Der beste Espressokocher, die beste Espressokanne und der beste Espresso der Welt

Espressokocher, Espressokanne
(Last Updated On: 22. November 2017)

Der Espressokocher oder die Espressokanne zählt für viele Kaffeefans zu den authentischsten und coolsten Accessoires, wenn es darum geht, so richtig guten Kaffee zuzubereiten. Und zwar unabhängig davon, ob Zuhause, auf dem Campingplatz oder sogar auf Trekkingtouren.

Denn neben all den Vorteilen und der geradezu magischen und teils spirituellen Aura die so manche Espressokanne wegen ihrer ganz individuellen Ausstrahlung umgibt, sind Espressokocher sogar unabhängig vom Stromnetz jederzeit und allerorts einsatzbereit.

Espressokannen sind für viele die erste Wahl, wenn es darum geht, Outdoor Kaffee zuzubereiten. In diesem Artikel stellen wir dir die bewährtesten und wohl besten Kannen der Welt vor und geben natürlich auch eine genaue Anleitung, wie du den besten Espresso damit zubereiten kannst (Video inklusive).

*AUTORENTIPP* Bialetti Edelstahl Espressokanne Venus für 2, 4 oder 6 Tassen

Bialetti Edelstahl Espressokocher für 2 Tassen
Meine Bialetti Espressokanne aus Edelstahl für 2 Tassen.

Ich besitze die Bialetti Edelstahl Espressokanne Venus für 2 Tassen (siehe Bild). Sie hat die optimale Grösse, wenn man für sich allein einen Espresso zubereiten will.

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Jahrelang um nicht zu sagen jahrzehntelang kochte ich meinen Espresso mit einem Aluminium-Espressokocher. Warum ich nun auf Espressokannen aus Edelstahl (ich besitze mittlerweile 2 davon) umgestiegen bin, klären wir noch weiter unten im Artikel.

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Als ich mich für den Kauf einer neuen kleinen Espressokanne aus Edelstahl entschied, war für mich klar, dass es wieder ein Modell vom Originalhersteller Bialetti werden würde. Denn der Italiener Alfonso Bialetti gilt schliesslich als der Erfinder der typischen italienischen Kaffeekanne. Auch besass ich bereits eine Bialetti für 10 Tassen und habe damit positive Erfahrung gemacht.

Im Vergleich zu meiner Espressokanne aus Aluminium ist die Bialetti etwas anders im Handling. Sie scheint kleiner. Jedoch täuscht das. Denn trotz ihrer kleinen und geradezu spielzeugähnlichen Abmessungen kocht sie in etwa die gleiche Kaffeemenge wie meine grösser wirkende Aluminium-Espressokanne, die ebenfalls für eine Menge von 2 Tassen konzipiert ist.

Genau wie jede andere Espressokanne so kann man natürlich auch die Kannen von Bialetti auf dem Gasherd zuhause oder beim Camping oder sogar draussen über dem Spirituskocher, dem Hobokocher oder einfach über einer anderen Feuerstelle erhitzen.

Da ich erst umgezogen bin und in meiner neuen Wohnung nur ein Induktionsherd steht, so nutze ich die Induktionsplatte für das Erhitzen des Bialetti Espressokochers. Obwohl ich Gasherde den Induktionsherden und anderen Elektroherden vorziehe und mir sicher irgendwann wieder einen Gasherd zulegen werde, so muss ich gestehen, dass selbst mit dem Induktionsherd das Kaffeekochen mit der Bialetti wunderbar funktioniert. Auf der kleinen Induktionsplatte braucht die Kanne nicht länger als 5 Minuten und der Espresso ist durch.

Vorteile

+ Das Original – Die beste Espressokanne der Welt

Meine eigene Bialetti kaufte ich übrigens bei Amazon. Wenn ich einige negative Bewertungen (von denen es nur sehr wenige gibt) von manchen Nutzern lese, dann frage ich mich, ob diese Nutzer überhaupt jemals zuvor schon einmal eine Bialetti in den Händen hielten. So mokieren sich bspw. manche darüber, dass man die Kanne innen nicht richtig säubern könne, da das Steigrohr fest in der Kanne verankert sei.

Nun, genau das ist nun mal das Prinzip einer Bialetti. Und an Espressokannen, egal ob aus Aluminium oder Edelstahl wird innen sowieso nicht mit Spülmittel und Schwamm hantiert. Die Kannen werden lediglich nach dem Gebrauch mit klarem Wasser ausgespült. Beim Ausspülen wische ich immer noch kurz mit den Fingern über die Stellen wo ich rankomme und damit reicht es dann auch.

