Orientierung mit Kompass

Die 12 besten Möglichkeiten zur Orientierung, die du kennen solltest!

Neben dem Wissen zur Orientierung mittels bekannter und alltäglicher Orientierungsmethoden mit GPS oder Kompass und Karte ist auch das Wissen über alternative Orientierungsmöglichkeiten nützlich.

Kenntnisse in der Orientierung Outdoor und im Gelände gehören zu den grundlegenden Skills im Progressiven Survivaltraining.

Hierzu gehören unter anderem Orientierung an der Sonne, an den Sternen oder nach dem Wind und Windrichtung.

Definition:

Orientierung ist die Fähigkeit, den eigenen Standort zu bestimmen und anhand dieser Standortbestimmung die richtige Richtung auch in unbekannter Gegend zu finden oder wiederzufinden.

Themenübersicht:

  1. Orientierung im Gelände
  2. Wandern mit GPS
  3. Mit dem Kompass orientieren
  4. Orientierung nach Sonne
  5. Orientierung in der Nacht
  6. Mittels Windrichtung orientieren
  7. Orientierung mit Fernglas
  8. Messen der Uhrzeit ohne Uhr
  9. Stadtorientierung
  10. Orientierung bei Gruppenwanderungen
  11. Orientierung im Wald
  12. Orientierung verloren? Keine Panik!
  13. Orientierung mit Apps

Orientierung im Gelände

Orientierung im Gelände: Bestimmen des Standortes

Nutze bei der Geländeorientierung moderne Hilfsmittel, alternative Methoden zur Orientierung und all deine Sinne.


Um dich optimal im Gelände zurechtfinden zu können, sind Kenntnisse in den verschiedensten Orientierungsmethoden gefragt. Hierzu gehört das Tracken der Route über GPS und auch das Lesen von Karten.

Sind weder GPS noch Kartenmaterial vorhanden, dann nutze deine Sinne und alle Anhaltspunkte, welche die Natur dir bereitstellt.

10 Möglichkeiten für die Geländeorientierung:

  1. Nutze all deine Sinne (hören, sehen, riechen)
  2. Wende den Blick zurück und präge dir den Routenverlauf ein
  3. Nutze Landmarken
  4. Fertige (improvisiere) selbst Karten
  5. Setze und nutze Wegmarkierungen
  6. „Stricke eine Songline“ (Orientierung im Gelände nach Art der Aborigines)
  7. Bestimme die Himmelsrichtungen anhand der Sonne
  8. Bestimme die Himmelsrichtungen anhand der Sterne
  9. Nutze Karten
  10. Nutze GPS

Wandern mit GPS

Wandern mit GPS: Wie geht das?

Mit GPS wandern bietet die vergleichsweise einfachste Möglichkeit, sich in der Natur zurecht zu finden.


GPS bedeutet ausgeschrieben und übersetzt Global Positioning System. Hier handelt es sich um ein satellitengesteuertes Hilfsmittel zur exakten Navigation oder Ortsbestimmung.

Erfunden wurde dieses weltumspannende Ortungssystem vom US-amerikanischen Militär.

GPS funktioniert weltweit. Was für Wanderer im Gelände am GPS besonders attraktiv erscheint, das ist der Umstand, dass GPS-Signale unabhängig vom Telefonnetz und auch unabhängig vom Internet empfangen und versendet werden.

Das brauchst du für die Orientierung mit GPS:

  • GPS Datenempfänger: GPS-Tracker oder Smartphone
  • Software zur GPS-Datenverarbeitung: Wander-, Trekking-App auf dem Smartphone oder GPS-Tracker
  • Ausreichend Strom: auf dem Akku und als Ersatz auf der Powerbank

Beim Wandern mit GPS eröffnen sich viele Möglichkeiten, die du bei anderen Orientierungsmethoden so nicht mit eingeschlossen hast.

Mittels GPS kannst du nicht nur deine Richtung bestimmen und beibehalten. Hast du eine GPS-App auf dem Smartphone, dann kannst du auch Routen ablaufen, die zuvor von anderen Wanderern getrackt und aufgezeichnet wurden.

