Darum ist ein Nottelefon für Outdoor nützlich (mit Prepaid-Karte)

Outdoor Tipp: Nottelefon für Outdoor.

Beim Trekking im Gebirge führe ich neben meinem Smartphone ein altes aber robustes Handy mit. Dieses dient mir als Nottelefon.

Für was ein Nottelefon beim Trekking nützlich ist und wie auch du eins bekommst, erfährst du in diesem Artikel.

Themenübersicht:

  1. Warum ein Nottelefon für Trekking nützlich ist
  2. Was unterscheidet das Nothandy vom Smartphone?
  3. Wie sollte das Nottelefon beschaffen sein?
  4. Wo kann ich ein Nothandy kaufen?
  5. Warum ein Nottelefon mit Prepaid-Karte noch besser ist
  6. Das solltest du beim Kaufen einer Prepaid-Karte beachten
  7. Fazit

Bisher wechselte ich stets die Karten zwischen Smartphone und Nottelefon, so dass ich entweder das eine oder das andere Handy verwenden konnte.

Nun habe ich zusätzlich eine Prepaid-Telefonkarte gekauft, die ausschließlich für das Nottelefon bestimmt ist.

Warum ein Nottelefon für Trekking sinnvoll ist

Wenn du mehrere Tage draußen bist, also wie z.B. beim Trekking, dann solltest du neben deinem Smartphone zusätzlich ein Handy mit dir führen. Ich mache das schon seit Jahren so und bin von dieser Vorgehensweise absolut überzeugt.

Beim Trekking gehe ich dann so vor, dass ich das Smartphone vor Beginn der Route noch einmal voll auflade und dann den Flugmodus aktiviere. Den Flugmodus aktiviere ich deshalb, weil in den Bergen der Empfang kommt und geht.

So sucht das Telefon ohne Flugmodus stets nach Konnektivität, um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten. Das kostet jede Menge Strom und deine Akkus sind schneller leer, als dir lieb ist.

Also besser gleich den Flugmodus aktivieren.

GPS funktioniert übrigens unabhängig vom Telefonnetz oder vom Internet. Möchtest du die Wanderroute unterwegs tracken, dann kannst du das auch im Flugmodus tun.

Um in den Bergen den Akku deines Smartphones zu schonen, aktiviere den Flugmodus.

Beim Wandern mit GPS erhöhter Akkuverbrauch.
Für das Wandern mit GPS wird ausreichend Strom auf dem Akku benötigt, aber kein Internet.

⇒ Mehr erfahren: Wandern mit GPS – Wie geht das?

Durch Benutzung des GPS-Tracking, Fotografieren und durch sonstige Verwendungen deines Smartphones wird das Akku deines Smartphone beansprucht.

Moderne Akkus sind sehr leistungsfähig und wahrscheinlich wirst du bei Mehrtagestouren zusätzlich eine Powerbank mitnehmen.

Trotzdem solltest du dich nicht ausschließlich auf dein Smartphone verlassen und für alle Fälle oder für Notfälle ein weiteres Handy als Nottelefon mitführen.

Das Nottelefon bleibt im Rucksack und wird nur für das Telefonieren oder für das gelegentliche Versenden einer SMS verwendet.

Halte auf dem Nottelefon mindestens soviel Akkulaufzeit bereit, dass sie für das Anrufen in Notfällen ausreichend ist.

Was unterscheidet das Not-Handy vom Smartphone?

Ein Nothandy ist sehr einfach beschaffen.

Beim Nottelefon handelt es sich nicht um ein Smartphone. Und das Nothandy sollte nicht ans Internet angeschlossen sein.

Auf diese Weise wird die Laufzeit des Handy-Akkus des Nottelefon deutlich erhöht.

Im Falle eines echten Notfalls im Gebirge kann das Outdoor-Not-Handy so unter Umständen zum Lebensretter werden.

Ein Outdoor-Nottelefon ist ausschließlich für das Telefonieren und zum Versenden und Empfangen von Nachrichten gedacht.

Alle anderen Spielereien sind bei Nottelefonen fehl am Platz.

Das heißt, für die Orientierung im Gelände mittels GPS solltest du dein normales Smartphone oder einen GPS-Tracker verwenden und nicht das Nottelefon.

Wie sollte das Outdoor-Nottelefon beschaffen sein?

Ein Outdoor-Not-Handy ist sehr einfach beschaffen. Vor allem kannst du damit im Notfall telefonieren.

Außerdem sollten auch Textnachrichten damit verschickt und empfangen werden können.

Mein Outdoor-Nothandy von NOKIA hat eine Taschenlampe integriert, was ich ebenfalls als nützlich und hilfreich in Notsituationen finde. Das ist jedoch bereits eine Spielerei, auf die bei einem Nottelefon auch verzichtet werden kann.

Wo kann man ein Notfall-Handy kaufen?

Glücklich ist, wer so wie ich noch ein altes robustes NOKIA besitzt. Für mein NOKIA bezahlte ich vor über 10 Jahren etwa 12 Euro.

