Nachhaltigkeit ist gerade bei Outdoor-Produkten in aller Munde. Aber nicht überall wo nachhaltig draufsteht, ist auch 100 % Nachhaltigkeit enthalten.

Wie du Mogelpackungen von echten nachhaltigen Produkten unterscheiden und wie du nachhaltige Outdoor-Bekleidung finden kannst, erfährst du in diesem Ratgeber.

Nachhaltige Outdoor-Jacken und andere Outdoor-Produkte

#1 Qualitätsprodukte kaufen anstatt Billigprodukte

In Bezug auf mehr Nachhaltigkeit von Outdoor-Produkten taucht immer wieder der Begriff der Lebenslangen Haltbarkeit auf. Mit anderen Worten sind hier Produkte gemeint, die so gefertigt sind, dass sie ein Leben lang halten können.

Bei manchen Rucksäcken von Qualitätsmarken wie Marmot und auch bei vielen anderen Outdoor-Artikeln anderer Outdoor-Marken sind bei den Herstellerangaben Hinweise und sogar Garantiescheine für lebenslange Haltbarkeitsgarantien zu finden.

Inwieweit solche Versprechen tatsächlich gehalten werden können ist bei einigen Produkten fraglich. Ich hatte in der Vergangenheit bereits mehrerer solcher Produkte mit lebenslangen Garantien. Manche davon halten tatsächlich, was sie versprechen. Bei anderen Produkten sind dann nach längerem und starkem Gebrauch doch Anzeichen der Abnutzung zu erkennen.

Tipp: Wird von Herstellern eine lebenslange Haltbarkeit für ein Produkt angegeben, dann bewahre unbedingt Kassenzettel und Garantieschein auf.

Auch wenn manche Produkte mit lebenslangen Garantien diesen Garantieverprechen nicht immer hundertprozentig gerecht werden oder gerecht werden können, so lohnt sich die Investition in solche Produkte trotzdem. Denn hochwertige Markenprodukte weisen in der Regel längere Lebensdauern auf als Billigprodukte.

Es heisst nicht umsonst: „Was du billig kaufst, das kauft du doppelt.“

Hier ist viel Wahres dran. Hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind Produkte mit längeren Lebensdauern nachhaltiger. Denn sie müssen nicht noch einmal (oder wenigstens weniger oft) gekauft oder nachgekauft werden. Das schont Ressourcen und im Falle von nicht kompostierbaren oder nicht recyclebaren Materialien wird auf diese Weise auch die Umwelt geschont.

#2 Bei Daunenjacken auf RDS und NSF Standards achten

Neben Funktionsjacken aus Hardshell oder Softshell bieten Daunenjacken bei richtig kalten Temperaturen im Winter und in der Übergangszeit die bequemste und gleichzeitig wärmste Alternative.

Daunenjacken halten warm und im Vergleich zu manch anderen Outdoorjacken sind Daunenjacken echte Leichtgewichte. Daunenfedern sind im wahrsten Sinne des Wortes federleicht und haben optimale Wärmeeigenschaften. Somit gelten sie als ideale Füllung für Jacken.

Daunen gelten als nachhaltiges Produkt. Denn die Daunen wachsen an den Gänsen immer wieder nach. Und auch die Gänse können immer wieder nachgezogen werden. Was bei der Gewinnung der Daunenfedern in der Vergangenheit als weniger nachhaltig galt und weswegen die Daunengewinnung immer wieder in die Kritik geriet, das waren Praktiken der Gänsefarm-Betreiber wie nicht artgerechte Tierhaltung, das Lebendrupfen und die Stopfmast.

Wenn du sicher gehen willst, dass die Daunen deiner Daunenjacke aus artgerechter Haltung stammen, dann solltest du beim Kauf der neuen Jacke auf international gültige Standards achten.

Standards zur Bestimmung der Nachhaltigkeit bei der Daunengewinnung:

  • Responsible Down Standard (RDS)
  • NSF – Global Traceable Downstandard
Trevail Daunenjacke von The North Face mit RDS Zertifikat.
Trevail Daunenjacke von The North Face mit RDS Zertifikat.

