Liste der wichtigsten Feuerarten für Lagerfeuer

Feuerart Outdoor: Lagerfeuer

Ein Feuer spendet Wärme, es bietet dir verschiedene Möglichkeiten, das Essen schmackhaft zuzubereiten und es bietet Schutz.

Es existieren die unterschiedlichsten Feuerarten. Kennst du sie, so kannst du situationsbedingt und überall immer effektiv Outdoor Feuer machen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wärmefeuer oder Kochfeuer?
  2. Rundfeuer, Kranzfeuer
  3. Tipi-Feuer
  4. Pyramidenfeuer
  5. Schlüssellochfeuer
  6. Dakota Fire Hole
  7. Jägerfeuer
  8. Sternfeuer
  9. Hangfeuer, Felsenfeuer, Bergfeuer
  10. Baumstamm Feuer, Stammfeuer
  11. Feuer in der Feuerschale
  12. Feuer in der Feuertonne
  13. Hoboofen, Hobokocher
  14. Verlassen der Feuerstelle
  15. Fazit und PDF

Wärmefeuer oder Kochfeuer?

Geht es darum, die richtige Feuerart zu finden, überlege dir, ob du ein Kochfeuer oder ein Wärmefeuer benötigst oder beides.

Möchtest du nur schnell dein Essen zubereiten und dabei möglichst unauffällig bleiben, so ist ein Dakota Feuer (Dakota Fire Hole) praktisch. Auch ein Hobokocher ist ideal. Beide genannte Feuerarten bieten eine besonders heiße und konzentrierte Flamme. Ideal also, um darauf dein Essen zuzubereiten.

Brauchst du das Feuer, um dich daran zu wärmen, dann ist ein Rundfeuer oder Kranzfeuer ideal. Es lässt sich besonders leicht und schnell aufbauen und strahlt die Wärme nach allen Seiten ab.

Musst du an der Feuerstelle übernachten und sie soll dich die Nacht über wärmen, dann kannst du hinter dem Lagerfeuer noch einen Wärmereflektor errichten. Hier spricht man dann auch von einem Reflektorfeuer.

Rundfeuer, Ringfeuer, Kranzfeuer

Feuerart: Wärmefeuer (eignet sich auch zum Kochen, Braten, Backen)

Das Rundfeuer oder Kranzfeuer gehört weltweit wohl zu den bekanntesten Feuerarten. Jeder kennt es, selbst dann, wenn es noch nicht einmal selbst in der Praxis angelegt wurde. Denn es ist die wohl typischste Feuerstelle in Abenteuerfilmen, Indianerfilmen und aus Büchern.

Aufbauanleitung Rundfeuer:

  1. Auswahl eines geeigneten Platzes
  2. Reinigung des Platzes
  3. Auskratzen einer kleinen Mulde
  4. Anlegen einer Feuerbegrenzung aus Steinen
  5. Aufbau der Feuerpyramide und Entzünden des Feuers
VorteileNachteile
Schneller AufbauAbhängig der Umrandung mehr oder weniger windanfällig
Hitzeabstrahlung nach allen SeitenDu brauchst Steine
Steine können auch zum Braten, Backen verwendet werden

Hast du keine großen Steine für den Aufbau deines Rundfeuers, so kannst du alternativ kleinere Steine aufschichten oder einfach einen Erdwall oder Sandwall.

Je höher die Feuerumrandung ist, desto geschützter liegt dein Feuer. Baue sie jedoch nicht zu hoch, da sonst die Sauerstoffzufuhr nicht mehr gewährleistet werden kann.

Rundfeuer mit Steinbegrenzung
Das Rundfeuer mit Steinbegrenzung zählt wohl zu den bekanntesten Feuerarten.

Praxistipp: Die erhitzten Steine können prima zum Ausbacken von Brotfladen oder (wenn sie heiß genug sind) sogar zum Braten dienen.