Auch las ich die negative Bewertung eines Nutzers, der bemängelte, dass es seit der Entwicklung der Bialetti keine Weiterentwicklung gäbe. Dazu kann ich nur sagen, dass eine Bialetti kein iPhone ist, wo ständig Updates durchgeführt werden müssen, damit das Gerät technisch auf dem neusten Stand der Zeit bleibt. Eine Bialetti ist eine rein mechanische Espressokanne, deren Reiz genau darin liegt, dass sie über die Jahrzehnte ihren Charme behalten hat. Wenn die Bialetti ständig erneuert würde, dann würde zumindest ich sie nicht kaufen.

Eine Bialetti ist wie eine Levis Jeans oder zumindest so, wie es uns die Levis Werbung in den Neunzigern vermitteln wollte. Sie trotzt den Strömungen der Zeit, sie hat einen ganz eigenen Charme und kann zugegebenermassen wohl auch etwas eigenwillig sein. Vor dem ersten Betrieb muss sie, genau wie eine Levis, zuerst eingekocht werden. Je länger man sie dann in Betrieb hat, desto besseren Kaffee macht sie auch und desto individueller wird auch ihr Äusseres.

Eine Bialetti ist nichts für Erbsenzähler und solche, die beim kleinsten Kratzer am Fahrzeug oder an ihrer Kaffeemaschine einen Nervenzusammenbruch erleiden, weil sie den Dingen nicht ihre eigene Natur zugestehen können und wollen. Eine Bialetti ist etwas für Individualisten, die auch Dingen ihren individuellen Wert zugestehen können und sich sogar gerade daran erfreuen, dass ihre Kaffeemaschine über die Jahre ihren eigenen Charakter nicht nur behält sondern sogar ausbaut.

Achtung subjektiv: Der grösste Vorteil einer Bialetti besteht wohl darin, dass sie einfach die beste Espressokanne der Welt ist.

Nachteile

Keine

Bialetti Edelstahl Espressokocher Test YouTube Video


*AUTORENTIPP* Bialetti Edelstahl Espressokocher für 10 Tassen

Espressokocher von Bialetti im Test
Meine Bialetti Espressokanne für 10 Tassen.

Meinen Bialetti Espressokocher für 10 Tassen besitze ich schon etwas länger als meine kleine Bialetti für 2 Tassen. Wir verwenden ihn, wenn wir zu zweit sind oder Besuch haben.

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Der Inhalt der Bialetti für 10 Tassen reicht auch für bis zu 4 Personen. Wenn man sich tatsächlich mit kleinen Espressotassen zufrieden gibt, dann sollten wohl auch 10 Tassen rauskommen.

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Da wir jedoch grössere Gläser (in Spanien wird der Kaffee aus dem Glas getrunken) vorziehen, leeren wir die grosse Bialetti am Frühstückstisch locker zu zweit.

Sieht man die grosse Bialetti für 10 Tassen und die kleinere Bialetti Venus nebeneinander stehen, dann unterscheiden sie sich vor allem dadurch, dass die grosse Bialetti einen rundlichen Wasserbehälter (Kessel) hat und dass die Wasserbehälter (unterer Kannenteil) der Bialetti Venus ebenmässig sind.

Vom Prinzip her sind jedoch alle Kannen identisch. Sie alle verfügen über die gleichen Komponenten und funktionieren nach dem gleichen Prinzip.

Die Bialetti Espressokanne für 10 Tassen habe ich schon recht lange in Betrieb. Ich nutze sie entweder, wenn ich für mich und meine Freundin Kaffee koche. Oder wir nutzen sie, wenn wir Besuch haben. Ein wirklich edles Teil. Sie macht richtig guten Kaffee und sie sieht auch noch gut aus.


Das Prinzip des Espressokochers, der Espressokanne

Der Filterkaffee den man in Deutschland kennt ist nicht zu vergleichen mit dem Kaffee aus den spanischen oder italienischen Espressokannen. Wenn ich in Deutschland den Kaffee sehe, dann erinnert er mich eher an Tee als an Kaffee. Auch wenn er vom Koffeingehalt genauso stark ist wie ein Espresso, so ist er jedoch äusserlich wässriger.

Bei ordentlichem Espresso aus der Espressokanne könnte man aufgrund seines dunklen Aussehens durchaus meinen, dass er so dickflüssig wäre, dass man den Löffel darin aufstellen könnte. Das ist natürlich Unsinn. Trotzdem sieht der Kaffee aus der Espressokanne kräftiger aus und für meinen Geschmack schmeckt er auch besser.

Die Unterschiedlichkeit in Geschmack und Aussehen hat ihren Ursprung natürlich in zwei komplett verschiedenen Verfahrensweisen. Beim deutschen Filterkaffee läuft das heisse Wasser in Tropfenform von oben durch den gemahlenen Kaffee und durch den Filter. Ohne jeglichen Druck. Beim italienischen oder spanischen Espressokocher hingegen wird das Wasser mit Hochdruck von unten durch das Kaffeepulver gedrückt.

