen inspirieren können.

LISTE TRENDIGER WASSERSPORTARTEN

#1 Rafting

Rafting ist eine Wassersportart, die ganz bestimmte Voraussetzungen in Bezug auf das Gewässer und die Ausrüstung erfüllen muss, um als solche durchgeführt werden zu können.

Der Begriff Rafting leitet sich vom englischen Wort Raft ab, was Floß oder in moderner Bedeutung Schlauchboot bedeutet.

Die Aktivität des Rafting kann mit Wildwasserfahren bezeichnet werden. Und wie das Wort Wildwasser vermuten lässt, braucht es tatsächlich wildes Wasser und auch Stromschnellen, um beim Rafting ordentlich auf die Kosten zu kommen.

Rafting wird meist in Gruppen durchgeführt. Hier steuert ein erfahrener Guide das Boot und alle Insassen nehmen am Geschehen teil, indem sie so Paddeln, dass das Schlauchboot bestenfalls ohne zu Kentern an den Hindernissen vorbeikommt.

#2 Floating

Was ist der Unterschied zwischen Rafting und Floating?

Wie beim Rafting so verläuft die Tour auch beim Floating über wildes Wasser. Der Unterschied zwischen den beiden Wassersportarten liegt darin, dass es beim Floating meist weitaus gemäßigter zugeht als beim Rafting.

Beim Floating treibt das Schlauchboot auf dem Fluss oder auf dem Wildwasser allein durch die Strömung talwärts.

Die Boote werden an einem Punkt zu Wasser gelassen. Die Teilnehmer steigen ein. Anschließend wird das Boot mit den Teilnehmern flußabwärts getrieben. Ein Guide steuert dabei das Boot.

Tipp: Richtig gute Bedingungen für Floating und Rafting findest du in Kanada und hier ganz besonders im Gebiet in oder um die Rocky Mountains.

Wassersport in Kanada, Rafting, Floating.
Kanada ist ein Paradies für Wassersportfreunde. Auf den reißenden Bergflüssen in den Rocky Mountains werden Rafting- und Floating-Touren angeboten.

#3 Kanufahren, Kajakfahren

Kanufahren ist nicht neu. Jedoch ist es eine echte Evergreen-Wassersportart, die wohl nie an Reiz und Bedeutung verlieren wird.

Im Gegensatz zu Raftingtouren für die es richtig wildes Wasser braucht, reicht für Kanufahrten jedes Gewässer, welches zumindest eine Handbreit Fahrtwasser unter dem Kiel bereithält.

Kanufahrten können auf fließenden und auf stehenden Gewässern gleichermaßen durchgeführt werden.

Wassersportart Kanufahren.
Welcher Wassersprtfreund bekommt bei solchen Ausblicken keine Lust zum Kanufahren?

#4 Segeln

Segeln kann für manchen nach einer Wassersportart klingen, die nur wenigen vergönnt ist. Denn schließlich braucht man hierfür einen Segelschein und auch ein Segelboot.

Hier kommt es jedoch immer darauf an, wo jedem seine persönlichen Prioritäten liegen. Denn für das Segeln mit einer kleinen Jolle auf dem Baggersee reicht ein Segelschein, der sehr günstig und in wenigen Stunden über den örtlichen Segelverein erlangt werden kann.

Wer dann auf den Geschmack kommt, kann den nächst größeren Segelschein oder den Yachtschein machen. Damit kann dann bereits eine größere Yacht gemietet und es können schon ordentliche Segeltouren unternommen werden.

Jedes Land hat seine eigenen Gesetze in Bezug auf die Yacht- und Segelscheine. In Kanada braucht es gar keinen Schein. Hier kann praktisch jeder der sich dazu in der Lage fühlt ein Segelboot chartern und hinaus aufs Meer segeln.

In meiner Wahlheimat Spanien braucht es für das Chartern von Yachten bis zu 12 Metern mindestens den P.E.R. (Patron de Embarcaciones de Recreo). Die theoretische Prüfung für den spanischen Yachtschein ist nicht ganz ohne. Die praktische Prüfung entschädigt dann für die theoretische Büffelei.

Während meiner praktischen Tests nach der bestandenen theoretischen Prüfung zum P.E.R. segelten wir über die Meerenge von Gibraltar bis vor die Küste Marokkos.

#5 SUP: Stand Up Paddling – Stehpaddeln

Die Wassersportart Stand Up Paddling (Deutsch: Stehpaddeln) ist noch nicht ganz so alt. Aber auch nicht mehr ganz neu.

Im Stehen auf Brettern zu treiben und dabei zu paddeln ist keine komplett neue Erfindung. Bereits die Indianer trieben auf diese Weise lautlos über Gewässer, um mithilfe von Speer oder Pfeil und Bogen Fische zu fangen.

Wer das auch heute noch beherrscht, der darf sich Stehpaddel-Experte nennen. Denn selbst ohne Pfeil und Bogen oder Speer ist es gerade für Anfänger nicht leicht, das Gleichgewicht zu halten und beim Versuch das Gleichgewicht auf dem Brett zu halten, nicht ins Wasser zu fallen.

Ein Riesenspaß ist es allemal. Und das sogar, gerade weil man eben immer wieder ins Wasser fällt.

Wer dann die Basics beherrscht und weite Strecken übers Wasser paddeln kann, ohne dabei nass zu werden, der wird geradezu süchtig nach dieser zeitlosen und gleichzeitig trendigen Wassersportart.

Wassersportart Stehpaddeln.
Stand Up Paddling SUP hat in den letzten Jahren einen neuen Boom erlangt. Dabei ist das Paddeln auf einem Brett nicht neu.

