Was ist der Unterschied zwischen Survivalist und Survivor?

Survivalist vs. Survivor

Die beiden Begriffe Survivalist und Survivor werden gerne durcheinander gewürfelt. Dabei haben die Bezeichnungen völlig unterschiedliche Bedeutungen.

In diesem Artikel bringen wir Licht ins Dunkel, beleuchten, was ein Survivor ist und was einen waschechten Survivalisten ausmacht. Am Ende kannst du dann selbst entscheiden, welche Bezeichnung am ehesten auf dich zutrifft.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Definition Survivalist vs. Survivor
  2. Ausrüstung eines Survivalisten
  3. Eigenschaften eines Survivalisten
  4. Zusammenfassung

Definition Survivalist vs. Survivor

Ein Survivor ist eine Person, die eine lebensgefährliche Situation überlebt hat.

Der Survivalist ist eine Person, die daran glaubt, überlebensfähig zu sein und sich aktiv auf mögliche zukünftige Notfälle und Störungen in der lokalen, regionalen, nationalen oder internationalen sozialen oder politischen Ordnung vorbereitet.

Das Wort Survivor lässt sich sehr leicht aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen. Es bedeutet Überlebender, also jemand, der eine lebensgefährliche Situation überlebt hat.

Sucht man nach einer Übersetzung für das ebenfalls aus dem Englischen stammende Wort Survivalist, so gibt es hierfür nur wenige Antworten. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass der Survivalist als solcher eine noch recht neue Erscheinung ist.

Du kannst also auch in englischsprachigen Abenteuerbüchern suchen bis du schwarz wirst, jedoch wirst du nie auf die Bezeichnung Survivalist stoßen.

Nach modernen Ansichten ist der Survivalist im Gegensatz zum Survivor ein Mensch, der sich schon vor einem möglichen Unglück darauf vorbereitet. Im Englischen heißt das to be prepared – also vorbereitet sein.

Daraus leitet sich auch die mittlerweile in Deutschland gängige Bezeichnung Prepper ab, die eben genau solche Menschen umschreibt, die sich durch zivile Krisenvorsorge vorbereiten.

Prepper und Survivalisten unterscheiden sich jedoch maßgeblich.

Ausrüstung eines Survivalisten

Prepper betreiben vor allem Notvorsorge durch Anschaffung von Ausrüstung, Notvorrat an Lebensmitteln, Lagern von Tauschmitteln, Notvorrat an Trinkwasser, etc. und das Bereithalten dieser lebenserhaltenden Maßnahmen zu Hause, in Räumen, Kellern, Bunkern (Prepper Bunker).

Survivalisten hingegen wollen sich weniger auf physische, sondern vielmehr auf mentale Überlebensfähigkeiten verlassen.

Mentale Ausrüstung

Die wichtigste Ausrüstung eines Survivalisten ist sein Kopf. Denn es hängt zu 85 % von seinen Fähigkeiten und von seiner Einstellung ab, ob er sich aus einer Notlage retten kann oder nicht.

Um seine Fähigkeiten immer auf dem neusten Stand zu halten, gehört es zum alltäglichen Brot eines Survivalisten, alte Fertigkeiten zu praktizieren und stetig neue Fähigkeiten dazuzulernen.

Physische Ausrüstung

Eine gewisse Grundausrüstung ist praktisch. Hierzu können auf kleinen Outdoortouren ein kleines Messer, Feuerstahl und Signalpfeife gehören.

Survival Mini Survival Ausrüstung
Mini Survivakit bestehend aus Nackenmesser, Feuerstahl und Signalpfeife.

Eine ausführliche Liste geeigneter Survivalausrüstung findest du im Ausrüstung Basislager.

Eigenschaften eines Survivalisten

Der Survivalist:

  • versucht Gefahren von Vornherein auszuschließen
  • lebt ein Leben als Schüler, bestrebt, stetig zu Lernen und zu Praktizieren
  • versucht, vorausschauend zu Handeln
  • ist es gewohnt, Situationen aus eigenen Kräften anzugehen und zu bestehen
  • denkt auch in dunklen Momenten zuversichtlich

Seit meiner Jugend interessiere ich mich für Überlebenstechniken Outdoor und in urbanen Gebieten. Seitdem habe ich viele Bücher hierzu gelesen und viele Techniken selbst ausprobiert, getestet und sogar weiter verbessert.

Was mich schon immer besonders interessiert hat, das sind Fälle real existierender Überlebender von extremen Situationen. Hierzu gehören Biografien von Entdeckern, Polwanderern, Bergsteigern, Wüstendurchquerern und richtig krasse Geschichten von Survivors von Seeunglücken, Flugzeugunglücken und anderen Katastrophen.

Ich fragte mich, was all diese bewundernswerten Menschen gemeinsam haben und fand tatsächlich 3 gemeinsame Nenner. Außerdem erforschte ich weitere psychologische Erfolgsfaktoren besonders starker Persönlichkeiten.

Psychologie des Überlebens, Survival
14-seitiges eBook zur Psychologie des Überlebens in Notsituationen.

Im exklusiv für Mitglieder vorbehaltenen Kursbuch meines Online Survivaltrainings erfährst du neben den grundlegenden mentalen Überlebenstechniken, die alle Survivalisten gemein haben, was die wichtigsten drei Punkte sind, die Überlebende realer Extremsituationen befolgten.

Zusammenfassung

Ein Survivalist ist Outdoor self reliant. Hat er sich z.B. verlaufen, so nascht er den ganzen Tag über vom Tisch, den die Natur ihm bietet. Dadurch liefert er ununterbrochen Nährstoffe an seinen Körper und ist abends weniger hungrig.

Bis zum Abend hat er trotzdem einige essbare Pflanzen oder auch tierische Notnahrung besorgt (wenn es die Umgebung zulässt), um sich vor dem Schlafengehen noch eine warme Mahlzeit zu genehmigen.

Survivalisten sind zuversichtlich, da sie sich dank ihrer antrainierten Fähigkeiten sehr gut auf sich selbst verlassen können. Wenn andere bereits schwarzsehen, bleiben Survivalisten entspannt.

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