Das funktioniert folgendermassen:

⇒ Das Wasser im Kessel der Espressokanne wird erhitzt und wird durch den Hitzedruck von unten gegen und durch das Trichtersieb mit dem Kaffeepulver nach oben gedrückt.

⇒ Auf seinem Weg nach oben drückt das Wasser das Kaffeepulver von unten gegen das Feinsieb. So verdichtet sich das Kaffeepulver zusätzlich und das Wasser hat es noch schwerer hier hindurch zukommen.

⇒  Dadurch nimmt das Wasser aber auch mehr Stoffe aus dem Kaffeepulver auf, die es dann durch das Steigrohr mit nach oben in die Kanne nimmt.

⇒ So entsteht ein kräftiger und stark mit Kaffeearomen angereicherter Kaffee, auch Espresso genannt.


Aluminium Espressokocher vs. Edelstahl Espressokocher

Ich benutze seit vielen Jahren Espressokannen aus Aluminium und bin auch heute nicht abgeneigt gegen Kaffee aus Aluminiumkannen.

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Denn wenn die Aluminiumkanne einmal eingekocht ist, dann kommt der Kaffee durch die Patina, welche nach und nach durch den regelmässigen Gebrauch der Kanne entsteht, überhaupt nicht mit dem blanken Aluminium in Verbindung.

Da meine Alukanne jedoch schon sehr alt ist, ich auch bereits eine Edelstahl Espressokanne von Bialetti besass und ich im Alltag soweit möglich Kunststoffe und auch Aluminium entfernen möchte, habe ich mich bei Kauf meines neuen Espressokocher für 2 Tassen für eine Kanne aus Edelstahl entschieden.

Da die Espressokannen von Bialetti nun mal die echten Originale sind und ich mich dank meiner Bialetti für 10 Tassen bereits von der Qualität der Kannen sowie vom ausgezeichneten Kaffeegeschmack überzeugen durfte, musste ich nicht lange überlegen und entschied mich natürlich wieder für die Marke Bialetti.

Hier geht’s weiter zu den Trinkflaschen aus Edelstahl


Anleitung zum Kochen des besten Espresso mit der Espressokanne

#1 Vor dem ersten Gebrauch der neuen Espressokanne

Hast du eine nagelneue Espressokanne gekauft, dann musst du sie vor dem ersten Gebrauch zuerst einkochen. Das gilt für Espressokocher aus Edelstahl genauso wie für Espressokocher aus Aluminium.

Beim Einkochen meiner neuen Espressokanne ging ich folgendermassen vor:

Direkt nach dem Auspacken spülte ich die neue Bialetti zuerst mit klarem Wasser aus und wischte sie auch aussen etwas ab. Als nächstes füllte ich den Kessel bis zum Ventilrand mit gefiltertem Wasser auf und liess die Kanne einmal ohne Kaffeepulver durchkochen.

Anschliessend kochte ich dreimal hintereinander Espresso, wobei ich jedesmal das Trichtersieb bis oben mit Kaffeepulver füllte, und kippte den fertigen Kaffee dann weg.

Nach dieser Prozedur kochte ich den ersten Espresso mit der neuen Kanne, den ich dann auch genoss. Die aufgeführten Schritte werden im Übrigen (bis auf den ersten Punkt mit dem Durchkochen ohne Kaffeepulver) genauso in der Bedienungsanleitung der Bialetti empfohlen.

#2 Das richtige Kaffeewasser

Ob ein Espresso richtig gut wird oder nur mittelmässig oder sogar ungeniessbar liegt nicht nur am richtigen Kaffeepulver sondern vor allem auch an der Qualität des Wassers. Die grossen elektrischen Espressomaschinen in Spanien, Italien oder sonst wo in der Welt, wo man Wert auf guten Kaffee legt, sind mit Vorfiltern ausgestattet, die das Trinkwasser aus der Leitung noch einmal filtern, bevor es erhitzt und durch das Kaffeepulver gepresst wird.

Diese Filter sind sogar von den Hygienebehörden vorgeschrieben. Denn bei Trinkwasser aus der Leitung besteht immer die Gefahr, dass irgendwo im Leitungssystem ein Leck entsteht, wo Schmutz eindringen kann oder dass das Trinkwasser durch andere Ursachen verunreinigt wird.

Hier mehr über die Möglichkeiten zur Trinwasserfilterung zuhause erfahren

Wer sich immer nur auf andere verlässt, der ist verlassen. Das gilt auch für das Trinkwasser aus den öffentlichen Trinkwasserleitungen. Bei uns in Málaga geniesst das Trinkwasser sowieso keinen guten Ruf. Deshalb nutzt jeder dem seine Gesundheit lieb ist Trinkwasserfilter.

