(Last Updated On: 13. August 2018)

Im Outdoorbereich ist ein Hammock eine Hängematte, die sich durch ultraleichte Bauweise, robuste und wetterfeste Materialien, hohe Funktionalität und eine einfache Aufbauweise auszeichnet.

Ein Hammock kann ein guter Begleiter bei vielen Outdooraktivitäten wie Camping, Trekking oder Survival sein. Ich besitze selbst ein Hammock und nutze es zu Hause, beim Camping oder auf Trekkingtouren.

Eine Outdoor-Hängematte hat viele Vorteile. Im Artikel erfährst du, auf was es beim Kaufen eines Hammocks ankommt und natürlich stellen wir dir einige vielversprechende Modelle in Form von Empfehlungen vor.

Camping Hammock Empfehlungen

Hersteller:LhedonTarentNATUREFUNGEEKHOMHAWK OUTDOORS COVACURE
Monkey Swing
Produktbild:
Bezeichnung:Outdoor Hängematte mit MoskitonetzHängematte Outdoor UltraleichtUltraleichte Reise Camping HängematteCamping HängematteOutdoor Ultra-Light Reise Hängematte aus Fallschirm-SeideOutdoor Hängematte für 2 Personen mit MoskitonetzOutdoor, Travel, Trekking & Camping, Reise-Hängematte
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Anmerkung:AUTORENTIPPAUTORENTIPPAUTORENTIPPGÜNSTIGER PREISAUTORENTIPP2 PersonenAUTORENTIPP
Details:In verschiedenen Farben erhältlich.300 kg Nutzlast I Mit Seilabdeckungen.300 kg Tragkraft I Schnelltrocknendes Fallschirm Nylon.Hohe Nutzlast: Bis max. 300 kg belastbar.200 kg Traglast.2 Personen Hängematte mit Moskitonetz.2 x 300 kg Schwerlastgurte enthalten.

Vorteile und Nachteile von Outdoor-Hammocks

Vorteile von Outdoor-Hängematten

+ Geringes Packmaß und Packgewicht: Outdoor-Hammocks sind ultraleicht und haben meist ein sehr geringes Packmaß. So können sie optimal im Trekking-Rucksack oder Campingrucksack transportiert werden.

+ Schutz gegen Nässe: Persönlich bin ich mittlerweile der Ansicht, dass ein Hammock in Kombination mit einem Tarp die beste Kombination für Übernachtungen bei Trekking in bewaldeten Gebieten darstellt.

Im Vergleich zu vielen Trekkingzelten oder Biwakzelten ist ein Hammock sehr leichtgewichtig im Rucksack und bietet in Kombination mit dem Tarp sogar noch eine bequemere Übernachtungsmöglichkeit als ein Zelt.

Regnet es die Nacht über, dann muss ein Zelt am nächsten Morgen nass eingepackt werden und bleibt dann auch den ganzen Tag über in Nässe eingepackt.

Ein Hammock hingegen bleibt unter dem Tarp auch bei starkem Regen stets trocken und kann somit auch trocken wieder in den Rucksack gesteckt werden. Nur das nasse Tarp wird eingepackt. Ein nasses Tarp ist jedoch egal, da es ja genau hierfür da ist, – die Nässe abzuhalten. Und ein nasses Tarp kommt in keiner Weise mit dem trockenen Hammock in Kontakt.

+ Schutz gegen Insekten, Spinnen, Kriechtiere…: Auf Waldboden und auf jedem anderen Boden in freier Natur wimmelt es von Insekten und Kriechtieren. Auf dem Boden muss man sich mit Ameisen, Tausendfüßlern und sogar noch unbequemeren Zeitgenossen wie Skorpionen den Schlafplatz teilen. All diese Nachtgefährten hältst du dir beim Schlafen im Hammock auf Abstand.

Im Hammock sicher vor Skorpionen.
Diesen Skorpion entdeckten wir zufällig im Licht unserer Taschenlampe beim Zurücklaufen von den Klippen am Cabo de San Vicente in Sagres (Portugal). Nur ungerne möchte man von diesen Naturbewohnern nachts Besuch bekommen.

Nachteile von Outdoor-Hängematten

– Benötigt feste Spannmöglichkeiten: Ein Hammock funktioniert natürlich nur mit entsprechenden Spannmöglichkeiten. Bist du nicht gerade in der Wüste unterwegs, dann solltest du jedoch immer zwei Bäume oder andere geeignete Möglichkeiten zum Aufspannen deines Hammocks finden.

