Outdoor Wasserfilter Vergleich: Die 6 besten Wasserfilter für unterwegs

Katadyn Wasserfilter Vergleich
(Last Updated On: 10. Dezember 2017)

6 Outdoor Wasserfilter im Vergleich. Im folgenden Artikel stellen wir dir 6 Wasserfilter vor, die aufgrund ihrer Funktionalität und Kompaktheit ideale Wasserfilter für unterwegs sind. Echte Outdoor Wasserfilter eben!

Aber vorher sehen wir uns noch an, was es aus dem Wasser herauszufiltern gilt und welche Möglichkeiten überhaupt existieren, auch aus verschmutzten Gewässern trinkbares Wasser gewinnen zu können.

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Quasi kein trinkbares Wasser direkt aus der Natur

Die Erdoberfläche setzt sich aus nur 30% Landmasse und 70% Wasser zusammen. Von den 70% Wasser sind jedoch 97% Salzwasser und nur 3% Süßwasser. 2% davon sind gefroren in Form von Eis an den Polen. Nur 1% des gesamten Wasservolumens wäre also theoretisch trinkbar. Leider allerdings ist das Wasser in fast allen bewohnten Gebieten der Erde verschmutzt.

Aber auch Wasser aus abgelegenen Weihern oder Flüssen kann nicht einfach unbehandelt getrunken werden. Denn selbst wenn sich hier keine Pestizide oder Schwermetalle darin befinden sollten, so besteht immer noch die Gefahr, dass dieses Wasser neben den in freien Gewässern vorhandenen Schwebestoffen auch durch Mikroorganismen verunreinigt sein kann. Mikroorganismen sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Und so sollte selbst noch so klares Wasser aus einem Bergsee nicht ungefiltert getrunken werden.

Direkt trinkbares Wasser aus der Natur findet man eigentlich nur an Quellen, die direkt aus einem Berg entspringen. Dieses Wasser ist durch seinen Weg durch das Gestein natürlich gefiltert und in den meisten Fällen direkt aus dem Berg kommend genießbar. Leider hat man nicht immer einen sprudelnden Bergquell zur Stelle. Also muß man sich selbst einen Filter bauen oder auf einen gekauften Outdoor Wasserfilter zurückgreifen.

Was muß ein Outdoor Wasserfilter leisten?

Für den Haushalt gibt es bereits sehr kompakte Wasserfilter, die alle schädlichen Stoffe aus dem Wasser entfernen. Leider gibt es nur sehr wenige annähernd perfekte Outdoor Wasserfilter, die auch klein und kompakt genug sind, um auch in die Hosentasche zu passen. Aber manche Modelle sind schon sehr nah an der Perfektion dran. Trotzdem sollte man sich bei jedem Modell genau informieren, was es leistet und was nicht. Und auch sollte man nicht aus jedem Gewässer das Wasser zum filtern verwenden, sondern die Entnahmestelle mit Bedacht wählen. Denn vor allem in bewohnten Gebieten besteht die Gefahr der erhöhten Verunreinigung durch Bakterien und Schwermetalle.

Folgende Stoffe müssen aus dem Wasser gefiltert werden, bevor man es bedenkenlos trinken kann:

1. Schwebestoffe

Schwebestoffe sind Feststoffe organischer Zusammensetung wie abgestorbenes Pflanzenmaterial, Algen oder kleine Insekten. Diese festen Bestandteile sind in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich, aber sie können in größeren Mengen Magen- und Darmprobleme verursachen. Außerdem werden chemische Wasseraufbereitungsmittel (wie z.B. Micropurtabletten) abgeschwächt, wenn sich zu viele Schwebestoffe im Wasser befinden.

Deshalb sollte man Wasser, bevor man es mit einem Outdoor Wasserfilter filtert, kurz vorfiltern oder es an Stellen entnehmen, wo nur ein geringer Anteil an Schwebestoffen im Wasser enthalten ist.

