Trekking-Tipp: Outdoor-Nottelefon für Wandern und Trekking (Mit Prepaid-Karte)

Nottelefon für Outdoor, Wandern, Trekking.

Auf mehrtägigen Trekkingtouren führe ich neben meinem Smartphone ein altes aber robustes Handy mit.

Bisher wechselte ich stets die Karten zwischen den Telefonen, so dass ich entweder das eine oder das andere Handy verwenden konnte. Nun habe ich zusätzlich eine Prepaid-Telefonkarte gekauft, die ausschließlich für das Nottelefon bestimmt ist.

Warum ein Nottelefon für Trekking wichtig ist

Wenn du mehrere Tage draußen unterwegs bist, also bspw. beim Trekking, dann solltest du neben deinem Smartphone zusätzlich ein Handy mit dir führen. Ich mache das schon seit Jahren so und bin von dieser Vorgehensweise absolut überzeugt.

Beim Trekking gehe ich dann so vor, dass ich das Smartphone vor Beginn der Route noch einmal voll auflade und dann den Flugmodus aktiviere. Den Flugmodus aktiviere ich deshalb, weil in den Bergen der Empfang kommt und geht.

Das bedeutet, dass das Telefon ohne Flugmodus stets nach Konnektivität sucht, um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten. Das kostet jede Menge Strom und deine Akkus sind schneller leer, als dir lieb ist. Also besser den Flugmodus aktivieren.

GPS funktioniert übrigens unabhängig vom Telefonnetz oder vom Internet. Möchtest du die Wanderroute unterwegs tracken, dann kannst du das auch im Flugmodus tun.

Um in den Bergen den Akku deines Smartphones zu schonen, aktiviere den Flugmodus.

Durch Benutzung des GPS-Tracking, Fotografieren und durch sonstige Verwendungen deines Smartphones wird das Akku deines Smartphone beansprucht.

Moderne Akkus sind sehr leistungsfähig und wahrscheinlich wirst du bei Mehrtagestouren zusätzlich eine Powerbank mitnehmen. Trotzdem solltest du dich nicht ausschließlich auf dein Smartphone verlassen und für alle Fälle oder für Notfälle ein weiteres Handy als Nottelefon mitführen.

Das Nottelefon bleibt im Rucksack und wird nur für das Telefonieren oder für das gelegentliche Versenden einer SMS verwendet.

Es ist stets so viel Akkulaufzeit auf dem Nottelefon bereitzuhalten, dass sie für das Anrufen in Notfällen ausreichend ist.

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Kapazität5000 mAh20.000 mAh16.000 mAh26.800 mAh20.000 mAh20.100 mAh16.000 mAh12.000 mAh
Gewicht120 Gramm479 Gramm373 Gramm458 Gramm387,2 Gramm355 Gramm378 Gramm306 Gramm
EingangMicro USB 5 V / 2A (neue Edition)Micro USB 5 V / 2AMicro USB 5 V / 2 AMicro USB 5 V / 2 AMicro USB 5 V / 2 AMicro USB 5 V / 2 AMicro USB 5 V / 2 AMicro USB 5 V / 2 A
Ausgang5 V / 2,1 A (Automatische Erkennung - neue Edition)5 V / bis zu 2,4 A5 V / 2,4 A5 V / 5,5 A5 V / 2,4 A5 V / 4,8 A5 V / 2,4 A5 V / 2,4 A
Extras1 x Micro USB Kabel (zum Laden des externen Akkus)Micro USB Ladekabel / integrierte Taschenlampe / SOS FunktionMicro-USB Ladekabel, 30 Meter Helligkeits-LED, ÜberhitzungsschutzMicro USB Ladekabel, TragebeutelMicro USB Ladekabel, Taschenlampe, Schutz gegen übermäßigen Stromfluss, Überhitzung und ÜberladungMicro USB Ladekabel, Überspannungsschutz, Kurzschlussschutz, mit PowerIQ Technologie für iPhone, iPad, Samsung GalaxyMicro USB Ladekabel, Karabiner, 4 LED TaschenlampeMicro USB Ladekabel, LED Taschenlampe
Ausgänge1 USB Port2 USB Ports2 USB Ports3 USB Ports2 USB Ports2 USB Ports2 USB Ports2 USB Ports

Was unterscheidet das Not-Handy vom Smartphone?

Ein Nothandy ist sehr einfach beschaffen. Ein Nothandy ist kein Smartphone und es sollte nicht ans Internet angeschlossen sein. Denn auf diese Weise wird die Laufzeit des Handy-Akkus deutlich erhöht, was im Falle eines Outdoor-Not-Handys unter Umständen lebensrettend sein kann.

Ein Outdoor-Nottelefon ist ausschließlich für das Telefonieren und zum Versenden und Empfangen von Nachrichten gedacht.

Alle anderen Spielereien sind bei Nottelefonen fehl am Platz.

Wie sollte das Outdoor-Nottelefon beschaffen sein und woher bekomme ich es?

Wie sollte ein Notfall-Outdoor-Handy beschaffen sein?

Ein Outdoor-Not-Handy ist sehr einfach beschaffen. Vor allem sollte damit telefoniert und es sollten Textnachrichten verschickt und empfangen werden können.