Schließlich ist es über die GPS-App auch möglich, deine eigenen Routenverläufe festzuhalten.

Mit dem Kompass orientieren

Kompass Vergleich und Test.

Bei richtiger Anwendung gehört der Kompass zu den zuverlässigsten Wegweisern, um die Himmelsrichtungen zu bestimmen.


Wenn du ein paar grundlegende Dinge beachtest, dann kann beim Bestimmen der Himmelsrichtungen mit dem Kompass nicht viel schief gehen.

Der Kompass sollte möglichst waagerecht gehalten werden. Am besten legst du ihn flach auf die Hand oder auf den Boden. Außerdem solltest du beachten, dass sich keine metallischen Gegenstände in der Nähe befinden. Den Kompass auf dein Autodach zu legen, um damit die Nordrichtung bestimmen zu wollen, ist also keine gute Idee.

Es gibt verschiedene Kompassarten wie den Wanderkompass, den Ortungskompass oder den Orientierungskompass. Dann gibt es noch andere Kompasse wie den Schiffskompass, die dich für die Orientierung im Gelände jedoch weniger interessieren.

Ist der Kompass waagerecht und befindet sich in Ruhe, dann wird er dir die Richtung nach Norden zeigen. Folgerichtig liegt gegenüber Süden.

Wenn du draußen keinen Kompass dabei hast, dann kannst du zur Not auch selbst einen Kompass bauen.

Kompass selber bauen aus Nadel
Zur Not einen Kompass selber bauen aus einer magnetischen Nadel und einem Schwimmer..

Orientierung nach der Sonne

Orientierung nach dem Sonnenstand

Bei Tag ist die Sonne dein Wegweiser. Dabei existieren verschiedene Möglichkeiten der Sonnenorientierung.


Bestimmung der Himmelsrichtungen nach Sonnenstand:

Scheint die Sonne, dann ist es sehr leicht, sich allein am Sonnenstand zu orientieren. Auf der nördlichen Halbkugel, also in Europa, geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Den ganzen Tag über und vor allem gegen Mittag steht sie im Süden.

Auch auf der südlichen Halbkugel geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Mittags steht sie hier jedoch nördlich. In Europa interessiert uns aber vor allem der Sonnenverlauf entsprechend der nördlichen Hemisphäre.

In den Wintermonaten steigt die Sonne morgens weiter im SÜDosten auf. In den Sommermonaten geht sie weiter im NORDosten auf. Trotz dieser Unterschiede kannst du grob einschätzen, dass der Sonnenverlauf über den Tag immer von Osten nach Westen geht.

Bestimmung der Himmelsrichtungen mit Sonne und Uhr:

Noch genauer als über den Sonnenstand kannst du die Himmelsrichtungen bestimmen, wenn du die Uhrzeit zur Hilfe nimmst. Am besten funktioniert dieser Trick mit einer Analoguhr mit Zifferblatt.

Besitzt du keine solche Uhr, dann reicht es auch, wenn du nur die Uhrzeit weißt. Das Zifferblatt kannst du dir notfalls denken oder aufzeichnen.

Bei dieser Methode richtest du auf der nördlichen Halbkugel den Stundenzeiger deines echten, gemalten oder gedachten Zifferblattes auf die Sonne. Nun teilst du den kleinen Winkel zwischen dem Stundenzeiger und der 12. In dieser Richtung liegt Süden.

Beachte Normalzeit (Winterzeit und Sommerzeit):

In Deutschland ist von Ende Oktober bis Ende März Winterzeit, also Normalzeit. Hier musst du nichts beachten und kannst den Stundenzeiger direkt in Richtung Sonne halten, um so die Südrichtung bestimmen zu können.

Zwischen dem letzen Märzwochenende bis zum letzten Oktoberwochenende ist in Deutschland Sommerzeit. Während dieser Periode wird eine Stunde hinzugerechnet.