2. Schwermetalle

Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Cadmium sind selbst in geringsten Mengen stark gesundheitsschädlich. Deswegen muß ein Outdoor Filter diese Stoffe aus dem Wasser bestmöglich entfernen können. Schwermetalle gelangen übrigens hauptsächlich über Abwässer ins Wasser, weshalb sie besonders in Gewässern bewohnter Gebiete zu finden sind.

3. Mikroorganismen

Folgende Mikroorganismen gilt es herauszufiltern:

  • Bakterien wie z.B. E-Coli oder Salmonellen (Größe ca. 0,2 – 5 Mikron)
  • Viren wie z.B. Hepatitis A (Größe ca. ~0,02 – 0,2 Mikron)
  • Protozoen wie z.B. Giardia (Größe ca. 1 – 15 Mikron)

Moderne Outdoor Wasserfilter wie der Sawyer Mini filtern Bakterien bis zu 0,1 Mikron. Das heißt, dass die meisten Bakterien durch diesen Wasserfilter herausgefiltert werden. Viren kommen in unseren Breitengraden kaum vor. Viren (wie z.B. Malaria) haben auch nur eine sehr kurze Lebenszeit, wenn sie mit Sauerstoff in Verbindung kommen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass man in europäischen Flüssen oder Seen nicht mit Viren in Berührung kommt.

Vorfiltern um Schwebestoffe zu entfernen

Outdoor Wasserfilter
Bild: Behelfs-Wasserfilter in der Natur

Bevor man den Outdoor Wasserfilter nutzt, sollte das zu filternde Wasser wenn möglich grob vorgefiltert werden, um die Schwebestoffe zu entfernen. So verhindert man, dass der Filter allzu schnell verstopft und man muß ihn weniger oft reinigen. Für das Vorfiltern reicht ein einfaches Tuch, eine Strumfhose oder jedes andere engmaschige Kleidungsstück.

Bevor wir zum Outdoor Wasserfilter Vergleich kommen, schauen wir uns noch einmal an, was es eigentlich für Methoden gibt, um Wasser genießbar zu machen. So entwickeln wir ein besseres Verständnis für den Filtervorgang. Und das hilft uns letztendlich, uns für den passenden Filter zu entscheiden. Und wenn wir dann draußen unterwegs sind, bewahrt uns dieses Wissen letztendlich davor, durch verschmutztes Wasser krank zu werden.

Methoden zur Wasseraufbereitung outdoor

Nehmen wir mal an, wir haben keinen modernen Outdoor Wasserfilter zur Hand und müssen uns irgendwie behelfen. Wenn wir uns draußen in der Natur befinden, ist in diesem Falle fließendes Wasser stehendem Wasser vorzuziehen. Je schneller das Wasser durch das Flussbett strömt, desto besser. Natürlich nur, wenn sich weiter oberhalb keine Siedlung befindet, die ihre Abwässer in den Fluss leitet.

In Deutschland und in vielen Teilen Europas fließen die meisten Flüsse jedoch durch bewohntes Gebiet. Deshalb gilt hier diese Faustregel nicht oder nur begrenzt. Hier sucht man sich besser einen Waldsee oder einen geschützten Trinkwasserstausee. Wenn sich Seerosen auf dem See befinden, ist das übrigens ein gutes Zeichen, dass das Wasser an dieser Stelle ziemlich sauber ist. Denn Seerosen filtern auf natürliche Weise das Wasser.

Hat man keinen Waldsee oder Trinkwasserstausee in der Nähe, dann sucht man sich das nächst saubere in Frage kommende Gewässer.

Trinkwassergewinnung aus Regenwasser

Im Notfall kann Regenwasser durch Behälter oder Planen aufgefangen und als Trinkwasser verwendet werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Regenwasser, welches durch stark besiedelte Gebiete abregnet, auch allerlei Partikel aus der Luft mit aufnimmt. Man sollte es also vor dem Genuss noch einmal filtern.