Darauf kommt es beim Kaufen eines Camping-Hammock an

Hammocks für Outdoor, Camping, Trekking und Survival gibt es viele. Aufgrund der großen Nachfrage schießen sich sogar einige Start-ups auf die outdoortauglichen Hängematten ein. Aber, auf was kommt es beim Kaufen eines Camping-Hammock eigentlich an? Was gilt es zu beachten?

Bevor du dein Hammock kaufst, solltest du zuerst eingrenzen, für welche Art von Outdooraktivität es zum Einsatz kommen soll.

Hängematten für den Sommer

⇒ Sommerhängematten: Möchtest du deine Hängematte nur im Sommer nutzen, dann reicht ein dünnstoffiges Modell, welches jedoch bestenfalls über ein bereits integriertes Moskitonetz verfügen sollte, das in der Nacht die Mücken fern hält.

Hängematten für den Winter

⇒ Winterhängematten: Es gibt Hammocks speziell für Winteraktivitäten, die aus dickerem Stoff gefertigt sind oder sogar über eine bereits integrierte Einlage (ähnlich einer Isomatte) verfügen, die dazu beiträgt, die Kälte von unten draußen und die Wärme am Körper zu halten.

Ob solch eine dickwandige Hängematte sinnvoll für dich ist, solltest du vor dem Kaufen genau abwägen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Form von Hängematten für meine persönlichen Ansprüche nur für feste Winterlager dienen, die nicht über kilometerlange Fußmärsche erreicht werden müssen. Denn fürs Trekking sind mir diese Hängematten zu sperrig und zu unpraktisch. Hier ziehe ich lieber ein leichtgewichtiges Hammock vor, welches ich dann mithilfe einer ebenfalls leichtgewichtigen Isomatte selbst gegen die Kälte von unten isoliere.

Wenn die Isomatte nicht im Hammock integriert ist, dann hat das mehrere Vorteile:

+ Packgröße und Packgewicht des Hasmmock sind geringer, was beim Trekking sehr wünschenswert ist.

+ Da die Isolierung nicht integriert ist, kann ich sie auch individuell benutzen. Z.B. als Sitzunterlage am Lagerfeuer.

Hammock für den Winter
Auch im Winter nutze ich ein dünnstoffliges Hammock, dass ich dann individuell mit einer einfachen Isomatte nach unten gegen Kälte isoliere. Für den Schutz von oben dient ein Tarp.

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Das beste Hammock: So sollte es beschaffen sein

Folgende Mindestanforderungen sollte jedes Hammock erfüllen:

#1 Dehnbarer, reißfester und strapazierfähiger Stoff

Dehnbarkeit des Stoffes

Der Stoff muß dehnbar, reißfest und strapazierbar sein. Die Dehnbarkeit des Hängematten-Stoffes sollte jedoch im angemessenen Rahmen bleiben. Denn ist der Stoff allzu sehr dehnbar, dann kann das Hammock nur zwischen Bäumen mit großem Abstand gespannt werden, weil es bei Bäumen mit geringerem Abstand beim Hineinlegen auf dem Boden schleift.

Das kann ärgerlich sein, wenn du in Gebieten unterwegs bist, wo vielleicht nicht so eine große Auswahl an Bäumen für das Aufspannen deines Hammock bereitsteht und du unter Umständen nur Bäume mit geringen Abständen zur Verfügung hast.

Der Stoff eines Hammock muß dehnbar sein, aber die Dehnbarkeit sollte sich in einem begrenzten Rahmen bewegen.

Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit des Stoffes

Der Stoff muß reißfest sein. Und zwar so reißfest, dass du dich nicht ängstlich im Hammock einrollen und Angst haben mußt, dass es bei der kleinsten unüberlegten Bewegung auseinander reißt.

Der Stoff muss aber nicht nur reißfest sein, sondern er sollte auch einiges wegstecken können. Draußen geht es nicht immer zimperlich zu. Im Sommer setzen heiße Temperaturen und Sonneneinstrahlung dem Stoff zu. Im Winter muss er mit kalten Temperaturen und sogar mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt klarkommen. Und wenn du in der Hängematte liegst, dann ist der Stoff ständigem Zug und ständiger Reibung ausgesetzt.

All diese physische Belastung sollte der Hängematten-Stoff über einen möglichst langen Zeitraum standhalten. Wird eine Hängematte stark beansprucht, dann hat sie eine begrenzte Lebenszeit. Selbst bei starker Beanspruchung sollten zumindest teurere Modelle einige Jahre durchhalten, bevor sie durch ein neues Modell ersetzt werden müssen.

