Atomkrieg überleben: 10 Punkte Vorbereitung als PDF

Atombombe Test, was tun bei einem Atomangriff

Im Zuge der Drohungen von Russlands Präsident Putin, im Konflikt in der Ukraine notfalls mit Atomwaffen vorzugehen, steigen die Ängste vor einem Atomkrieg.

Viele fragen sich, wie oder ob man sich überhaupt vor einem nuklearen Angriff schützen und wie oder ob man einen Atomkrieg überleben kann.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Besteht akute Gefahr für einen Atomkrieg?
  2. Was bedeutet nuklearer Winter?
  3. Sofortmaßnahmen auf einen unmittelbaren Atomangriff
  4. Atomkrieg Vorbereitung und Maßnahmen
  5. Fragen und Antworten
  6. Download
  7. Zusammenfassung

Besteht akute Gefahr für einen Atomkrieg?

Die Zeiten des kalten Krieges schienen längst vorüber. Dann griff Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine an und als Putin merkte, dass er sich mit seiner Invasionsidee verschätzt hatte, drohte er der Welt unterschwellig mit dem Einsatz von Atomwaffen.

Das tat er, indem er verlauten ließ, dass er die „Abschreckungswaffen“ seines Landes in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen ließ. Was auch immer er damit meinte, klang das nach einer ziemlich ernstzunehmenden Drohung.

Einige werden sich vielleicht noch an die Kubakrise von 1962 erinnern, als sowjetische Mittelstreckenraketen auf Kuba stationiert wurden. Die Kubakrise dauerte 13 Tage und hatte das Potenzial, den kalten Krieg in eine heiße Auseinandersetzung zu verwandeln.

Nach der Kubakrise erkannten die Menschen, was für eine Gefahr eine tatsächliche Auseinandersetzung der Supermächte mit Atomwaffen mit sich bringen würde: die totale Zerstörung gesamter Landflächen, Leid, Tod und auf Jahrhunderte verseuchter Boden.

Atomare Waffen dienen der Abschreckung, weshalb sie auch als Abschreckungswaffen bezeichnet werden. Heute verfügen weltweit viele Länder über Atomwaffen. Die nukleare Schlagkraft dieser Waffen ist zudem aktuell noch tausendfach höher als die Schlagkraft der Atomwaffen von Hiroshima und Nagasaki.

Gründe, warum (trotzdem) keine akute Gefahr eines Atomkriegs besteht

  • Die meisten Militärexperten sind sich einig, dass es nicht im Interesse eines Landes liegen kann, einen atomaren Erstschlag gegen ein anderes Land zu führen, da das auch die Auslöschung des eigenen Landes zur Folge haben könnte.
  • Nur ein wahnsinniger und lebensmüder Diktator ohne Kinder und Familie oder Freunde könnte es ernsthaft anstreben, einen weltweiten nuklearen Konflikt vom Zaun zu brechen.
  • Selbst wenn ein Diktator so irre wäre, den roten Knopf auslösen zu wollen, müsste er diesen Schritt immer noch mit seinem Stab absprechen. Hier besteht die Hoffnung, dass weniger lebensmüde Stabsangehörige den atomaren Erstschlag verhindern.
  • Falls von einem Land Atomwaffen auf ein anderes Land abgeworfen würden, so ist nicht zwangsläufig davon auszugehen, dass andere Länder nun ebenfalls ihre Atomwaffen auf Bürger des Angriffslandes abwerfen. Vor allem bei demokratischen Ländern sollte hier eine zwar starke, aber gleichzeitig gut kalkulierte Reaktion kommen.
  • Atomwaffen sind Abschreckungswaffen und werden als solche zu Abschreckungszwecken verwendet, die Gegner davon abhalten sollen, ein Land überhaupt anzugreifen.
  • Auch in Bezug auf die Ukraine ist es unwahrscheinlich, dass Putin zu Atombomben greift. Die nukleare Verseuchung würde nicht nur die Ukraine betreffen, sondern auch russische Soldaten, prorussiche Enklaven und der Fallout würde bis weit nach Russland und Sibirien getragen.

Was bedeutet nuklearer Winter?