Außerdem ist Regenwasser kondensiertes Wasser, welches genau wie destilliertes Wasser dem Körper Mineralien entzieht. Es darf nicht unbehandelt getrunken werden, sondern muß vorher mit der Zugabe einer Prise Salz, Erde, Sand oder einem Schuss Meerwasser erst trinkbar gemacht werden.

Zur Veranschaulichung ein Vergleich:

1l Mineralwasser oder Trinkwasser gibt dem Körper etwa 0,51 mg Natrium.
1l destilliertes Wasser (wozu auch Regenwasser zählt) entzieht dem Körper etwa 2 mg Natrium.

Trinkwassergewinnung durch Destillation / Kondenswasser

Wasseraufbereitung Outdoor
Morgendliches Kondenswasser lässt sich als Trinkwasser verwenden.

Kondenswasser lässt sich auf vielerlei Arten gewinnen. Man kann große Pflanzenblätter so zusammenführen, dass der sich auf ihnen absetzende Morgentau direkt in ein Auffanggefäß abfließt. Wer Plastikplanen hat oder eine Überlebensdecke, kann sie in der Nacht mit etwas Gefälle an Bäumen oder Sträuchern anbringen und so das morgendliche Kondenswasser auffangen.

Jedes Brackwasser oder sogar Salzwasser kann durch Destillation / Kondensation trinkbar gemacht werden. Dazu erhitzt man es einfach in einem Topf und leitet das am Deckel oder einer darüber angebrachten Metall- oder Glasplatte abgesetzte Kondenswasser über ein Rohr in ein Gefäß ab. Als Abflussrohr können hier einfach Zeltstangen dienen. Die Wassergewinnung durch Kondensation ist jedoch nicht sehr erträglich und zudem mit einem hohen Energieverbrauch (Feuerholz) verbunden. Unter idealen Bedingungen können bei dieser Verfahrensweise weniger als 300 ml Wasser in einer Stunde gewonnen werden.

Kondensation ist der Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand.

Destillation ist ein thermisches Trennverfahren, um verdampfbare Flüssigkeiten zu gewinnen.

Bei der Trinkwassergewinnung durch Destillation gilt das gleiche wie beim Regenwasser. Kondenswasser ist destilliertes Wasser und entzieht dem Körper lebensnotwendige Mineralien.

Durch Hinzufügen von Salz, etwas Erde, Sand oder einem Schuss Meerwasser kann dieses kondensierte Wasser im Notfall als Trinkwasser verwendet werden. Wenn man darin Hühnersuppe kocht, die ja durch ihre Inhaltsstoffe viele Mineralien enthält, ist es noch besser. Denn dann kann man es auch in größeren Mengen unbedenklich zu sich nehmen.

Trinkwassergewinnung durch Abkochen

Durch Abkochen wird eine Vielzahl an Bakterien abgetötet. Besonders erwähnenswert ist hier die Eliminierung der Protozoen. Durch Abkochen kann also eine Protozoeninfektion weitgehend ausgeschlossen werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Wasser in höherem Gelände einen niedrigeren Siedepunkt hat. Auf 2000 m kocht es also bereits früher als auf 250 m.

Wer Bücher über Mount Everest-Expeditionen gelesen hat, der weiss, dass es in der Todeszone (oberhalb von 7000 Meter) unmöglich ist ein Ei zu kochen. Denn auf Meereshöhe hat Wasser einen Siedepunkt von 100º C. Pro 300 Meter Höhe zusätzlich sinkt der Siedpunkt um etwa ein Grad ab. Auf 900 Metern Höhe wäre der Siedepunkt also bereits 3º C niedriger. Das Wasser kocht hier schon bei 97 Grad Celsius. Protozoen und andere Bakterien werden aber nur bei 100º C abgetötet. Deshalb sollte man in höheren Lagen das Wasser lange genug kochen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. 10 bis 20 Minuten Kochzeit sollten es schon sein.