Beim Bestimmen der Himmelsrichtung mit Uhr und Sonne musst du im Sommer deinen Stundenzeiger eine Stunde zurückdrehen, um mit Uhrzeit und Sonne die Himmelsrichtung bestimmen zu können.

Orientierung in der Nacht


Die gängigste Möglichkeit der Orientierung in der Nacht lässt sich sehr einfach einprägen. Denn hierfür benötigst du nur das Sternbild des großen Wagen (auch „großer Bär“ genannt). Dieses Sternbild ist leicht zu erkennen.

Über die Sternkonstellation des großen Wagen findest du den Polarstern, auch Nordstern genannt. Hierfür wird die hintere Wagenwand des großen Wagen um ein Fünffaches verlängert.

Der Nordstern ist gut zu erkennen, denn er leuchtet besonders hell. Interessant ist zudem der Umstand, dass der Nordstern zugleich der erste Stern in der Deichsel des Sternbildes des kleinen Wagen ist.

Der Nordstern steht immer ziemlich genau über dem Nordpol. Also genau in der Richtung, wo Norden liegt. Hier sitzt er fest wie ein Achspunkt. Alle Sternbilder, einschließlich der große Wagen, drehen sich die Nacht über um den Nordstern.

Auch wenn du das Sternbild des großen Wagen zu verschiedenen Nachtzeiten an unterschiedlichen Stellen am Himmel siehst, so weist dir der Nordstern stets den Weg nach Norden.

Orientierung nach Sternen: Polarstern bestimmen
Bestimmung der Himmelsrichtung über das Sternbild des großen Wagen und den Nordstern.

Mittels Windrichtung orientieren

Orientierung nach Wind und Windrichtung

In bestimmten Gebieten kann der Wind zur Bestimmung der Himmelsrichtung dienen.


Um dich einigermaßen zuverlässig am Wind orientieren zu können, benötigst du einige Informationen über dein Aufenthaltsgebiet. So solltest du wissen, aus welcher Windrichtung der Wind zu bestimmten Tageszeiten weht.

Reist du in entferntere Gegenden, so kann es hilfreich sein, wenn du dich über die dort vorherrschenden Windbedingungen und Wetterbedingungen im Voraus informierst. So wird es dir später leichter fallen, dich auch in fremden Gegenden mittels alternativer Methoden wie nach dem Wetter und dem Wind orientieren zu können.

Weißt du, aus welcher Richtung der Wind in einer ganz bestimmten Gegend weht, dann kennst du auch die Himmelsrichtungen.

In Norddeutschland kommt der Wind vorwiegend aus Westrichtungen. In Südspanien weht der Ostwind (Levante) besonders intensiv und bringt warme Luftmassen mit sich. Der Westwind hingegen (Poniente) weht weitaus schwächer und bringt kühlere Luftmassen.

In Äquatornähe kannst du die Passatwinde zur Orientierung nutzen. Oberhalb des Äquators wehen sie von Nordost. Unterhalb des Äquators wehen sie von Südost.

Bei Wind kannst du nicht nur durch das Halten des Fingers in den Wind die Windrichtung feststellen. Auch Bäume und Sträucher geben Auskunft über vorherrschende Windrichtungen.

Orientierung mit dem Fernglas

Fernglas Vergleich und Test.

Mit dem Fernglas kannst du dir auch in unbekannten Gegenden einen Überblick über das Gelände verschaffen.


Ein Fernglas hilft dir auf ebenem und in hügeligem Gelände sowie im Gebirge. Es gibt sehr kleine und handliche Ferngläser, die im Rucksack oder sogar am Hosengürtel getragen werden können.

Bist du dir nicht klar über den genauen Routenverlauf, dann kannst du dir mittels des Fernglases einen Überblick verschaffen. Auch ist es nützlich, um Distanzen besser abschätzen zu können.

Die Nutzung eines Fernglas bringt die besten Resultate, wenn du es mit anderen Orientierungsmethoden kombinierst. So kannst du erst auf dem Kompass die Richtung bestimmen und anschließend mit dem Fernglas die Route durch das Gelände planen.