Eichelbrot auf heißem Stein gebacken
Eichelbrot auf heißem Stein an einem Lagerfeuer gebacken

Tipi-Feuer

Feuerart: Wärmefeuer oder Grundaufbau für andere Feuerarten

Den Namen verdankt das Tipi-Feuer seinem typischen Aufbau, der einem Indianertipi ähnelt. Neben dem Rundfeuer gehört auch das Tipi-Feuer zu den Basis-Feuerarten, die wohl jeder kennt.

Mit besonders großen Abmessungen werden Tipi-Feuer oft zu Festen oder Zeremonien aufgestellt. So wie zur Sonnenwende oder als Hexenfeuer auf Mittelalterfesten.

Im kleinen Maßstab dient das Tipi-Feuer als Grundaufbau für andere Feuerarten. Unter den in Form eines Tipi aufgestellten Holzscheiten lässt sich prima ein Zundernest platzieren, von dem aus sich die Flammen optimal ausbreiten können.

Aufbauanleitung Tipi-Feuer:

  1. Spalten von Holzscheiten oder Suchen geeigneter Äste
  2. Aufstellen des trockenen Brennholzes in Tipi-Form, so dass besonders leicht entzündbares Holz innen und größere Stücken außen platziert werden
  3. Entzündung des Feuers im Inneren des Tipi
VorteileNachteile
Einfacher AufbauFür eine optimale Brandentwicklung muss beim Aufbauen vorsichtig und mit Bedacht vorgegangen werden
Sehr gute Flammenausbreitung ab der Mitte
Eignet sich als Grundaufbau für die meisten Feuerarten
Tipi Feuer
Kleines Tipi-Feuer als Grundaufbau für ein Outdoor-Kochfeuer.

Pyramidenfeuer

Feuerart: Ideales Anzündfeuer

Die Bezeichnungen Tipifeuer und Pyramidenfeuer werden oft durcheinander gewürfelt. Tatsächlich kann aufgrund seiner Pyramidenform auch ein Tipifeuer als Pyramidenfeuer durchgehen. Für ein besseres allgemein gültiges Verständnis hat sich jedoch der Begriff Pyramidenfeuer für diese nun folgende Feuerart durchgesetzt.

Das Pyramidenfeuer eignet sich ideal als Anzündfeuer. Hierfür werden trockene Holzstücken im Viereck übereinander geschichtet. Zwischen den entstehenden Freiräumen kann nun optimal Sauerstoff ans Feuer gelangen.

Praxistipp: Diese Feuerart eignet sich auch ideal für das Feuermachen bei Nässe und Regen.

Aufbauanleitung Pyramidenfeuer:

  1. Trockenes Holz auf die Länge etwa gleichmäßiger Kanthölzer schnitzen
  2. Holzstücken im Viereck abwechselnd übereinander schichten (etwa 3 bis 5 Schichten)
  3. Im Inneren der Holzpyramide ein Zundernest anlegen und dieses entzünden
VorteileNachteile
Optimale SauerstoffzufuhrEtwas aufwändiger Aufbau
Auch für das Feuer machen bei Nässe geeignet
Pyramidenfeuer für das Feuer machen bei Regen und Nässe
Pyramidenfeuer mit eben entzündetem Zundernest in der Mitte

Schlüsselloch Feuer

Feuerart: Kombination aus Wärmefeuer und Kochfeuer

Das Schlüssellochfeuer (oder getrennt: Schlüsselloch Feuer) ist eine Kombination aus Wärmefeuer und Kochfeuer. Benannt ist es nach seiner typischen Form eines Schlüsselloches.

Die Schlüsselloch-Form ist oben rund und weist unten einen Schlitz auf. Im runden Bereich ist das Feuer aktiver und schlägt Flammen. Der Schlitz des Schlüsselloches wird mit Glut angereichert, so dass hier darüber Essen zubereitet werden kann.

Der Schlitz sollte nicht breiter als der Topf- oder Pfannenboden sein. So können Topf der Pfanne optimal über der Glut abgestellt werden.