„Ich weiß nicht, wie der dritte Weltkrieg ausgehen wird. Ich weiß jedoch, dass der vierte Weltkrieg mit Stöcken und Steinen geführt wird.“

Albert Einstein

Weltweit existieren um die 15000 Atomwaffen. Davon werden etwa 7000 von den USA und 7000 von Russland gehalten. China, Großbritannien, Frankreich, Israel, Pakistan, Indien und Nordkorea besitzen ungefähr 1000 Kernwaffen.

Würde man jeweils 3 Atomwaffen über jeder Stadt bzw. über jedem Ballungsraum (Gegend mit über 100.000 Bewohnern) der Erde zünden, würden alle Menschen dieser Gebiete getötet. Danach wären immer noch 1500 Atombomben übrig.

Theoretisch wäre es möglich, mit allen vorhandenen Atomwaffen schlagartig über die Hälfte der Menschheit zu vernichten.

Im Jahr 1983 prägten der Klimaforscher Richard Turco und seine Kollegen im Fachblatt „Science“ den Begriff des „nuklearen Winter“. Gemeint ist damit eine starke Abkühlung der Erdatmosphäre nach einem weltweiten atomaren Schlagabtausch.

Studien des Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen zufolge würde es nach einem atomaren Weltkriegsszenario zu enormen Bränden und in der Folge zu einer fatalen Freisetzung von Stickoxiden und Sauerstoffradikalen kommen.

Nach der TTAPS-Studie des Klimaforschers Richard Turco käme es nach den Bränden zu einer weltweiten Abkühlung auf bis zu minus 15 bis minus 25 Grad.

Die aktuellste Modellrechnung zur Klimaveränderung nach einer nuklearen Katastrophe stammt von einer Gruppe um Joshua Coupe (Rutgers University). Die Simulationen von Joshua Coupe bestätigen die vorangegangenen Befürchtungen anderer Wissenschaftler.

Durch die Kernexplosionen könnten 147 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Ruß in die Atmosphäre gelangen. Dieser radioaktive Ruß könnte sich bis in die Stratosphäre verteilen, die Sonne auf lange Zeit verdunkeln und so die Erdatmosphäre stark abkühlen.

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Können wir eine Atombombenexplosion überleben?

Wer sich in unmittelbarer Nähe eines Atombombeneinschlags befindet, hat keine Überlebenschancen. Die Bombe von Hiroshima löschte in einem Umkreis von einem Kilometer alles Leben aus. Heutige Atombomben sind teils tausendfach stärker als die Hiroshima-Bombe.

Auch in weiterer Entfernung zum Einschlagskrater ist man nicht sicher. Extrem heiße und starke Explosionswinde können kilometerweit alles Lebendige verbrennen.

Wurde der Einschlag einer Kernwaffe überlebt, dann lauert bereits die nächste Gefahr durch den radioaktiven Fallout.

Als Fallout wird radioaktiver Niederschlag in Form von Pulver oder Regen bezeichnet, der nach Atomexplosionen auftritt und der Tod oder Krankheit verursacht.

Sofortmaßnahmen auf einen unmittelbaren Atomangriff

Wird plötzlich in Radio und Fernsehen verkündet, dass ein unmittelbarer Atomangriff auf deine Stadt bevorsteht, dann musst du schnell handeln, wenn du dein leben und das Leben deiner Familie retten willst.

Vielleicht hast du dich schon mit Prepping beschäftigt und bist zu Hause mit ausreichend Wasser, Nahrung und anderen lebensnotwendiger Ausrüstung ausgestattet, um ein bis zwei Wochen autark zu überleben.

Ist jedoch dein direkter Wohnbereich vom Atomangriff betroffen, dann musst du diesen Bereich verlassen. Wenn noch Zeit bleibt, packe den Fluchtrucksack für dich und deine Familie und dann suche einen einigermaßen sicheren Ort auf.

Wenn du einen besitzt, dann packe den Geigerzähler ein. Diesen wirst du gebrauchen können, wenn du den Schutzraum wieder verlassen musst!

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Sofortmaßnahmen bei zu erwartender Atomexplosion

Verlassen der Gefahrenzone:

In einer Stadt bist du nicht der Einzige, der nach der Ankündigung eines Atomangriffs diese Stadt so schnell wie möglich verlassen will. Es kann zu Panik in der Bevölkerung kommen, Straßen und Ausfahrtsstraßen sind dann verstopft.

Je schneller du handelst, desto größer sind deine Chancen, die Stadt noch vor der Explosion zu verlassen.