Messen der Uhrzeit ohne Uhr


Für manche Techniken der Orientierung im Gelände ist die Uhrzeit wichtig. So wie beim Bestimmen der Himmelsrichtungen mit Sonne und Stundenzeiger.

Hast du keine Uhr draußen dabei, dann gibt es Möglichkeiten, auch ohne Uhr die Zeit abzuschätzen.

Um dich auch ohne Uhr in der Zeit zurechtzufinden, musst du zuerst wissen, in welcher Zeitzone du dich bewegst. Außerdem ist die Normalzeit (Winterzeit) oder die Sommerzeit zu beachten. Zur Sommerzeit musst du eine Stunde zur Normalzeit hinzurechnen.

Methoden zur Bestimmung der Uhrzeit ohne Uhr:

  • Abschätzen der Uhrzeit nach Sonnenstand
  • Zeit bis Sonnenuntergang mit der Hand messen
  • Vormittag von Nachmittag unterscheiden durch Schattenverlauf
  • Eine Sonnenuhr bauen oder improvisieren
  • Uhrzeit mithilfe eines Kompass feststellen
  • Bestimmung der Uhrzeit in der Nacht mithilfe des Polarstern

Stadtorientierung

Orientierung in der Stadt: Großstadt Manhattan

Wie gut bist du in der Stadtorientierung? Findest du dich auch ohne Stadtplan und GPS zurecht?

Es soll Abenteurer geben, die schlagen sich mehrere Wochen ohne Hilfsmittel den Weg durch den Dschungel. Die gleichen Abenteurer wissen jedoch nicht, wie sie in einer fremden Stadt vom Bäcker im Zentrum ins Kino im Außenbezirk gelangen sollen.

Für die Orientierung in Städten kommen vor allem moderne Hilfen wie Google Maps oder andere Routenplaner zur Verwendung. Auch Stadtpläne bieten eine gute Grundlage für das Zurechtfinden in fremden Metropolen. Ist das GPS ausgefallen, dann bist du auf deine Sinne angewiesen.

Für das Orientieren in der Stadt kannst du die gleichen Methoden anwenden wie in der Natur. Suche dir Landmarken in Form von Werbetafeln oder markanten Häusern. Richte den Blick zurück und präge dir so Merkmale der gegangenen Strecke ein.


Orientierung bei Gruppenwanderungen

Was gibt es beim Wandern in Gruppen zu beachten?

Gruppen sollten stets zusammen bleiben.

Einzelne Gruppenmitglieder können weiter vorn oder weiter hinten laufen. Trotzdem sollte immer Sichtkontakt zwischen allen Gruppenmitgliedern vorhanden sein.

Beim Wandern in Gruppen ist Rücksicht auf den Schwächsten zu nehmen.

Die schwächsten Mitglieder geben die Schrittgeschwindigkeit der gesamten Gruppe vor. Deshalb ist von vornherein bei der Zusammenstellung von Gruppen darauf zu achten, dass ungefähr bei allen Mitgliedern ähnliche Voraussetzungen an Kondition und Ausdauer vorhanden sind.

Bei Gruppen besteht ein Vorteil darin, dass gleichzeitig mehrere Mitglieder zur guten Orientierung während einer Tour beitragen können.

Wandern in Gruppen Orientierung
Orientierung beim Wandern in Gruppen.

Orientierung im Wald

Im Wald kann das Bestimmen und Beibehalten der Richtung noch schwieriger werden als im Gebirge. Jedenfalls dann, wenn der Wald über flachem Gelände verläuft und keine Erhöhungen bietet, von denen aus eine Orientierung möglich wäre.

Hast du deine Trekking-App bzw. Wander-App im Wald dabei, dann kannst du relativ leicht die Orientierung zurückgewinnen. Besitzt du einen Kompass, dann kann auch dieser dir hilfreich sein, die richtige Richtung wiederzufinden.

Hast du weder Wander-App noch Kompass, dann musst du dich auf andere Weise im Wald orientieren.