Durch Abkochen werden auch nicht alle schädlichen Bestandteile beseitigt. So bleiben nach dem Erhitzen eventuell enthaltene Schwermetalle und giftige nichtflüchtige organische Substanzen enthalten. Um diese zu beseitigen, empfiehlt sich die zusätzliche Filterung durch Aktivkohle. Wer outdoor unterwegs ist und gerade keine Aktivkohle dabei hat, der kann auch einfach Holzkohle nehmen.

Ein Nachteil vieler Outdoor Wasserfilter ist ja, dass sie keinen solchen Aktivkohlefilter besitzen. Mit etwas Phantasie und Bastelarbeit kann man sich aber nachträglich seinen Filter nach Mass tunen. Z.B. so wie im folgenden Video:

Behelfsfilter in der Natur

Als es noch keine kompakten Outdoor Wasserfilter zu kaufen gab, bauten sich Abenteurer ihre Filteranlagen selbst oder desinfizierten Wasser mit Jod oder Kaliumpermanganat. Letzteres eignet sich übrigens auch hervorragend um ein Feuer damit zu entzünden. Glücklicherweise bietet der Outdoor Markt heute eine Vielzahl sehr guter Outdoor Wasserfilter an. Denn die Behelfsfilter sind lange nicht so zuverlässig wie moderne Filter, von denen einige leistungsstarke Modelle bereits Schadstoffe bis unter 0,1 Mikron ausfiltern können.

Ein Behelfsfilter lässt sich auf recht einfache Weise bewerkstelligen. Hierzu können Petflaschen verwendet werden, die man mit Wolle, Gras, Sand und Holzkohle präpariert. Oder man baut sich eine Filterpyramide und lässt dort das Wasser durchlaufen. Um die bestmögliche Filterwirkung zu erzielen, sollte das Wasser mehrmals den Filter durchlaufen und um die Mikroorganismen abzutöten, sollte es natürlich anschliessend auch noch einmal abgekocht werden.

Nun weisst du ungefähr, auf was es ankommen sollte bei der Wahl eines passenden Outdoor-Wasserfilters. Das wird dir deine Entscheidung für den richtigen Filter erleichtern. Bei der Auswahl ist ausserdem zu bedenken, wohin deine Reise gehen soll. Denn es ist natürlich ein Unterschied, ob du im Gangesdelta unterwegs bist oder an norwegischen Seen.

3 bewährte Outdoor Wasserfilter im Vergleich

Outdoor Wasserfilter sind kleine und nützliche Begleiter für Camping, Outdoor und Survival. Sie verfügen über Mikrofilter, die Schwebeteilchen und sogar Bakterien aus dem Wasser entfernen können. Manche Outdoor Wasserfilter haben einen Anschluß für einen Trinkhalm, so dass man mit ihrer Hilfe direkt aus dem See oder Fluß trinken kann. Hier nun eine Liste mit einigen der besten Outdoor Wasserfilter die der Markt derzeit zu bieten hat.

Wir beginnen mit den Kombi-Wasserfiltern mit Aktivkohleaufsatz. Denn Kombi-Wasserfilter können neben den Mikroorganismen auch schädliche Schwermetalle ausfiltern und zusätzlich den Geschmack des Wassers verbessern. Somit sind diese Filter diejenigen mit der höchsten Funktionalität.

I Kombi-Wasserfilter / Wasserfilter mit Aktivkohle

1. Katadyn Combi Filter

Katadyn Kombi-Wasserfilter
Katadyn Kombi-Wasserfilter

Der Katadyn Combi Filter ist ein treuer Begleiter für alle Outdoor-Aktivitäten oder auch für den Campingurlaub.

Ausserdem dürfte er auch für Prepper interessant sein, da er in Notsituationen eine Lebensversicherung sein kann.