Aufbauanleitung Schlüssellochfeuer:

  • Anlegen eines Feuerloches mit seitlichem Schlitz
  • Umrandung der Feuerstelle mit Steinen
  • Umrandung des Schlitzes mit Steinen, so dass Glut hinein passt und Kochtopf oder Pfanne darauf Platz finden
  • Anfeuern des runden Bereichs
  • Hat sich genug Glut gebildet, wird diese in den Schlitz des Schlüsselloches geschoben, so dass darauf gekocht werden kann
VorteileNachteile
Koch- und WärmefeuerEtwas aufwändiger im Aufbau
Gut geschützter Feuer- und Glutbereich
Heiße Steine am Glutschlitz können zum Backen genutzt werden
Feuerart Schlüssellochfeuer
Schlüssellochfeuer / Links: Feuerstelle / Rechts: Kochbereich über der Glut

Dakota Fire Hole

Feuerart: Vorrangig Kochfeuer

Das Dakota Fire Hole oder Dakota Fire Pit (Kurz: Dakota Feuer) ist eine Feuerstelle nach Indianerart. Benannt nach den nordamerikanischen Dakota Indianern. Der Aufbau ist etwas aufwändiger. Dafür hat diese Feuerart indianermäßige Vorteile zu bieten.

Aufgrund der tiefen Lage des Feuers, ist es gut getarnt. Außerdem ist die Hitzeentwicklung nach oben vergleichsmäßig (im Vergleich zu anderen Feuerarten) enorm.

Das Dakota Fire Hole besteht aus zwei Löchern. Einem Feuerloch und einem Loch für die Sauerstoffzufuhr. Um die Löcher auszuheben, ist ein Grabstock nützlich.

Aufbauanleitung Dakota Fire Hole:

  1. Suchen einer geeigneten Stelle
  2. Bereitstellung von ausreichend Feuerholz (diese Feuerstelle verbraucht reichlich Brennmaterial)
  3. Ausrichtung des Zugloches nach Windrichtung
  4. Ausheben von Feuerloch und Zugloch
  5. Anfeuern
VorteileNachteile
Gut getarntArbeitsaufwändig
Effektives Kochfeuer
Einfache Beseitigung
Dakota Fire Hole, Dakota Feuer, Dakota Fire Pit Feuerstelle
Dakota Fire Hole / Eine Feuerstelle nach Indianerart

Weitere Infos siehe: Dakota Fire Hole: Ein unsichtbares Grubenfeuer nach Indianerart

Jägerfeuer

Feuerart: Wärmefeuer (eignet sich auch zum Kochen, Braten, Backen)

Beim Aufbau eines Jägerfeuer musst du nichts weiter beachten, außer es anfangs in Gang zu bringen. Du brauchst keine Steinumrandung anlegen und kannst es direkt anzünden. Das Jägerfeuer gehört wohl zu den rustikalsten Feuerarten.

Da das Jägerfeuer keine Schutzumrandung hat, eignet es sich nur für das Feuermachen an Tagen, an denen absolut keine Brandgefahr besteht. Trotzdem solltest du auch hier minimale Sicherheitsvorkehrungen treffen und den Waldboden rings um die Feuerstelle von brennbaren Materialien befreien.

Aufbauanleitung Jägerfeuer:

  1. Auswahl eines Platzes für die Feuerstelle
  2. Beschaffung von Brennholz
  3. Entzündung der Feuerstelle und Nachschieben des ungekürzten Brennmaterials
VorteileNachteile
Kein Sägen, Brechen des Brennholzes notwendigFehlende Sicherheitsumrandung
Windanfällig

Das Jägerfeuer ist eine sehr rustikale Feuerstelle. Es ist ideal, wenn es darum geht, schnell ein Lagerfeuer in Gang zu bringen, das wärmt, auf dem man Kleidung trocknen oder sich das Essen zubereiten kann.