Filterempfehlung für Kaffeewasser

Filtermöglichkeiten Indoor und beim Camping

Wenn du deine Bialetti Espressokanne oder jede andere Espressokanne Indoor, also Zuhause oder beim Camping, also im Campingbus, im Bungalow oder im Caravan benutzt, wo du bequem einen Haushaltswasserfilter mitnehmen kannst, dann bist du mit einem gewöhnlichen Wasserfilter der Marke Brita gut beraten. Ich selbst filtere mein Kaffeewasser mit dem Brita Maxtra und bin mit der Qualität des gefilterten Wassers zufrieden.

Filtermöglichkeiten Outdoor

Die Espressokannen von Bialetti sowie auch die meisten anderen Espressokocher aus Edelstahl oder Aluminium eignen sich hervorragend für die Kaffeezubereitung im Freien, über Gasflamme (Camingkocher), Spiritusflamme (Spirituskocher) oder über jeder gewöhnlichen Feuerstelle (Hobokocher oder Lagerfeuer).

Ich selbst bereitete und bereite mit meinen Espressokochern Kaffee über offenem Feuer zu. So z.B. auf Trekkingtouren oder beim Camping. Da die Griffe bei den meisten gängigen Modellen aus Kunststoff sind, solltest du bei dieser Variante des Kaffeekochens jedoch besondere Vorsicht walten lassen. Denn wenn du an einer grossen Feuerstelle Kaffee kochen möchtest, so solltest du hier entweder warten, bis das Feuer weit heruntergebrannt ist oder du entfachst neben der grossen Feuerstelle einfach noch eine zweite kleinere.

Wenn die Glut heiss genug ist, dann reicht die Hitze oftmals bereits für die Zubereitung eines Espresso. Wenn du den Kaffee über der Flamme zubereiten möchtest, so solltest du darauf achten, dass die Flammen nicht an den Rändern der Kanne nach oben schlagen sondern stets unter der Kanne bleiben. Das gilt übrigens nicht nur für Feuerstellen im Freien sondern auch für die Zubereitung des Espresso über einer Gasflamme auf dem Gasherd in der Küche zuhause. Auch hier solltest du darauf achten, dass die Flamme stets unter dem Espressokocher bleibt. Schlägt sie an den Seiten vorbei nach oben, dann besteht die Gefahr, dass der Kunststoffgriff beschädigt wird.

Egal ob du deinen Espresso Indoor oder Outdoor zubereiten möchtest. Immer gilt, dass zu einem guten Espresso auch gutes Kaffeewasser gehört. Du kannst natürlich auch Bachwasser abkochen. Der Geschmack wird jedoch nicht der gleiche sein.

Für den Outdoorbereich existieren eine ganze Reihe funktionaler und dazu sehr preisgünstiger Outdoorfilter. Outdoorfilter wie der Sawyer Mini bspw. passen in jede Jackentasche, sind überall einsatzbereit und haben eine so hohe Lebensdauer, dass du sie sogar an deine Urenkel weitervererben kannst.

Outdoor Wasserfilter im Überblick

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#3 Auffüllen des Kessels

Der Kessel wird mit gefiltertem Wasser bis kurz unter das Ventil oder bis Mitte des Ventils (so mache ich es) aufgefüllt. Im Allgemeinen wird davon abgeraten, das Wasser bis über das Ventil zu füllen. Im Prinzip passiert dann allerdings auch nichts, ausser, dass beim Erhitzen dann das überschüssige Wasser aus dem Ventil blubbert. Willst du dir die Sauerei ersparen, dann fülle besser gleich bis max. Mitte des Ventils.

#4 Auffüllen des Trichtersiebs mit Kaffeepulver

Es gibt Leute, die machen das Trichtersieb nur halb voll. Andere pressen den Kaffee hinein. Beides ist falsch. Das Trichtersieb wird bis zum Rand mit Kaffeepulver befüllt. Anschliessend wird der Kaffee im Sieb glatt gestrichen.

Zum Auffüllen nehme ich das Trichtersieb aus dem Kessel. Falls beim Einfüllen des Kaffeepulver dann ja einmal etwas daneben geht, dann rieselt wenigstens nichts auf’s Gewinde. Nachdem ich das Trichtersieb wieder in den Kessel gesteckt habe, wische ich noch den Rand sauber. So wird kein überschüssiges Kaffeepulver gegen den Dichtring gedrückt, was wiederum dessen Lebensdauer erhöht.

#5 Zuschrauben und erhitzen

Nun schraube ich den oberen Teil auf den Kessel und stelle den Espressokocher auf die Kochstelle. Abhängig davon ob ich die grosse oder die kleine Espressokanne benutze, dauert das Durchlaufen zwischen 3 bis 10 Minuten.

Ob der Espresso fertig ist, erkennst du daran, dass ein blubberndes Geräusch entsteht. Das Durchlaufen des Kaffees selbst ist eher geräuscharm. Ist der Kaffee dann durch, so hört man das deutlich.

Wie heiss soll die Kochstelle sein?