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Weitere Details zum Katadyn Combi Filter:

  • Gewicht: 580 g
  • Maße: 270 x 60 mm Ø
  • Lebensdauer : ca. 50’000 (Keramik), ca. 400 (Aktivkohle)
  • Leistung: 1,0 l/min
  • Technologie: 0,2 Mikron Keramik-Filter (reinigbar)Aktivkohlegranulat

2. Katadyn Pocket Filter schwarz + Aktivkohleadapter

Outdoor Wasserfilter / Katadyn Pocket Filter
Der Katadyn Pocket Filter kann mit einem Aktivkohleadapter erweitert werden.

Ein solider und kompakter Wasserfilter im Pocket-Format.

Der Katadyn Pocket Filter filtert mithilfe eines robusten Keramik-Filterelements mit eingelagertem Silber, das auf Silberionenbasis (ähnlich wie die beliebten Katadyn-Micropur-Tabletten) zuverlässig schädliche Bakterien & Protozonen eliminiert.

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Der Katadyn Pocket Wasserfilter kann zusätzlich mit einem Aktivkohleadapter ausgestattet werden:

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Weitere Daten zum Katadyn Pocket Filter:

  • Gewicht: 550 g
  • Maße: 240 x 60 mm Ø
  • Lebensdauer : 50.000 l
  • Leistung: 1,0 l/min
  • Technologie: 0,2 Mikron Keramik-Filter (reinigbar)

3. Katadyn Hiker Pro Filter mit Aktivkohlekern

Outdoor Wasserfilter Katadyn Hiker Pro
Der Katadyn Hiker Pro: Einer der kompaktesten Outdoor Wasserfilter der Firma Katadyn

Der Katadyn Hiker Pro Filter gehört zu den meist verkauften Outdoor Wasserfiltern in den USA.

Mit seinen 310 Gramm wiegt er ein viertel Kilo weniger als der Katadyn Pocket und hat ausserdem einen Aktivkohlekern in der Filterkartusche enthalten.

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Mit seinem relativ geringen Gewicht und den geringen Abmessungen, kombiniert mit einem hohen Mass an Funktionalität (integrierter Aktivkohlekern), ist der Hiker Pro wohl einer der kompaktesten und gleichzeitig zuverlässigsten Outdoor Wasserfilter, die man für einen erschwinglichen Preis bekommen kann.

Weitere Daten zum Katadyn Hiker Pro:

  • Gewicht: 310 g
  • Maße: 7,60 cm x 16,50 cm Ø
  • Lebensdauer : Etwa 1150 l
  • Leistung: 1,0 l/min
  • Technologie: Pump-Filter, AntiClogTM Kartusche mit 0,2 Mikron Glasfasern und Aktivkohlegranulat

4. Katadyn Vario Wasserfilter mit auswechselbarem Aktivkohlekern

Katadyn Vario Outdoor Wasserfilter
Beim Katadyn Vario Wasserfilter kann zwischen 2 Durchflussgeschwindigkeiten gewählt werden.

Vario bedeutet in diesem Falle “variabel”. Denn beim Katadyn Vario Wasserfilter lässt sich die Durchlaufgeschwindigkeit variabel einstellen.

Man kann wählen zwischen 2 Filterstufen: 1 Faster Flow (bis 2 Liter Pumpleistung) / 2 Longer Life (bis 1 Liter Pumpleistung).

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Mit etwa 2000 Litern Lebensdauer hat der Filter des Katadyn Vario die doppelte Haltbarkeit wie der Filter des Katadyn Hiker Pro.

Das Aktivkohlegranulat sollte jedoch alle 200 Liter oder spätestens (bei geringem Gebrauch) alle 6 Monate ausgewechselt werden.

Weitere Daten zum Katadyn Vario:

  • Gewicht: Etwa 425 g
  • Maße: 10 cm x 19 cm Ø
  • Lebensdauer : Je nach Wasserqualität etwa 2000 Liter
  • Leistung: Je nach Stufe 1,0 l/min oder 2,0 l/min
  • Technologie: Pumpfilter; Keramik-Vorfilter, 0.2 Mikron Glasfaser-Membrane, austauschbares Aktivkohlegranulat

II Outdoor Hochleistungs-Wasserfilter

Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und kompakten Funktionalität stechen hier vor allem die Wasserfilter der Firma Sawyer hervor. Sie sind wahre kleine Kraftpakete und das bei einer enorm hohen Lebensdauer. Denn bei sagenhaften 400.000 Litern Filterkapazität dürften sie bei normalem Gebrauch sogar über mehrere Generationen hinweg benutzt werden können.