#3 Bei Merinoprodukten auf ZQ-Merino und MAPP Zertifikat achten

Nur wenige natürliche Materialien können leisten, was synthetische Materialien mit Membrane leisten können. Eine Ausnahme bildet hier Merinowolle. Die von den Merinoschafen gewonnene Wolle besitzt Eigenschaften, die im Outdoor-Bereich bei Kunden mittlerweile zu den Grundvoraussetzungen für einen Kauf gilt.

Merinosocken, Wandersocken aus Merinowolle oder Merino-Shirts sind warm, schweißabsorbierend und bleiben selbst bei schweißtreibenden Aktivitäten wie Wanderungen oder tagelangen Trekkingtouren geruchsneutral.

Die wichtigsten Merino-Schafherden werden in Australien und Neuseeland gehalten. Hier kaufen internationale Outdoor-Marken ihre Wolle, aus der dann die begehrten Merinoprodukte hergestellt werden. In Bezug auf die Nachhaltigkeit müssen die Haltebedingungen der Tiere vor Ort so wie die Weiterverarbeitung der Wolle gleichermaßen berücksichtigt werden.

Prinzipien der Nachhaltigkeit von Merinowolle (Tierhaltung):

  • Artgerechte Tierhaltung
  • Verzicht der Tierhalter auf umstrittene Praktiken wie Mulesing
  • Zertifizierte Wolle mit international akzeptierten und gültigen Zertifikaten: ZQ-Merino, MAPP

Prinzipien der Nachhaltigkeit bei der Herstellung von Merino-Produkten (Weiterverarbeitung):

  • Einhaltung soziologischer Aspekte im Bezug auf die Nachhaltigkeit (Arbeitsbedingungen am Produktionsstandort)
  • Bestenfalls nationale Produktion (nicht in Billigländern)
  • Einhaltung von Umweltstandards während der Produktion: Keine Verwendung giftiger Chemikalien, keine Ableitung giftigen Abwassers, geringe C02-Emissionen, geringer Wasserverbrauch, etc.
Nachhaltigkeit Schafzucht.
Nachhaltige Produktion bedeutet auch artgerechte Haltung.

#4 Outdoor-Funktionskleidung aus recyceltem und recyclebarem Material kaufen

Viele synthetische Stoffe haben den Vorteil, dass sie recycelt werden können. Hierbei sollte man jedoch bedenken, dass Recycling an sich zwar lobenswert und natürlich auch nachhaltig ist, dass aber auch der Ausgangsstoff bestenfalls bereits unter ökologischen Aspekten produziert werden sollte.

Herstellung von Outdoor-Produkten aus recyceltem Material anderer Hersteller:

Manche Outdoor-Umhängetaschen z.B. werden aus LKW-Plane hergestellt. Und der Grundstoff für LKW-Plane ist in den meisten Fällen PVC.

Von nachhaltigen und umweltbewussten Outdoor-Marken wird auf die Verwendung von PVC bei der Herstellung von Outdoor-Kleidung mittlerweile größtenteils verzichtet.

Wird die bereits in der Vergangenheit von anderen Herstellern (Fahrzeugbetriebe bzw. Zulieferer von Fahrzeugherstellern) angefertigte LKW-Plane recycelt und werden daraus neue Produkte für den Outdoor-Bereich gefertigt, dann ist daran nichts auszusetzen. Allerdings nur solange, wie der entsprechende Outdoor-Hersteller nicht selbst das PVC extra für neue Produkte herstellen ließ.

Recycling im Kreislauf innerhalb eines Outdoor-Herstellers:

Outdoor-Bekleidung des amerikanischen Herstellers Patagonia und Outdoor-Bekleidung der deutschen Outdoor-Marke Pyua kann in Filialen zurückgegeben oder direkt ins Werk des entsprechenden Herstellers geschickt werden. Die genannten Unternehmen haben ein eigenes Kreislaufsystem zum Recyceln getragener Outdoor-Wear entwickelt.