Von Bialetti wird empfohlen, dass die Kochplatte nicht die maximale Hitze haben sollte. Wenn die Induktionsplatte z.B. 6 Stufen hat, dann solltest du sozusagen die Stufe 5 wählen.

Da ich eher ungeduldig bin, koche ich meinen Espresso immer auf der höchsten Stufe, also auf der 6. Das geht schneller. Probiere es einfach aus und entscheide dann selbst, welche Hitzestufe du wählen möchtest.

#6 Espresso geniessen

Nachdem du die Kanne vom heissen Herd genommen hast, solltest du sie noch einige Sekunden stehen lassen, so dass sie kurz zur Ruhe kommen kann. Nun kannst du deinen Espresso geniessen.


Das richtige Kaffeepulver, Espressopulver

Über die Frage, was “das richtige Espressopulver” ist, kann man sich gerne streiten. Es werden ja zahlreiche Sorten angeboten, die dann zu horrenden Preisen als “echtes Espresso Kaffeepulver” verkauft werden.

Bei der Auswahl “des richtigen Kaffeepulvers” solltest du jedoch nicht so sehr auf “die Experten” hören sondern vielmehr auf dein Herz. Du kannst mit ganz gewöhnlichem Kaffeepulver aus dem Supermarkt sehr guten Kaffee aus der Espressomaschine erhalten. Viele Cafeterias machen es auch nicht anders. Sie nehmen ganz normales Kaffeepulver, welches jedoch ein gutes Aroma aufweist.

Das Kaffeepulver sollte vor allem fein gemahlen sein und deinem Geschmack entsprechen. Ansonsten ist es egal, was auf der Verpackung steht und wie viel Geld du ausgibst. Beim Espressokochen kommt es neben dem Kaffeepulver vor allem auf das Verfahrensprinzip der Maschine (siehe Abschnitt “Das Prinzip der Espressokanne”) und auf eine gute Qualität des Kaffeewassers an.

Bei meinem eigenen Kaffeepulver bin ich gern experimentierfreudig. Gerne probiere ich neue Sorten. Meist kaufe ich Kaffee aus biologischem Anbau. Manchmal kaufe ich auch ganze Bohnen und mahle sie dann selbst. Das Zubereiten meines Espresso ist für mich wie ein Ritual und jeder Espresso ist so eine Art Höhepunkt des Tages. Wenn mich auf Ausflügen oder beim Shoppen ein vielversprechender Kaffee in Pulver- oder in Bohnenform anlächelt, dann nehme ich ihn gern mit und probiere ihn zuhause.


Reinigung und Pflege

Generelle Aussagen zur Reinigung

Generell lässt sich sagen, dass Espressokannen, ganz egal ob sie aus Edelstahl oder aus Aluminium gefertigt sind, niemals mit Spülmittel und harten Schwämmen gereinigt werden. Und schon garnicht mit Topfkratzern. Für die Aluminiumkannen gilt das natürlich ganz besonders. Denn erst durch den Gebrauch entsteht auf den Aluminiumkannen eine Patina, die gleichzeitig als Schutzschicht zwischen dem Aluminium und dem Lebensmittel Kaffee fungiert. Zumindest das Innere der Kanne sollte also stets nur mit klarem Wasser gereinigt werden.

Hierbei reicht es völlig, die Kanne auseinander zu schrauben, oberes Teil, unteres Teil und Sieb unter dem laufenden Wasserhahn auszuspülen und nur mit den Fingern etwas nachzuwischen.

Wird die Espressokanne auf dem Gasherd oder über anderen offenen Flammen genutzt, dann wird sie am unteren Teil mit der Zeit schwarz. Das ist völlig normal. Wen das stört, der kann natürlich jedesmal, nachdem er die Kanne vom Gasherd genommen hat, aussen schrubben. Ganz blank wird sie trotzdem nie wieder.

Bei meinem eigenen Espressokocher aus Aluminium, den ich viele Jahre auf einem Gasherd benutzte, machte ich mir darüber nie grosse Gedanken. Wenn der Kaffee gut ist, dann kann die Kanne ruhig aussen schwarz sein. Und dass der Kessel meiner Alu-Espressokanne schwarz ist, das kannst du auf dem Titelbild ja gut erkennen.

Reinigung der einzelnen Komponenten

Wenn du keine Eile hast, dann solltest du die Kanne vor der Reinigung erst abkühlen lassen. Wenn du das nicht tust, dann kannst du dir schnell die Finger verbrennen.

Es kann natürlich vorkommen, dass du nicht nur für dich selbst, sondern auch für dich und deine Freundin einen Espresso zubereiten willst. Dann stelle die Kanne nach dem Abgiessen des Kaffees kurz unter den fliessenden Wasserhahn. So kühlt sie schneller ab.