Feuerstelle Jägerfeuer
Das Jägerfeuer ist eine rustikale Feuerstelle. Brennholz wird nicht gekürzt, sondern nur nachgeschoben.

Sternfeuer

Feuerart: Kochfeuer, Wärmefeuer

Der Aufbau eines Sternfeuer kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Ressourcen und Praxistauglichkeit stehen beim Aufbauen, wie bei jeder anderen Feuerart, im Vordergrund.

Im Prinzip handelt es sich um eine Feuerform, bei der Stämme und Äste mit dem Stumpf ins Feuer gelegt werden. Sobald die Stümpfe abbrennen, werden sie nachgeschoben. Um nicht über die herausragenden Holzteile zu stolpern, können sie gekürzt werden. Das ist vor allem bei einem kleinen Lagerplatz empfehlenswert.

Aufbauanleitung Sternfeuer:

  1. Beschaffung etwa gleichlanger Holzstücken, Äste, Stämme
  2. Anordnung des Brennholzes in Sternform (Stümpfe liegen im Feuer)
  3. Mittig im Stern das Feuer entzünden durch Tipifeuer, Pyramidenfeuer oder bei sehr trockenem Material direkt am aufgebauten Sternfeuer
VorteileNachteile
Zu verbrennende Holzstücken müssen nicht zwangsläufig gekürzt werdenDirektes Anzünden nur bei sehr trockenem Brennmaterial möglich
Brennholz kann leicht trocknen (Nähe am Feuer)
Lagerfeuer, Sternfeuer
Aufbau eines Sternfeuer in der Praxis: Brennholz wird von außen nach innen nachgeschoben.

Hangfeuer, Felsfeuer, Bergfeuer

Feuerart: Vor allem Kochfeuer (kann aber auch als Wärmefeuer dienen)

In den Bergen beim Trekking oder auch auf einfachen Tagesausflügen kann es schwierig werden, eine ebene Stelle für einen Feuerplatz zu finden. Hier musst du erfinderisch sein und dein Feuer notfalls am nackten Fels, an einem Hang oder Berg in Gang bringen.

In höheren Lagen kann es zudem schwierig werden, überhaupt an Feuerholz zu gelangen. Hast du also vor, weiter oben deinen Kaffee über Feuer zuzubereiten, so packe rechtzeitig etwas Feuerholz in den Rucksack.

Aufbauanleitung Hangfeuer:

  1. Suche einen windgeschützten Felsbereich
  2. Auswahl einer möglichst ebenen Fläche
  3. Wenn nötig, zusätzliche Absicherung der Feuerstelle mit Steinen
  4. Beschaffung, Bereitlegen, Sicherung des Brennmaterials
Vorteile Nachteile
Eignet sich zum Kochen und Wärmen in FelsgebietenFeuerholz muss ggf. vorher besorgt werden
Aufgrund des meist geringen Platzangebots sehr sparsamer BrennholzverbrauchBei starker Hanglage zusätzliche Sicherung nötig

Ein Felsfeuer ist möglichst klein anzulegen. Gerade so groß, dass es die nötige Hitze erbringt, um darauf das Essen zubereiten zu können. Die Vorbereitung der Feuerstelle und des Brennholzes ist hier noch wichtiger, als bei anderen Feuerarten.

Feuerart Felsfeuer, Hangfeuer
Auch in felsigen Gebieten musst du auf deinen Kaffee oder deine Suppe über Feuer nicht verzichten.

Baumstamm-Feuer, Stammfeuer

Feuerart: Wärmefeuer, Leuchtfeuer

Hierbei handelt es sich um eine Feuerform, die selbstbrennend funktioniert. Voraussetzung sind ein brennbarer Baumstamm und ausreichend Sauerstoffzufuhr.

Sind diese beiden Grundvorraussetzungen gegeben, so kann der einmal entzündete Baumstamm die ganze Nacht alleine weiter brennen und so Wärme und Licht spenden.