Alte Kleidung wird zurückgegeben. Diese alte Kleidung wird dann im Herstellungsprozess recycelt und kann als neue aber recycelte Ware dann wieder im Handel erworben werden.

#5 Beim Kaufen von Outdoor-Bekleidung auf PFC-Freiheit achten

Zuerst die gute Nachricht: Polyfluorierte Carbone (PFCs) oder auch Fluorcarbone sind mittlerweile so verpönt, dass sie von keinen Outdoor-Marken, die auch nur minimal etwas auf Umweltschutz setzen, bei der Herstellung von Outdoor-Kleidung verwendet werden.

Die schlechte Nachricht: Lange Zeit gehörten Fluorcarbone zum wesentlichen Bestandteil wasserdichter Outdoor-Kleidung und wasserabweisender und schmutzabweisender Imprägnierungen. Auch separat käufliche Imprägniermittel enthielten lange Zeit die mittlerweile als stark gesundheitsschädlichen und umweltschädlichen eingestuften Fluorcarbone.

Dass die Fluorcarbone aus der Outdoor-Kleidung verschwanden ist übrigens einer groß angelegten Kampagne der Umweltorganisation Greenpeace zu verdanken. Denn dank der Kampagnen von Greenpeace wurde die breite Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert und Outdoor-Marken sahen sich in der Pflicht, die schädlichen PFCs aus dem Herstellungsprozess und aus den Regalen zu nehmen.

Nachhaltige und umweltfreundliche Imprägniermittel.
Moderne, nachhaltige und umweltfreundliche Imprägniermittel (wie Imprägniermittel von NIKWAX) kommen ohne Fluorcarbone aus.

#6 Sich beim Kaufen auf nachweislich nachhaltige Outdoor-Marken konzentrieren

Möchtest du hinsichtlich Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf Nummer sicher gehen, dann ist es empfehlenswert die Outdoor-Kleidung bei Marken zu kaufen, die sich auf die Herstellung nachhaltiger Outdoor-Produkte spezialisiert haben.

Auf dem deutschen Markt gehört das Outdoor-Unternehmen Vaude hier zu den wichtigsten umweltfreundlichen Outdoor-Marken.

Lesetipp: Aktuelle Liste nachhaltiger Outdoor-Marken in der Übersicht.

#7 Outdoor-Kleidung pflegen und reparieren und Lebensdauer verlängern

Indem du deine Outdoor-Bekleidung regelmäßig pflegst oder auch hin und wieder reparierst, kannst du dazu beitragen deren Lebensdauer maßgeblich zu verlängern.

Durch umweltschonende Imprägnierungen lässt sich die Funktionalität wasserdichter Funktionskleidung aufrechterhalten. Imprägnierungen tragen aber nicht nur dazu bei, die Funktionalität zu verbessern, sondern sie helfen auch, das Material zu schonen und zu pflegen.

Ist ein Knopf abgefallen, dann kann er wieder angenäht oder durch einen neuen Knopf ersetzt werden. Und falls der Reißverschluss deiner Funktionsjacke den Geist aufgegeben hat und du keine Geduld und Nerven hast selbst einen neuen Reißverschluss einzunähen, dann kannst du die Jacke zur Reparatur bringen.

Das Einnähen eines neuen Reißverschluss ist weitaus günstiger als der Kauf einer neuen Outdoor-Jacke und ganz nebenbei kannst du so die Lebensdauer verdoppeln und verdreifachen.

Indem du deine Sachen pflegst und reparierst, trägst du dazu bei Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden.

#8 Beim Kaufen von Funktionskleidung den tatsächlich benötigten Funktionsumfang abwägen

Frage dich vor dem Kaufen deiner neuen Outdoor-Jacke, ob es tatsächlich eine Nordpolexpeditionsjacke sein muss oder ob auch ein einfacheres Modell für deine Zwecke ausreichend ist. Frage dich ob deine Jacke eine Wassersäule von 60.000 mm (solche Jacken gibt es tatsächlich) aufweisen soll oder ob auch eine Wassersäule von 2.000 mm ausreichend ist.