Schutz im Atombunker:

Atombunker gibt es im deutschen Raum entweder nur in Filmen oder nur für auserwählte Gäste. In Stuttgart oder auch in anderen deutschen Städten kannst du lange suchen und würdest doch nicht fündig. Seit 2007 existieren in Deutschland keine funktionierenden Schutzanlagen.

In der Schweiz hingegen kannst du Glück haben. Dort ist das Netz mit zivilen Schutzanlagen sehr gut ausgebaut.

Schutzsuche in dickwandigen Gebäuden, Tiefgaragen, Kellern:

Du schaffst es nicht mehr, die Gefahrenzone rechtzeitig zu verlassen? Dann halte nach massiven Gemäuern, Kellern und Tiefgaragen Ausschau.

In deiner Stadt fährt eine U-Bahn? Dann ab in den U-Bahn-Schacht. Je fester und tiefer die Anlage ist, desto besser.

Jedoch gilt hierbei auch zu bedenken, dass Zugänge durch eine Explosion verschüttet werden können. Halte also auch im Schutzort nach alternativen Ausgängen Ausschau.

Schutz in Waldgebieten und auf freier Fläche:

Die Explosionshitze nach dem atomaren Einschlag setzt kilometerweit alles in Brand. Bist du im Wald, dann suche dort eine freie Fläche mit einer Vertiefung oder Höhle in die du dich legen kannst. Schaffst du es, dann begebe dich am besten heraus aus dem Wald, sodass du vor dem drohenden Brand geschützt bist.

Auf freier Fläche suche nach Vertiefungen, Mulden, Gräben. Legst du dich dort hinein, kann die heiße Explosionswelle über dich hinwegfegen. Je tiefer du liegst, desto besser. Wenn möglich, lege dich in Wasser oder decke dich mit nassem Schlamm zu.

Auch ein See oder anderes Gewässer kann Schutz bieten. Bleibt noch Zeit, dann improvisiere ein Atemrohr aus Schilf, einem Kunststoffschlauch oder aus einem ausgehöhlten Ast, so dass du länger unter Wasser bleiben kannst.

Explosion einer Atombombe

10 Punkte für Atomkrieg Vorbereitung und Maßnahmen

Ein weltweiter Atomkrieg ist eine schreckliche Vorstellung, mit der sich niemand befassen möchte. Die weitläufige Meinung ist, dass mit einem Atomkrieg sowieso das Ende der Menschheit besiegelt sei.

Im worst case kann es stimmen, dass die Welt nach einem atomaren Erstschlag im Atombombenhagel untergeht. Hoffentlich muss niemand von uns jemals erleben, dass irgendwo auf unserem Planeten eine Atombombe explodiert.

Falls es doch geschieht, bleibt die Hoffnung, dass es daraufhin keine Kettenreaktion gibt und dass wir als Menschheit daraus lernen.

#1 Be prepared

Willst du Frieden, dann rüste dich für den Krieg.

Es ist immer besser, vorbereitet zu sein. Das gilt für einen Gedichtvortrag genauso wie für einen Atomkrieg.

Hast du dich mental mit Dingen auseinandergesetzt, kannst du sie im Moment ihrer Erscheinung besser einordnen und hast zudem bereits Antworten parat.

#2 Sofortmaßnahmen zur Sicherheit

Im Falle eines atomaren Schlags bleibt dir nur minimaler zeitlicher Spielraum, um Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

Als erste Reaktion sollten die Sofortmaßnahmen auf einen unmittelbaren Atomangriff umgesetzt werden.

Folgende Punkte sind zu beachten:

  1. Sofortiges Verlassen der Gefahrenzone (wenn möglich)
  2. Schutzsuche in Schutzräumen, U-Bahn-Stationen, Kellern, Gräben
  3. Ist die Explosion von Weitem zu erkennen, dann unbedingt den Blick vom Explosionsort abwenden (Gefahr der Verbrennung der Netzhaut)
  4. Versorgung von Verletzten

#3 Verhalten unmittelbar nach der atomaren Explosion

Du bist in der glücklichen Situation, den Atomschlag überlebt zu haben. Nun warten andere Gefahren, die dich vor neue Herausforderungen stellen, um Leben und Gesundheit zu schützen.