Aufbauanleitung Baumstamm Feuer:

  1. Suche einen trockenen oder (und) verharzten Baumstamm
  2. Wahl eines geeigneten Platzes mit ausreichend Sauerstoffzufuhr (Wind und Windrichtung beachten)
  3. Platzierung und Entzündung des Baumstammes
Vorteile Nachteile
Brennt selbständigAnzünden kann etwas dauern
Funktioniert nur bei ausreichend Sauerstoffzufuhr

Um den Baumstamm zum Brennen zu bringen, kann es sinnvoll sein, zuerst ein normales Lagerfeuer anzulegen. In dieses Feuer wird nun der Baumstamm gelegt und kann sich so entzünden.

Möchte der Baumstamm absolut nicht alleine weiter brennen, dann kann er aufgesägt oder gespalten werden. Auch Kienholz eignet sich sehr gut als selbstbrennendes Brennmaterial.

Feuerart Baumstamm Feuer
Einmal in Gang gebracht, kann ein Baumstamm-Feuer die ganze Nacht lang selbständig weiter brennen.

Praxistipp: Eine noch besser durchdachte aber aufwendigere Form eines Baumstamm-Feuer ist das Schwedenfeuer. Hierfür wird ein handgerechter Stamm so eingesägt, dass eine optimale Sauerstoffzufuhr gewährleistet ist.

Feuer in der Feuerschale

Feuerart: Wärmefeuer, Kochfeuer

In vielen Gegenden Deutschlands ist das Feuermachen Outdoor nur auf vorgesehenen Feuerplätzen gestattet. Falls diese nicht vorhanden sind, kann auch das Lagerfeuer in einer Feuerschale genehmigt sein.

Eine Feuerschale ist ein Behälter aus Metall, in dem Feuer und Glut aufbewahrt werden. Da Feuerschalen meist auch mit Stützbeinen ausgestattet sind, wird so ein Bodenbrand verhindert.

Nutzung der Feuerschale:

  1. Platzierung an einem geeigneten Ort
  2. Entzünden des Brennholzes in der Feuerschale
  3. Optional: Weitere Feuer- und Kochutensilien wie ein Dreibein, an dem eine Kochschüssel über der Feuerschale platziert wird
VorteileNachteile
Erhöhte BrandsicherheitFür das Feuermachen unterwegs meist zu schwer zum Mitnehmen
Gute Hitzespeicherung, da keine Hitze in den Boden entweichen kann
Sicher Outdoor Feuer machen in der Feuerschale
Feuerschale mit Dreibein und Gulaschtopf.
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Feuer in der Feuertonne

Feuerart: Vorrangig Wärmefeuer, kann mittels eines Grills auch zur Grilltonne umfunktioniert werden

Feuertonnen kennen einige wahrscheinlich als urbane Hoboöfen in zwielichtigen Stadtvierteln. So werden sie von manchen auch als Bronxtonnen oder Assitonnen bezeichnet.

In Filmen wärmen sich Bettler und Vagabunden am lodernden Feuer und im Lichtschein von Feuertonnen. Auch im richtigen Leben sind sie in einigen Vorstädten auf diese Weise im Einsatz.

Tatsächlich sind Feuertonnen richtig effektiv und praktisch. Sie halten Feuer und Glut in einem sicheren Rahmen und spenden durch ihre erhitzte oder glühende Metallhülle ordentlich Wärme.