Gemäß deutschem Standard gelten bereits Materialien mit Wassersäulen um die 1.300 bis 1.500 mm als absolut ausreichend für Outdoor-Bekleidung. Die gleiche Wassersäule gilt übrigens auch bei Familienzelten, Trekkingzelten und anderen Zelten als Richtwert.

Je höher die Wassersäule eines Materials ist, desto höher ist auch der Aufwand in der Herstellung dieses Materials. Auch wenn PFCs heute kaum noch Verwendung finden, so werden für solche widerstandsfähigen Outdoor-Bekleidungen trotzdem mehr Ressourcen verbraucht als für normale Outdoor-Bekleidung.


Häufig gestellte Fragen zu Nachhaltigkeit

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit: Definition

Es darf (von etwas) nicht mehr verbraucht werden, als wieder nachwachsen kann, als sich wieder regenerieren kann, als wieder bereitgestellt werden kann.

Bei der Herstellung von Outdoorbekleidung kommen hinsichtlich der Begrifflichkeit der Nachhaltigkeit zwei wichtige Grundprinzipien zur Geltung, die bestenfalls beide in die Herstellung einfließen sollten.

Zwei Grundprinzipien der Nachhaltigkeit bei Outdoor-Bekleidung:

  1. Nachhaltigkeit gemäß ökologischer Gesichtspunkte: Nachhaltiger, ökologischer Anbau von Ausgangsmaterialien und umweltbewusste Verarbeitung (keine Verwendung von umweltschädlichen Chemieprodukten, wenig oder keine Emissionen, geringer Wasserverbrauch während des Herstellungsprozess, etc.)
  2. Nachhaltigkeit gemäß soziologischer Gesichtspunkte: Keine Herstellung in Billigländern (Oder wenn, dann unter menschenwürdigen Bedingungen nach internationalen soziologischen Standards.). Feste Arbeitsbedingungen, feste und angemessene Löhne, etc.

Wie kann ich Nachhaltigkeit in Bezug auf unterschiedliche Outdoor-Bekleidung definieren?

Der Begriff Outdoor-Kleidung ist umfangreich in seiner Auslegung und Outdoor-Kleidung ist aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt.

Nachhaltigkeit bei Outdoor-Bekleidung muss nicht zwangsläufig gleichbedeutend sein mit Bekleidung aus Naturfasern, natürlichen Stoffen oder Stoffen deren Ausgangsmaterialien aus ökologischer Produktion stammen wie z.B. ökologische gewonnene Merinowolle von glücklichen Merinoschafen.

Auch und gerade sind es synthetische Materialien, die ebenfalls das Etikett Nachhaltigkeit bekommen und verdienen.

Recyclebare synthetische Materialien

Ganz vorne stehen hier Funktionskleidungen aus synthetischen Materialien, die durch Recycling wiederverwertet werden oder die so hergestellt wurden, dass sie nach Ablauf ihrer Lebenszeit wieder in den Produktionskreislauf einfließen können, so dass neue Outdoor-Bekleidung daraus gewonnen werden kann.

Als Pionier auf dem Gebiet recyclebarer Outdoor-Bekleidung gilt die amerikanische Outdoor-Marke Patagonia. Bei Patagonia können seit 2005 getragene Kleidungsstücke in Filialen oder ins Werk zurückgebracht werden. Hier werden die Materialien der getragenen Artikel dann wiederverwertet und es entstehen daraus neue Kleidungsstücke.

Im deutschen Raum wurde das Konzept recyclebarer Outdoor-Kleidung vom deutschen Produzenten Pyua übernommen. Auch bei Pyua kann getragene Kleidung zurückgegeben werden.

Nachhaltige Kleidung aus Naturmaterialien wie Merinowolle oder Daunen

Prinzipien der Nachhaltigkeit bei Merinowolle und Merinowolle-Produkten:

Im Vergleich zu anderen Naturprodukten wie etwa Baumwolle gilt Merinowolle im Outdoor-Bereich momentan zu den vielversprechendsten Materialien in Bezug auf die funktionalen Eigenschaften.