#2 Atmungsaktivität: Luftdurchlässiger Stoff

Der Stoff der Hängematte muss atmungsaktiv, also luftdurchlässig sein. Denn sonst würdest du in der Hängematte ähnlich wie ein Brathähnchen in deinem eigenen Saft geschmort.

Der Stoff einer Hängematte muss atmungsaktiv sein, sollte bestenfalls aber Wind von außen abhalten können.

#3 Windabweisende Eigenschaften

Windabweisende Eigenschaften sind vor allem bei solchen Hängematten gefragt, die bei Übernachtungen im Winter Verwendung finden.

Auch wenn das Hammock bspw. beim Wintertrekking zusätzlich von innen mit einer Isomatte oder anderen isolierenden Stoffen ausgekleidet wird, so schadet es nichts, wenn der Stoff an sich bereits windabweisende Eigenschaften besitzt. So bleibt der kalte Wind draußen und du kannst dich auch bei Minusgraden in deiner Hängematte wie in einem sicheren und warmen Kokon fühlen.

#4 Reißfeste Spannleinen und Spannbefestigungen

So reißfest und strapazierfähig wie der Stoff ist, so reißfest und strapazierfähig müssen auch Spannleinen und Spannbefestigungen sein. Denn eine Kette ist immer nur so stabil wie ihr schwächstes Glied. Und ein Hammock mit dem reißfestestem Stoff nützt dir garnichts, wenn die Nähte an der Spannbefestigung reißen.

Auf folgende Punkte bei der Spannbefestigung gilt es zu achten:

  • Stabile mehrfach genähte Nähte
  • Stabile und strapazierfähige Spannseile
  • Falls vorhanden, stabile und strapazierfähige Spannkarabiner, Spannhaken, etc.

Eine Kette ist immer nur so stabil, wie ihr schwächstes Glied. Neben reißfestem und strapazierfähigem Stoff hängt die Gesamtstabilität bei Hammocks auch von stabilen und belastbaren Spannbefestigungen ab.

Nice-to-have und Extras:

#1 Moskitonetz, Mückenschutz

In besonders heißen Sommernächten, nämlich dann, wenn du ohne Decke die du dir über den Kopf ziehen kannst im Hammock liegst, kann dich ein Moskitonetz über der Hängematte vor schlaflosen Nächten bewahren.

Gerade in der Nähe von Gewässern können Moskitos zum Albtraum werden. Bei Sommerhängematten ist ein Moskitoschutz schon fast kein nice-to-have mehr, sondern eher ein must-have. Also ein Extra, das du unbedingt dabeihaben solltest.

Falls du eine Hängematte ohne Moskitoschutz besitzt und keine Lust hast für den geplanten Campingurlaub noch eine neue Hängematte mit Moskitonetz zu kaufen, dann solltest du zumindest über die Anschaffung eines preiswerten separaten Moskitonetzes nachdenken.

#2 Spannleinen mit ausreichender Länge und Karabinern

Beim Kaufen meiner eigenen Hängematte waren nur zwei ziemlich kurze Spannleinen und keine Karabiner oder Spannhaken im Kaufumfang enthalten. Mein Hammock war ziemlich günstig und der Hersteller verzichtete daher wohl auf diese Details.

Bei teureren Hammocks sind meist lange Spannleinen und manchmal auch Vorrichtungen zum Schnellspannen, wie eben Karabiner, enthalten. Sind bei deinem Hammock nur sehr kurze Spannseile dabei, dann vergiss nicht, zusätzlich einige Meter Spannseil mit in den Rucksack zu packen.

Hinsichtlich der Spannseile für Hammocks gilt: Lieber ein paar Meter zuviel als zu wenig.

Erst neulich beim Campen in der Algarve wurde ich wieder einmal auf den Boden der Tatsachen geholt, als ich nachts beim Versuch des Aufhängens meines Hammock feststellte, dass ich zu wenig Spannseil eingepackt hatte.

Auf unserem Campingplatz im südportugiesischen Sagres standen die Bäume ziemlich weit auseinander. Ich hatte nur ein paar Meter dicke Spannseile für die Hängematte dabei und noch ein paar Meter dünnes Nylonseil für die Wäscheleine. So musste ich zumindest in Sagres auf ein Nickerchen in der schaukelnden Hängematte verzichten. Beim nächtens Mal bin ich wieder schlauer und packe lieber ein paar Meter Seil mehr ein als zu wenig.