#6 Surfen: Windsurfen und Wellenreiten

Surfen ist bereits seit den Achtzigern in Deutschland im Trend. Und solange es Wasser und Wind gibt oder wenigstens Wellen, solange wird diese Outdoor-Sportart wohl bestehen bleiben.

Surfen ist nicht neu. Aber selbst für erfahrene Surfer ist es immer wieder eine neue und erfrischende Erfahrung, wenn sie zum Saisonbeginn wieder zum Surfbrett greifen.

Gesurft wird mit Segel oder ohne Segel. Mit Wind oder ohne Wind.

So unterscheidet man grundsätzlich zwischen Windsurf und dem Wellenreiten, so wie es bspw. an den Küsten Portugals in der Algarve ausgeführt wird.

Wassersport Wellenreiten.
Beim Beobachten der Wellenreiter an der portugiesischen Algarve. Hier herrschen die idealen Voraussetzungen für das Ausführen dieser Wassersportart. Im Unterschied zu Windsurfern benötigen Wellenreiter kein Segel, da sie für die Fortbewegung ausschließlich die Wasserströmung auf den Wellen nutzen.

#7 Kitesurfen

Im Vergleich zum Wellenreiten braucht es fürs Kitesurfen etwas mehr an Ausrüstung und auch etwas mehr an Erfahrung. Hier benötigt man nicht nur ein Brett und vielleicht noch die passende Neoprenkleidung, sondern hier braucht es auch ein Windsegel.

Wenn du noch blutiger Anfänger in Sachen Kitesurfen bist, dann solltest du unbedingt an einem Kitekurs teilnehmen, bevor du dich dann selbst in die Fluten wirfst. Regelmäßig tragen unerfahrene Kitesurfer Verletzungen davon.

Ein besonders beliebter und sogar weltweit famoser Kitesurf-Hotspot befindet sich im südspanischen Tarifa.

Tarifa liegt an der Meerenge von Gibraltar. Hier wo Mittelmeer und Atlantik aufeinandertreffen, wehen besonders starke Winde (Levante und Poniente), die den Kitesurfen gerade gelegen kommen.

Windsurfen, Kitesurfen in Tarifa.
Im südspanischen Tarifa herrschen die idealen Voraussetzungen für Windsurfer und Kitesurfer.

#8 Schnorcheln

Schnorcheln ist der kleine Bruder vom Tauchen. Schnorcheln kann praktisch jeder, der Lust darauf hat und sich dazu in der Lage fühlt.

Fürs Schnorcheln benötigst du weder teure Ausrüstung (so wie bspw. fürs Kitesurfen oder Stehpaddeln), noch musst du irgendeinen Kurs absolvieren, um die Basics zu erlernen.

Tauchbrille und Schnorchel bekommst du für wenige Euro in jedem Strandladen. Nun brauchst du nur noch hinabzutauchen und die Unterwasserwelt zu erforschen.

Natürlich gibt es auch hier Steigerungsformen.

Bist zu z.B. in ganz besonders paradiesischen Destinationen unterwegs wie z.B. vor den Cayos (kleine Inseln oder Halbinseln) auf Kuba, dann kannst du mit Boot oder Katamaran in abgelegene Buchten fahren und dort noch weitaus beeindruckendere Unterwasserspektakel erleben wie am frequentierten Badestrand.

Wassersport Schnorcheln auf Kuba.
Schnorcheln vor einer Insel (Cayo) auf Kuba.

#9 Tauchen

Bist du beim Schnorcheln auf den Geschmack gekommen und hast nun Lust, noch tiefer in die Unterwasserwelt vorzudringen, dann kannst du einen Tauchkurs besuchen.

Tauchkurse für Einsteiger werden in vielen sonnigen Urlaubsdestinationen angeboten. Hier läßt sich dann der Urlaub mit der Einführung in diese neue Outdoor-Aktivität auf angenehme Weise kombinieren.

#10 Wasserski und Wakeboarden

Wasserski kann auf stehenden Gewässern und auch auf fließenden Gewässern praktiziert werden. Für die Ausführung benötigt man ein Motorboot, ein Brett und ein Seil.

Das Motorboot zieht dich über das Wasser und du nutzt die Fahrtwellen fürs Wellenreiten.

Wakeboarden ist hier die fortgeschrittene Variante des Wasserski.

Beim Wakeboarding wird nicht auf Skiern sondern auf einem Brett übers Wasser gegleitet. Und das Board ist vergleichsweise klein. Auch die Kunststücke die vom Wakeboarder ausgeführt werden, sind meist noch etwas gewagter als beim Wasserski.

WEITERFÜHRENDE INFOS

Die Liste interessanter Wassersportarten kann noch weiter fortgesetzt werden. Als kleiner Vorgeschmack sollen die aufgeführten Wassersportarten jedoch reichen.

Wenn du auf der Suche nach weiteren Inspirationen für Outdoor-Aktivitäten bist, dann checke auch unsere Liste der coolsten Outdoor-Sportarten, wo Aktivitäten zu Land, zu Wasser und in der Luft vorgestellt werden.

Folge Mike

Mike Lippoldt

Über den Autor: Mike ist Gründer von ousuca. Nach zahlreichen Reisen wanderte Mike als Jugendlicher mit dem Fahrrad nach Spanien aus und erschuf sich hier von Null an eine neue Existenz. Über seine Abenteuer und den kalten Sprung in ein neues Leben schrieb er ein Buch.
Folge Mike

Du bist einer von über 20.000 monatl. Seitenbesuchern. Bleibe auf dem Laufenden mit dem kostenlosen Newsletter:

Hinweise zum Anmeldeverfahren, zum Versanddienstleister, der statistischen Auswertung und zum Widerruf findest du in der Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.