1. Sawyer Mini Outdoor Wasserfilter

Outdoor-Wasserfilter Sawyer Mini
Mit dem Outdoor-Wasserfilter Sawyer MINI kann man mithilfe eines Trinkhalms Wasser direkt aus der entsprechenden Wasserquelle trinken.

Der Sawyer Mini ist ein Hochleistungs-Wasserfilter, der mit nur 38 g in jede Hosentasche passt. Er filtert Mikroorganismen bis zu 0.1 Mikron aus dem Wasser und über einen Trinkhalm kann direkt aus der Wasserquelle getrunken werden.

Er lässt sich sehr leicht reinigen und ist ideal fürs Wandern, Camping oder jedwede andere Outdoor-Aktivitat.

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Einziger Nachteil des Sawyer Mini ist, dass er über keinen Aktivkohlefilter verfügt. Dann wäre er aber auch nicht mehr so handlich.

Für den Einsatz in der Natur wo nur wenige Schwermetalle zu erwarten sind, ist der Sawyer Mini so wie er abgebildet ist in den meisten Fällen bereits ausreichend.

Wer sich jedoch in besiedelten Gebieten Trinkwasser filtern möchte, sollte über eine zusätzliche Filterung mit Aktivkohle nachdenken. Hierfür kann man sich entweder selbst behelfen (siehe Video) oder man nutzt einen Adapter wie den weiter oben erwähnten Katadyn Aktivkohleaufsatz, durch den das Wasser dann noch einmal hindurch geschickt wird.

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2. Sawyer PointOne Squeeze System Wasserfilter

Sawyer Outdoor Wasserfilter PointOne Squeeze
Der Sawyer PointOne -Squeeze Wasserfilter hat eine extrem hohe Lebensdauer

Der Sawyer PointOne Squeeze System Wasserfilter ist mit seinen 3,7 Millionen Litern Lebensdauer ein Filter, mit dem du rein theoretisch die nächsten 1000 Jahre täglich über 100 Liter Wasser filtern könntest.

Anschliessend könntest du ihn noch getrost über 200 Generationen weitervererben. Und selbst dann wäre seine Lebensdauer immer noch nicht ausgeschöpft.

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Seine extrem lange Lebensdauer verdankt der Sawyer PointOne seinem innovativen Hohlfasermembranfilter, der aus der Dialysetechnik hervorgegangen und weiterentwickelt wurde.

Mit einer Porengrösse von gerade einmal 0,1 Micron beseitigt er alle Bakterien und Protozoen zu 99,9999 %. Und das laut Hersteller und unterschiedlicher Studien unabhängiger Labore mit 100-prozentiger Sicherheit und mit konstanter Leistung.


Fazit

Es existiert eine Vielzahl an Möglichkeiten Wasser zu filtern. Neben den erwähnten gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Methoden, wie die Wasserentkeimung durch Sonnenlicht, chemische Wasserentkeimung (z.B. chlorbasierte Lösungen), etc. Im Outdoor-Bereich sind es aber vor allem die kompakten und funktionalen Wasserfilter, die uns das Leben erleichtern und die uns durch ihre hohe Filterwirkung vor allen möglichen Schadstoffen und Bakterien bewahren sollen.

Im Artikel wurden einige der derzeit vielversprechendsten Outdoor Wasserfilter vorgestellt, die der Markt derzeit zu bieten hat. Natürlich halten wir Augen und Ohren offen und werden diesen Outdoor Wasserfilter Vergleich wenn nötig erweitern und ergänzen.

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