Orientierungsmöglichkeiten ohne App und Kompass im Wald

Bächen und Rinnsalen in Fließrichtung folgen:

Bäche und Rinnsale fließen stets Richtung größerer Gewässer. Stößt du im Wald auf ein Rinnsal oder auf einen Bach, dann kannst du dem Gewässer in Fließrichtung folgen.

Irgendwann stößt du so auf größere Gewässer und schließlich gelangst du zurück in bewohntes Gebiet.

Nordseite der Bäume als Orientierungshilfe nutzen:

Die bemooste Seite von Bäumen, auch Wetterseite genannt, ist stets die Nordseite. Das liegt daran, weil vom Norden her die wenigste Sonne auf den Baum auftrifft. Deshalb fühlen sich hier Gewächse, die Feuchtigkeit lieben, besonders wohl.

Moose benötigen Feuchtigkeit und wachsen oft (nicht immer) auf der Nordseite von Bäumen.

Nutze den Sonnenstand:

Im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter. Das gilt im Wald genauso wie im Gebirge. Wenn du weißt wo Osten und Westen liegt, dann weißt du auch automatisch wo Norden und Süden ist.

Orientierung im Wald.
Orientierung im Wald.

Orientierung verloren? Keine Panik!

Was ist zu tun, wenn ich die Orientierung verloren habe?

Wenn du unterwegs die Orientierung verloren hast, dann gilt als erstes Gebot: KEINE PANIK!

Bleibe ruhig, ändere vorerst nicht die Position und versuche deinen Standort zu bestimmen.

Das gilt für Orientierungslosigkeit im Gebirge genauso wie für Orientierungslosigkeit im Wald.

Bei Orientierungsverlust beachte die folgenden Schritte:

  1. Bewahre die Ruhe!
  2. Bleibe an Ort und Stelle.
  3. Versuche deinen Standort zu bestimmen: Nutze hierzu, Apps, Kompass, Möglichkeiten zur Orientierung ohne Apps.

Orientierung mit Apps

Es gibt hunderte Tourenplaner und Routenplaner sowie Trekking-Apps für iPhone und Android.

Welche App du nutzt, bleibt dir überlassen. Wichtig ist jedoch, dass du persönlich gut mit der App zurecht kommst und dass du dich bereits vor dem Start einer Tour ausreichend mit der Funktionsweise der App beschäftigt hast. Nur so kannst du unterwegs auch sicher sein, zu wissen wie die App funktioniert.

Einige Wanderapps im Überblick:

Fragen und Antworten

Was muss ich über Orientierung wissen?

Um dich draußen zurecht zu finden, solltest du einige Techniken zur Orientierung beherrschen. Es reicht nicht, nur zu wissen, wie das GPS zu bedienen ist. 

Was ist, wenn unterwegs das GPS-Signal unterbrochen wird oder die Akkus auf Smartphone oder GPS-Tracker ihren Geist aufgeben?

Folgende alternative Orientierungsmöglichkeiten solltest du kennen:
Orientierung mit GPS, Kompass, Orientierung nach Sonne und Sternen, Orientierung nach Wind. Außerdem hilfreich: Du weißt, wie man sich einen Kompass selber improvisieren kann.

Wie funktioniert die Orientierung nach Sonne?

Scheint die Sonne, dann kannst du dich sehr einfach an ihr orientieren. 

Neben anderen Möglichkeiten gibt es zwei besonders bekannte Varianten der Orientierung nach Sonne. Du kannst dich entweder nach dem Sonnenstand richten oder du nutzt die Uhrzeit, um über ein echtes oder erdachtes Zifferblatt die Himmelsrichtung zu bestimmen.

Auf der nördlichen Halbkugel geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Mittags steht sie südlich am Himmel. 

Wie funktioniert die Orientierung nach Sternen?

Nachts kannst du dich sehr einfach an den Sternen orientieren. Auf der nördlichen Halbkugel dient dir hierzu das Sternbild des großen Wagen. 

Verlängerst du die Rückwand des großen Wagen fünfmal, so gelangst du zum Nordstern. Nun weißt du, wo Norden liegt.

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