Reinigung, Pflege und regelmäßige Prüfung aller Bestandteile

Checke vor der ersten Reinigung deines Hammock genau die Packungsbeilagen. Reinige das Hammock genauso, wie es im Beilagenzettel angegeben ist. Hast du den Beilagenzettel verlegt und findest auch sonst keine Informationen mehr zur Reinigung, dann gehe lieber auf Nummer sicher und wasche dein Hammock schonend mit der Hand.

Zur Pflege gehört auch, dass du dein Hammock immer wieder mal durchcheckst, den Stoff unter die Lupe nimmst und auch die Spannelemente prüfst.

Spätestens während der Vorbereitungen für den nächsten Campingurlaub oder die nächste Trekkingtour solltest du dein Hammock einer Inspektion unterziehen und alle Bestandteile auf Herz und Nieren checken.

Lagerung bei längerem Nichtgebrauch

Wird das Hammock über einen längeren Zeitraum nicht verwendet, dann solltest du es reinigen, lüften, richtig trocknen lassen und anschließend im Packsack an einem schattigen Ort aufbewahren. UV-Licht setzt dem Stoff auf Dauer zu. Deshalb sollte das Hammock keiner unnötigen Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Das gilt für den Einsatz im Freien genauso wie für die Lagerung.

⇒ Bei Nichtgebrauch auf dem Campingplatz: Hängt das Hammock beim Camping an einem sonnigen Platz, dann sollte es tagsüber abgenommen und im Schatten im Zelt oder an einem anderen schattigen Platz aufbewahrt und erst abends wieder aufgehängt werden.

⇒ Bei Nichtgebrauch zuhause: Liegt das Hammock zu Hause und wird längere Zeit nicht benutzt, dann sollte es am besten im Packsack im Schrank gelagert werden.

Wasserdichte Hammocks: Muß ein Hammock wasserdicht sein?

Während bei einem Großteil der Outdoorausrüstung (Jacken, Schuhe, Zelte, elektronische Ausrüstung) Wasserdichtigkeit gefragt ist, so muss ein Hammock keine wasserdichten Eigenschaften besitzen.

Ein Hammock muss vor allem atmungsaktiv sein. Und ein Hammock für den Winter sollte zudem windabweisende Eigenschaften aufweisen. Wasserdicht braucht es jedoch nicht zu sein. Denn einer der größten Vorteile eines Hammocks liegt schließlich in dem Umstand, dass es uns vor dem feuchten oder sogar nassen Boden in sicherem Abstand hält.

Für den Schutz gegen Nässe von oben empfiehlt sich bei einem Hammock stets die Anschaffung eines Tarp, das dann bei Niederschlag als Schutzdach über die Hängematte gespannt werden kann. Ich besitze selbst ein großflächiges Tarp von DD-Hammocks, das ich auf allen Trekkingtouren (bei widrigen Wetterbedingungen) dabei habe.

Mobiler Regenschutz: Tarp
Ich besitze mehrere Tarps. Ein Tarp eignet sich optimal als Schutz gegen Niederschlag über dem Hammock.

Fazit

Hammocks für Camping, Trekking oder Survival haben viele Vorteile und nur wenige Nachteile. Ein Hammock schützt dich gegen Nässe von unten und hält unliebsame Besucher wie Insekten oder Kriechtiere fern.

Zum Aufhängen einer Hängematte benötigst du Bäume oder andere Alternativen. Bist du mit dem Hammock im Wald oder anderen Gebieten mit Bäumen unterwegs, dann wirst du immer geeignete Möglichkeiten zum Aufspannen finden. Auch kann ein Hammock an Mästen, Pfählen oder an Wänden oder sonstigen Alternativmöglichkeiten angebracht werden.

Zum Schutz gegen Mücken im Sommer sollte deine Hängematte über ein Moskitonetz verfügen. Für den Winter solltest du Isoliermaterial (Isomatte) für den Schutz gegen Kälte von unten mit in den Rucksack packen.

Folge Mike

Mike Lippoldt

Über den Autor: Mike ist Gründer von ousuca. Nach zahlreichen Reisen wanderte Mike als Jugendlicher mit dem Fahrrad nach Spanien aus und erschuf sich hier von Null an eine neue Existenz. Über seine Abenteuer und den kalten Sprung in ein neues Leben schrieb er ein Buch.
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