Ich kaufte es als schnellen und vorübergehenden Ersatz für ein anderes Handy, das unerwartet seinen Geist aufgegeben hatte.

Leider bekommt man solche sehr einfach gehaltenen Handys, die auch noch so robust sind wie mein NOKIA, kaum noch zu kaufen.

Von einigen Anbietern werden Retromodelle angeboten, die bei Kennern auch unter dem Begriff Dumb Phones bekannt sind. Nur die wenigsten Dumbphones scheinen hier jedoch die gleichen Eigenschaften zu besitzen wie ihre Vorfahren.

Ein originales NOKIA oder ein anderes authentisches altes Handy kannst du noch bei eBay oder offline in Second-Hand Shops finden.

Wenn du auch dort nicht fündig wirst, dann kannst du auch ein sehr einfaches Outdoor-Smartphone als Notfall-Telefon verwenden.

Nottelefon Outdoor Akku.
Dumb Phones haben keine Apps, brauchen kaum Strom und der Akku hält ewig. Sie eignen sich ideal als Nottelefon für Trekking im Gebirge.

Warum ein Nottelefon mit Prepaid-Karte noch besser ist

Bisher wechselte ich auf Trekkingtouren stets die Karte zwischen dem Smartphone und dem Notfall-Handy. Outdoor ist das natürlich eine Spielerei, auf die man gerne verzichten kann.

Denn gerade die winzigen Mikrokarten und die sehr kleinen Kartenfächer bei modernen iPhones und anderen Smartphones, die noch dazu mit einer winzigen Nadel geöffnet werden müssen, können einem draußen schnell die Nerven rauben.

Um die Karte nicht mehr wechseln zu müssen, habe ich mir für bestimmte Gelegenheiten eine Prepaid-Karte besorgt, die ausschließlich für das Nothandy, also mein NOKIA gedacht ist.

Das solltest du beim Kaufen deiner Prepaid-Karte beachten

#1 Bring Zeit und deinen Ausweis mit

Früher konntest du eine Prepaid-Karte fürs Handy an jedem Kiosk kaufen. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei.

Heute brauchst du Zeit und einen Ausweis, wenn du eine Handy-Prepaid-Karte kaufen willst.

Die Abwicklung des Kaufs meiner Prepaid-Karte dauerte geschlagene 20 Minuten. Ich musste meinen Ausweis vorzeigen und der Angestellte bei Vodafone gab ewig lange Daten in den Computer ein. Keine Ahnung, was er da so lange fummelte. Aber es kam mir vor wie eine Ewigkeit.

#2 Beachte den Telefonanbieter deines Handys oder lasse es zuvor freischalten

Da Movistar bei uns in Spanien oft besseren Empfang im Gelände gewährleistet als Vodafone, wollte ich zuerst eine Prepaid-Karte von Movistar für mein Handy kaufen.

Ich vergaß jedoch, dass ich mein NOKIA vor vielen Jahren als Vertragstelefon bei Vodafone gekauft hatte. So saß ich 15 Minuten umsonst am Schalter bei Movistar. Denn nach all der Abwicklung des Papierkrams mussten wir leider feststellen, dass mein NOKIA-Handy die Karte von Movistar nicht annahm.

Da ich keine Lust hatte, nun extra das Handy noch freischalten zu lassen, ging ich zu Vodafone und kaufte mir dort meine Prepaid-Karte.

Um dir diese Extrarunde zu ersparen, informiere dich vor dem Gang zum Mobilfunkanbieter darüber, welchen Mobilfunkanbieter dein Handy unterstützt und lasse es notfalls freischalten.

#3 Lade eine angemessene Mindestsumme auf die Karte

Einen Betrag von 10 Euro solltest du mindestens auf die Telefonkarte laden. So hast du einerseits genügend Spielraum und andererseits musst du nicht so oft nachladen.

Ich kaufte eine Karte für 5 Euro und lud sie mit weiteren 5 Euro auf. Insgesamt hatte ich also 10 Euro auf meinem Karten-Nottelefon zur Verfügung. Das ist absolut ausreichend für eine Gebirgswanderung mit einer Übernachtung oder auch mehreren Übernachtungen im Freien.

Fazit

Für Trekking im Gebirge mit Übernachtungen im Freien ist ein Outdoor-Nottelefon nützlich. Dieses kannst du neben deinem Smartphone mitführen.

Mein NOKIA nutze ich, um bei mehrtägigen Wanderungen im Gelände und bei Empfang hin und wieder eine SMS als Lebenszeichen an die Familie zu schicken.

Ich habe es als Nottelefon, für den Fall, dass auf dem Smartphone komplett die Akkus abstürzen und auch die Powerbank keinen Saft mehr hat, immer mit im Rucksack.

Das Notfall-Handy sollte sehr einfach beschaffen sein. Denn je einfacher das Telefon gestaltet ist, desto weniger Strom verbraucht es auch.

Nimmst du für Trekking im Gelände ein Nottelefon mit? Wenn ja, welches Modell nutzt du?

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