Wenn der untere Teil (der Kessel) danach immer noch sehr heiss ist, dann nimm einen Topflappen zur Hilfe. Ich mache das öfter so. Man hat ja nicht immer Lust, die grosse Espressokanne zu befüllen. Da kann man sich eben so mit der kleinen Kanne auch für zwei Leute schnell mal einen Kaffee kochen. Wenn du den Espresso jedoch nur für dich allein kochst, dann lasse die Kanne anschliessend natürlich abkühlen.

Alle Espressokannen die ich bisher in den Händen hielt, bestehen aus den gleichen Komponenten:

  • Unterer Teil (Kessel): Hier wird das Wasser erhitzt
  • Herausnehmbares Sieb (Trichtersieb): Hier kommt das Kaffeepulver rein
  • Oberer Teil mit Steigrohr: Hier sammelt sich der fertige Espresso an

Zusatzkomponenten:

  • Ein weiteres Sieb (Feinsieb) zwischen dem oberen und dem unteren Teil
  • Dichtring

Für die Reinigung reicht es, die beiden Teile auseinander zu schrauben und anschliessend den oberen Teil, den unteren Teil und das Kaffeesieb zu säubern. Das mittlere Sieb und den Dichtring (siehe Zusatzkomponenten) nehme ich so gut wie nie heraus. Und schon garnicht während jeder Reinigung.

Reinigung und Pflege der Espressokanne
Die einzelnen Komponenten einer Edelstahl Espressokanne für 2 Personen von Bialetti.

Es reicht, wenn man diese Komponenten während einer Entkalkung mal mit durchcheckt.

Den Dichtring meiner alten Alukanne, die ich ja bereits seit vielen Jahren besitze, habe ich übrigens noch nie gewechselt.

Wird die Espressokanne richtig betrieben (siehe Video), dann hält sie, so wie sie ist, ewig.

Ist die Kanne auseinander geschraubt, dann wird der untere Teil mit Wasser ausgespült, während man mit den Fingern etwas nachwischt.

Aber Vorsicht. Nicht alle Espressokocher sind so sauber verarbeitet wie meine Bialetti oder meine spanische Aluminium Espressokanne. Vor allem bei billigeren Modellen anderer Hersteller kann sich an den Rändern scharfer Grat befinden, an dem man sich schnell die Finger aufschneiden kann.

Im oberen Teil befindet sich das fest verarbeitete Steigrohr, was die Reinigung natürlich etwas erschwert. Aber auch hier reichen reines Wasser und der Finger, mit dem man im Inneren am Rand entlang wischt. Wer möchte kann natürlich auch einen dünnen Lappen zur Hilfe nehmen.

Am unteren Ende des oberen Teils befinden sich ein zusätzliches Sieb (Feinsieb) und der Dichtring. Auch hier reichen fliessendes Wasser und die Finger. Beim Reinigen des Kaffeesiebes solltest du darauf achten, beim Entleeren des Siebs nicht zu sehr darauf herumzuklopfen (am besten garnicht), so dass es nicht verzogen wird. Ich kratze den Kaffeesatz meist nur mit dem Finger raus, klopfe höchstens mal ganz leicht und spüle das Trichtersieb dann unter fliessendem Wasser ab.

Der untere Rand unter dem Steigrohr ist vielen ein Dorn im Auge. Denn hier gelangt man höchstens mit dem Wattestäbchen rein. Mache dir nicht so viele Gedanken über diese unzugängliche Stelle und spüle sie einfach aus. Das wird schon seit Erfindung der italienischen Espressokanne vor fast 100 Jahren so gemacht und das ist auch heute die beste Methode.

Da nur Kaffee darin gekocht wird, gibt es aus hygienischen Gründen hier nichts zu beanstanden. Am wichtigsten ist, dass die Komponenten nach jedem Gebrauch richtig getrocknet werden.

Trocknen nach jeder Reinigung: Geöffnet aufbewahren

Wer seinen Espressokocher mehrmals am Tag verwendet, der braucht ihn nach der Reinigung sowieso nicht wieder zusammenzuschrauben und in den Schrank zu stellen. Wenn du die Kaffeekanne Früh, Mittag und dann noch einmal Nachmittag verwendest, dann kannst du sie nach jeder Reinigung direkt geöffnet und zum Trocknen liegen lassen, bis du sie dann wieder verwendest.

Ich bin manchmal ehrlich gesagt zu faul, um meinen Espressokocher nach dem Einsatz zu säubern und lasse ihn einfach bis zum nächsten Mal stehen. Wenn ich ihn dann wieder benötige, dann schraube ich ihn schnell auf, entleere das Kaffeesieb, spüle ihn kurz durch und fülle ihn direkt wieder auf. Im Normalfall jedoch, reinige ich die Kanne und lasse die einzelnen Komponenten dann zum Trocknen auf einem Küchentuch liegen.

Fahren wir über das Wochenende weg oder länger in den Urlaub, dann lasse ich die Kanne während dieser Zeit im auseinander montierten Zustand, so dass alle Teile gut durchlüften können.