Nutzung der Feuertonne:

  1. Herstellung aus einem alten Metallfass oder gekauft
  2. Beim selber Herstellen darauf achten, dass Luft von unten in die Tonne gelangen kann
  3. Auffüllen mit Brennholz und Brennmaterial anzünden
Vorteile Nachteile
Sehr einfache AnwendungDünnwandige Metalltonnen brennen mit der Zeit durch
Hoher Heizwert
Feuer machen in der Feuertonne
Wärmendes Feuer aus einer Feuertonne unterwegs
Feuertonne als Outdoor Grill
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Hoboofen, Hobokocher

Feuerart: Vorrangig als Kochfeuer, Bratfeuer, kann aber auch als Wärmefeuer dienen

Einen Hobokocher kannst du selber bauen oder fertig kaufen. Als Erfinder der Hoboöfen gelten die Hobos. Das waren Vagabunden des Schienenstrangs im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Amerika. Sie bauten sich ihre Hoboöfen aus Kanistern, Blechdosen oder anderem Schrott.

Im Vergleich zu einem einfachen Rundfeuer sind Hobokocher zum reinen Kochen und Braten nützlicher, da hier die Flammenhitze senkrecht unter dem Kochgeschirr nach oben steigt.

Nutzung des Hobokocher:

  1. Anzünden des Brennmaterials im Hoboofen
  2. Den Hoboofen solange beheizen, bis eine für das Kochen ausreichend starke Flammenbildung entstanden ist
Vorteile Nachteil
Ideale KochfeuerstelleIm Falle von Holzvergasern längere Anheizzeiten notwendig
Geringer Verbrauch von Brennmaterial

Praxistipp: Hobokocher gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Einfache Hobokocher sind nur Brenngefäße, in denen Brennmaterial und Glut gehalten werden.

Funktionsfähigere Hobos sind sogenannte Holzvergaser, die so optimal Sauerstoffzufuhr und Abzug regulieren, dass sie ähnliche Brennflammen wie Gaskocher oder Spirituskocher erreichen können.

Hobokocher Funktionsweise und Test: Richtiges Anheizen.
Anheizen eines Hoboofen, Holzvergaser der Marke Lixada

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Verlassen der Feuerstelle

Der Platz der Feuerstelle sollte immer so verlassen werden, wie du ihn selbst vorfinden möchtest. Und natürlich muss das Feuer so gelöscht worden sein, dass daraus in deiner Abwesenheit garantiert kein Brand entstehen kann.

Bedenke vor allem beim Feuermachen im Wald, dass dort entzündete kleinste Wurzeln wie Zündschnüre einen Brand auch unterirdisch weiterleiten können.

Richtiges Verlassen der Feuerstelle im Überblick:

  1. Löschen von Flammen und Glut
  2. Nochmaliges Vergewissern, dass keine Hitzeentwicklung mehr stattfindet
  3. Zuschütten (in einer Grube) oder Zudecken (mit Steinen) der Feuerstelle
Feuerstelle sichern: Löschen und mit Steinen abdecken
Feuerstelle sichern: Löschen und mit Steinen abdecken

Fazit und PDF

Es ist praktisch, verschiedene Feuerarten und Aufbaumöglichkeiten für Lagerfeuer Outdoor zu kennen.

Prinzipiell kannst du zwischen Kochfeuer und Wärmefeuer unterscheiden. In der kalten Jahreszeit wirst du hier selbstverständlich meist eine Feuerart bevorzugen, die sich gut zum Kochen eignet und gleichzeitig wärmt.

Durch das Wissen um die unterschiedlichen Lagerfeuer-Arten, kannst du effektiver die Feuerstelle anlegen und das Feuerholz besorgen bzw. auf die richtige Größe bringen (oder auch nicht, falls du nur nachschiebst wie im Falle eines Jägerfeuer oder Sternfeuer).

Noch mehr zu Feuerstellen und zum Feuer machen sowie PDFs hierzu zum Ausdrucken findest du im Survival Camp.

Weiterführende Artikel zum Thema Feuer:

Weitere Feuerformen:

  • Militärisches Grubenfeuer
  • Erdfeuer / Feuergrube
  • Schwedenfeuer
  • Schwedisches Knüppelfeuer
  • Pagodenfeuer
  • Balkenfeuer
  • Reflektorfeuer
  • Feuer im Feuerkorb
  • Räucherfeuer
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Feuer machen wie ein Pro


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