Mein Outdoor-Nothandy von Nokia hat eine Taschenlampe integriert, was ich ebenfalls als nützlich und hilfreich in Notsituationen finde. Das ist jedoch bereits eine Spielerei, auf die bei einem Nottelefon auch verzichtet werden kann.

Wo kann man ein Notfall-Handy kaufen?

Glücklich ist, wer so wie ich noch ein altes robustes Nokia besitzt. Für mein Nokia bezahlte ich vor über 10 Jahren etwa 12 Euro. Ich kaufte es als schnellen und vorübergehenden Ersatz für ein anderes Handy, das unerwartet seinen Geist aufgegeben hatte.

Leider bekommt man solche sehr einfach gehaltenen Handys, die auch noch so robust sind wie mein Nokia, kaum noch zu kaufen. Von einigen Anbietern werden Retromodelle angeboten, die bei Kennern auch unter dem Begriff Dumb Phones bekannt sind. Nur die wenigsten Dumbphones scheinen hier jedoch die gleichen Eigenschaften zu besitzen wie ihre Vorfahren.

So ein originales Nokia wie meins oder ein anderes authentisches altes Handy kannst du noch bei eBay oder offline in Second-Hand Shops finden. Wenn du auch dort nicht fündig wirst, dann kannst du auch ein Bauarbeiter-Handy als Notfall-Telefon verwenden.

Warum ein Nottelefon mit Prepaid-Karte noch besser ist

Bisher wechselte ich auf Trekkingtouren stets die Karte zwischen dem Smartphone und dem Notfall-Handy. Outdoor ist das natürlich eine Spielerei, auf die man gerne verzichten kann.

Denn gerade die winzigen Mikrokarten und die winzigen Kartenfächer bei modernen iPhones und anderen Smartphones, die noch dazu mit einer winzigen Nadel geöffnet werden müssen, können einem draußen schnell die Nerven rauben.

Um die Karte nicht mehr wechseln zu müssen, habe ich mir für meine aktuelle Trekkingtour diesen Samstag eine Prepaid-Karte besorgt, die ausschließlich für das Nothandy, also mein Nokia gedacht ist.

Outdoor Notfall Telefon
Beim Trekking ist neben dem Smartphone ein Notfall-Handy empfehlenswert.

Das solltest du beim Kaufen deiner Prepaid-Karte beachten

#1 Bring Zeit und deinen Ausweis mit

Früher konntest du eine Prepaid-Karte fürs Handy an jedem Kiosk kaufen. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Heute brauchst du Zeit und einen Ausweis, wenn du eine Handy-Prepaid-Karte kaufen willst.

Die Abwicklung des Kaufs meiner Prepaid-Karte dauerte geschlagene 20 Minuten. Ich musste meinen Ausweis vorzeigen und der Angestellte bei Vodafone gab ewig lange Daten in den Computer ein. Keine Ahnung, was er da so lange fummelte. Aber es kam mir vor wie eine Ewigkeit.

#2 Beachte den Telefonanbieter deines Handys oder lasse es zuvor freischalten

Da Movistar bei uns in Spanien oft besseren Empfang im Gelände gewährleistet als Vodafone, wollte ich zuerst eine Prepaid-Karte von Movistar für mein Handy kaufen.

Ich vergaß jedoch, dass ich mein Nokia vor vielen Jahren als Vertragstelefon bei Vodafone gekauft hatte. So saß ich 15 Minuten umsonst am Schalter bei Movistar. Denn nach all der Abwicklung des Papierkrams mussten wir leider feststellen, dass mein Nokia-Handy die Karte von Movistar nicht annahm.

Da ich keine Lust hatte, nun extra das Handy noch freischalten zu lassen, ging ich zu Vodafone und kaufte mir dort meine Prepaid-Karte. Um dir diese Extrarunde zu ersparen, informiere dich vor dem Gang zum Mobilfunkanbieter darüber, welchen Mobilfunkanbieter dein Handy unterstützt und lasse es notfalls freischalten.

#3 Lade eine angemessene Mindestsumme auf die Karte

Ich denke, 10 Euro sollte man auf der Karte haben. So hat man einerseits genügend Spielraum und andererseits muss man nicht so oft nachladen. Ich kaufte eine Karte für 5 Euro und lud sie mit weiteren 5 Euro auf, so dass ich nun insgesamt 10 Euro auf meinem Karten-Nottelefon zur Verfügung habe.

Fazit

Auf Trekkingtouren nutze ich ein Outdoor-Nottelefon. Dieses führe ich neben meinem Smartphone mit mir.

Mein Nokia nutze ich, um bei mehrtägigen Wanderungen im Gelände und bei Empfang hin und wieder eine SMS als Lebenszeichen an meine Freundin zu schicken. Und ich habe es als Nottelefon, für den Fall, dass auf dem Smartphone komplett die Akkus abstürzen und auch die Powerbank keinen Saft mehr hat, immer mit im Rucksack.

Das Notfall-Handy sollte sehr einfach beschaffen sein. Denn je einfacher es beschaffen ist, desto weniger Strom verbraucht es auch.

Folge Mike

Mike Lippoldt

Über den Autor: Mike ist Gründer von ousuca. Nach zahlreichen Reisen wanderte Mike als Jugendlicher mit dem Fahrrad nach Spanien aus und erschuf sich hier von Null an eine neue Existenz. Über seine Abenteuer und den kalten Sprung in ein neues Leben schrieb er ein Buch.
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