Entkalken mit Essig oder Zitronensäure

Genau wie eine Teekanne so muss auch eine Kaffeekanne regelmässig entkalkt werden. Im Prinzip funktioniert das Entkalken einer Espressokanne ganz ähnlich wie auch das Entkalken einer Teekanne: nämlich mit Essig oder Zitronensäure.

Hierzu wird der untere Teil des Espressokochers bis knapp unter das Ventil mit Wasser aufgefüllt. Anschliessend gibst du 2 Teelöffel Essig oder Zitronensäure hinzu und schraubst den Espressokocher mit all seinen Komponenten zusammen (also auch mit dem leeren Kaffeesieb). Nun stellst du den Espressokocher auf die Hitzequelle und lässt das Wasser mit dem Essig oder der Zitronensäure durchlaufen.

Ist das Wasser durchgelaufen, dann schüttest du es weg und spülst die Kanne mit klarem Wasser gut aus. Damit der nächste Kaffee nicht nach Essig oder Zitrone schmeckt, solltest du die nächsten 2 bis 3 Espresso wegschütten, bevor du wieder wie gewöhnlich Espresso mit deiner Kanne kochst.

Regelmässiges Checken der Komponenten

Espressokannen arbeiten mit Druck. Wenn hier irgendetwas verstopft ist oder wenn der Dichtring nicht mehr dicht hält, dann sucht sich der Druck andere Schleichwege, über die er nach aussen gelangen kann. Im günstigsten Fall entweicht der Druck durch einen undichten Dichtring und du wirst vielleicht auf deinen Kaffee verzichten müssen. Im schlimmsten Fall ist das Sieb verstopft und der Druck wird so gross, dass dir dein Espressokocher in der Küche um die Ohren fliegt.

Deshalb checke regelmässig die Siebe und den Dichtring. Ist ein Sieb verstopft, dann kannst du die verstopften Löcher eventuell mit einer Nadel reinigen. Oder du kaufst ein neues Sieb. Wenn du das Kaffeewasser vorher filterst, wie oben beschrieben, dann beugst du dem Zusetzen des Siebs von vornherein vor.

Die Geschichte von der explodierenden Espressokanne

Voriges Jahr ist mir (uns) tatsächlich mal eine Espressokanne aus Aluminium um die Ohren geflogen.

Und das ging so:

An einem Sonntagmorgen (oder besser gesagt Mittag) gingen wir (ich und meine Freundin) verschlafen in die Küche, um ein Katerfrühstück zu präparieren. Meine Freundin stand in Schlafwäsche und verschlafen an der Spüle und wusch ein paar Tomaten ab. Ich stand links von ihr und schnitt Brot. In der Mitte zwischen uns blubberte gemütlich die Espressokanne aus Aluminium vor sich hin. Die Idylle pur, möchte man meinen.

Es war eine Espressokanne aus Aluminium für 8 Tassen. Ich hatte sie aus der alten Wohnung mitgenommen und nur selten in Betrieb. Das Ding war mir noch nie geheuer und eigentlich war es auch nichtmal meine eigene. Nach etlichen Umzügen nahm ich sie aus der letzten Mietwohnung vom Vorbesitzer mit. Die Kanne war sichtlich schon sehr alt und ich wollte sie schon längst entsorgen. Hätte ich es mal lieber getan…

Wir stehen also so Rücken an Rücken und in der Mitte blubbert die Alukanne. Plötzlich gibt es einen höllischen Schlag und ich spüre heisses Kaffeepulver und Wasser auf dem Arm. Als ich mich umsah, war die gesamte Küche, einschliesslich Decke, Fussboden und Möbel mit einem samtigen Bezug aus feinstem Kaffeepulver überzogen. Unsere Verschlafenheit war natürlich augenblicklich wie weggeblasen.

Komischerweise stand die Alukanne immer noch auf dem Herd. Aufgrund eines verstopften Siebes war der Druck mitsamt dem Inhalt nach oben durch den Deckel entwichen. Die nächsten 2 Stunden verbrachten wir dann damit, die Küche wieder in Ordnung zu bringen.

Bis auf eine leichte Rötung am Arm, dort wo das heisse Wasser aus der Kanne auf die Haut spritzte, gab es keine weiteren Verletzungen. Meine Freundin hatte sogar noch mehr Glück als ich. Denn sie bekam nur etwas auf dem T-Shirt am Rücken ab.

Da in solchen Kannen nur geringe Mengen Wasser sind, glaube ich auch nicht, dass man selbst wenn man unmittelbar davor steht während das Teil explodiert, gravierende Verletzungen davonträgt. So weit ich weiss, ist bisher auch noch niemand durch eine explodierende Espressokanne ums Leben gekommen. Das Schlimmste war die Sauerei, die wir danach wegmachen mussten. Und natürlich der Schreck nach dem Knall. Das hatte aber wiederum auch sein Gutes. So waren wir anschliessend wenigstens wach. Also alles halb so wild. Bereits kurz nach diesem Ereignis lachten wir drüber und hatten bei Freunden und Familie was Interessantes zu erzählen.