Merinowolle hält warm, ist schweißabsorbierend und dabei absolut geruchsneutral, was man von Baumwolle ja nicht behaupten kann.

Kein Wunder, dass Merinowolle und Produkte aus Merinowolle bei vielen naturbewussten Outdoor-Enthusiasten zu den Top Favoriten zählen.

Merinowolle wird von Merinoschafen gewonnen. Die größten Merinoherden werden zur Zeit in Australien und Neuseeland gehalten. Die Klimabedingungen scheinen optimal und die Weideflächen immens, so dass hier riesige Herden weiden können.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeit stehen bei Merinowolle folgende Kritikpunkte im Vordergrund:

  1. Die von einigen Herdenbesitzern ausgeübte Praxis des Mulesing (Hautentfernung ohne Betäubung im Schwanzbereich der Schafe).
  2. Lange Transportwege der Wolle bis zu den europäischen Herstellern.

Nachhaltigkeit: Vorteile bei Merinowolle:

  1. Merinowolle in ihrer reinen Form ist als Naturprodukt 100 % kompostierbar.
  2. Merinowolle ist nachwachsend und gilt somit als nachhaltiges Produkt.

Kriterien zur Überprüfung der Nachhaltigkeit von Merinowolle:

Ob Merinowolle tatsächlich unter nachhaltigen Bedingungen gewonnen wird, ist nicht immer sofort auf den ersten Blick erkennbar. Manche Anbieter wie Kaipara verweisen gut sichtbar auf Standards. Bei anderen Herstellern muss hier unter Umständen erst nachgeforscht werden.

Bei aus Neuseeland stammender Merinowolle gelten neuseeländische Ökozertifikate wie ZQ-Merino und das MERINO ADVANCED PERFORMANCE PROGRAMME (MAPP) als wegweisend.

Prinzipien der Nachhaltigkeit bei Daunen und Daunenprodukten:

Daunenjacken stehen hoch im Kurs. Sie halten warm, haben gute funktionale Eigenschaften, sind trageleicht und modisch. Kein Wunder also, dass Outdoorfreunde aus aller Welt auf Daunenjacken schwören.

Die Füllung der Daunenjacken besteht aus Daunenfedern die von Daunengänsen gewonnen werden. Die Produktion findet hier oft in osteuropäischen Ländern statt. Genaue Haltebedingungen der Gänse können vom Konsumenten nur schwer oder überhaupt nicht nachverfolgt werden. So stehen hier vor allem die Jackenhersteller in der Pflicht, die Betreiber der Gänsefarmen unter die Lupe zu nehmen.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeit stehen bei Daunen folgende Kritikpunkte im Vordergrund:

  • Nicht artgerechte Tierhaltung der Gänse.
  • Daunen werden bei lebenden Tieren gerupft (Lebendrupf).
  • Stopfmast

Nachhaltigkeit: Vorteile bei Daunen:

  1. Daunen sind in ihrer reinen Form als Naturprodukt 100 % kompostierbar.
  2. Daunen sind nachwachsend und gelten somit als nachhaltiges Produkt.

Kriterien zur Überprüfung der Nachhaltigkeit (nachhaltige Produktion) von Daunen:

Dank zunehmender Kritik von Verbrauchern und aufgrund der Gleichgültigkeit von Herstellern gegenüber den Haltebedingungen der Tiere, haben Outdoor-Marken wie The North Face und Patagonia Konsequenzen gezogen und eigens einen Standard zur Zertifizierung ins Leben gerufen, an dem sich heute auch andere Outdoor-Marken orientieren, die Daunen für die eigene Produktion verwenden.

Der von The North Face und Patagonia gegründete Standard Responsible Down Standard (RDS) gilt momentan als orientierend für Verbraucher, die nachhaltige Produktionsmethoden bei Daunenprodukten fordern. Neben dem RDS gilt der NSF – Global Traceable Downstandard als wegweisend.

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