Warum ich trotzdem weiterhin auf Espressokannen, Espressokocher setze

Dass die Kanne explodierte war meine eigene Schuld. Der Espressokocher war steinalt und ich hätte ihn schon längst entsorgen sollen. Da diese Espressokanne lange Zeit unbenutzt war und auch schon recht mitgenommen aussah, hätte ich mich vor dem Betrieb vergewissern müssen, dass alle Komponenten in Ordnung sind. Als Strafe für meine Nachlässigkeit durfte ich dann anschliessend 2 Stunden die Küche putzen. Seit diesem Vorfall ist mein Respekt vor den Espressokannen gestiegen. Meine Begeisterung für die Kannen ist jedoch geblieben, wenn nicht sogar gewachsen.

Ich wohne seit ca. 15 Jahren in Spanien und genauso lange koche ich auch schon meinen Kaffee in italienischen oder spanischen Kaffeekannen. Was übrigens so gut wie das Gleiche ist. Der Italiener Alfonso Bialetti erfand das Prinzip der mobilen Espressokanne, die es anfangs nur aus Aluminium gab und die 1945 ab Italien die Welt eroberte. Nach der Erfindung breitete sich die italienische Kaffeekanne in rasantem Tempo in ganz Europa aus und die Spanier begannen natürlich, ihre eigenen Kannen nach dem gleichen Prinzip zu produzieren. In Spanien und vor allem in Andalusien findet man die Espressokocher aus Aluminium oder Edelstahl an jeder Ecke. Für mich zählt der Kaffee aus diesen kleinen Kannen zum besten Kaffee überhaupt.

Meine eigene Espressokanne hat für mich einen unschätzbaren Wert. Ich glaube sogar, dass wenn mir die Bude abbrennen würde und ich noch etwas mitnehmen könnte, dann könnte es gut sein, dass ich neben meiner Festplatte, wichtigen Papieren und meiner Gitarre durchaus noch meine Espressokanne schnappen würde.

Bin ich Zuhause, dann erfreut sie mich 2 Mal am Tag. Einmal zum Frühstück und einmal am Nachmittag. Die Zubereitung des Espresso ist dabei durchaus ritueller Natur. Ich liebe es, mir mit diesem mechanischen Kaffekocher, meinen Kaffee zuzubereiten.

Espressokocher im Test
Bialetti Espressokocher Venus für 2 Tassen.

Prinzipienreiter und Erbsenzähler könnten noch einwenden, dass der Druck einer mechanischen Espressokanne nicht die 9 Bar erreicht, die es angeblich für einen “echten Espresso” braucht. Das kann natürlich gut sein. Und selbstverständlich ist an einem Espresso aus einer elektrischen Espressomaschine nichts auszusetzen. Ich selbst liebe es, mir in Cafés und Bars (von denen es in Spanien so viele gibt wie Sand am Mittelmeer) Kaffee aus echten Espressomaschinen zu bestellen (natürlich im Glas serviert und nicht in der Tasse!).

Für Zuhause gibt es für mich trotzdem keine aufregendere Form, den Kaffee zuzubereiten und zu geniessen als mithilfe eines Espressokochers. Und ganz ohne Zweifel gehört der Kaffee (ob “echter” Espresso oder nicht) aus Espressokannen zum besten Kaffee der Welt!

Fazit

Der Kaffee aus dem Espressokocher gehört für mich zum besten Kaffee der Welt. Bereits seit 2002 lebe ich in Spanien und hier gibt es die Espressokannen aus Aluminium oder aus Edelstahl an jeder Ecke. In jedem Haushalt existiert mindestens ein Espressokocher. Meistens sind es jedoch mehrere in verschiedenen Grössen.

Viele Jahre kochte ich meinen Espresso mit einer Aluminiumkanne. Wenn die Aluminiumkanne einmal eingekocht ist, dann geht aufgrund der entstandenen Schutzschicht (Patina) kein gesundheitliches Risiko durch den Kontakt des Wassers mit dem Aluminiummaterial aus.

Da meine Kanne bereits sehr alt war und ich schon eine Edelstahlkanne der Originalmarke Bialetti besass und ich ausserdem im Alltag auf zu viel Kunststoff und Aluminium verzichten möchte, entschied ich mich beim Kauf meiner neuen Espressokanne für 2 Tassen ebenfalls für ein Modell aus Edelstahl. Und ich entschied mich auch wieder für Bialetti.

Alfonso Bialetti war der Erfinder des Prinzips der Espressokocher so wie wir sie heute kennen. Wenn man bedenkt, wie lange einen so ein Espressokocher begleitet, dann kann man sich ruhig ein Original gönnen. Eine echte Bialetti eben.

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