Folgende Punkte sind zu beachten:

  1. Bestmöglicher Schutz vor radioaktiver Strahlung
  2. Wenn möglich, verlassen der Fallout-Zone
  3. Fluchtrichtung entgegen der Fallout-Zone
  4. Ablegen bzw. Wechseln von Kleidung, die radioaktiv verseucht wurde
  5. Wenn keine Wechselkleidung vorhanden ist, dann die getragene Kleidung bestmöglich vom radioaktiven Staub befreien (ausschütteln, waschen)
  6. Abwaschen von Radioaktivität vom Körper

#4 Bestandsaufnahme und Planung weiterer Vorgehensweise

Du bist vorerst in Sicherheit.

Die momentane Sicherheit ist abhängig von zahlreichen Faktoren:

  • Kann es weitere atomare Angriffe geben in deiner Nähe?
  • Ist zusätzlich zur Atomexplosion mit weiteren unmittelbaren Gefahren zu rechnen, wie Einstürze im Schutzraum, Angriffe durch Soldaten?
  • Sind Verletzungen zu behandeln? Wenn ja, können die Verletzungen mit vorhandenen Mitteln versorgt werden?
  • Sind ausreichend Trinkwasser und Nahrungsmittel vorhanden, um wenigstens die ersten 48 Stunden am Schutzort überleben zu können?

Notiere alle wichtigen Punkte und wäge ab, was zu tun ist, um die aktuelle Sicherheit weiter zu gewährleisten oder die Bedingungen zu verbessern.

#5 Kommunikation und Nachrichten

In Krisengebieten ist es überlebenswichtig, zu jedem Zeitpunkt über aktuelle Geschehnisse informiert zu sein. Auch ist es wichtig, mit anderen kommunizieren zu können.

  • Welche Kommunikationsmittel stehen zur Verfügung?
  • Gibt es Telefone, Radios?
  • Können Radiosender empfangen werden?
  • Besteht Telefonverbindung aus dem Schutzraum heraus zur Außenwelt?
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#6 Die ersten 48 Stunden überleben

Ist der momentane Ort als sicher einzuschätzen, dann sollte dieser in den ersten 48 Stunden nach einer atomaren Detonation nicht verlassen werden. Brände, Hitze und nuklearer Fallout (angereichert mit lebensgefährlichen Kernspaltprodukten) sind dann noch am stärksten.

Wenn möglich, sollte der Schutzraum zusätzlich abgedichtet werden, so dass verseuchte Partikel daran gehindert werden, in den Schutzraum zu gelangen.

#7 Den Schutzraum verlassen

Der atomare Angriff kam unerwartet. Niemand der Schutzsuchenden hatte Zeit, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Überlebensausrüstung für längere Zeit einzupacken.

Es kommt der Zeitpunkt, an dem der Schutzraum verlassen werden muss für die Suche nach Trinkwasser, Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Kleidung, einer besseren Unterkunft, anderen Überlebenden, etc.

Bevor der Schutzraum verlassen wird:

  • Schütze alle Körperteile so gut wie möglich mit Kleidung, Tüchern, Decken.
  • Falls vorhanden, dann nutze Gasmaske oder wenigstens eine Brille, im Notfall binde ein Tuch vor die Augen mit nur einem sehr kleinen Sehschlitz.
  • Ziehe Handschuhe an oder improvisiere Handschuhe aus Lappen, Socken, Kleidung. Alternativ wickle Binden um die Hände.
  • Überlege vor dem Verlassen des Schutzraumes, in welche Richtung du gehen möchtest. Prüfe außerdem die Windrichtung und wäge ab, in welcher Laufrichtung die wenigsten Gefahren zu erwarten sind.
  • Packe an Notausrüstung ein, was du auftreiben kannst wie: Trinkwasser, Nahrungsmittel, Ausrüstung für Erste Hilfe, Lampe, Messer.

#8 Suche nach Wasser und Nahrungsmitteln

Alles, was mit der Atmosphäre Kontakt hat, ist nach einer atomaren Detonation radioaktiv verseucht. Deshalb suche nach eingepacktem Wasser und Nahrungsmitteln in Form von Konserven.

Suche Konserven und Wasserflaschen in Supermärkten, Tankstellen oder Häuserruinen. Vielleicht sind Infrastrukturen noch teilweise vorhanden und in Geschäften werden Nahrungsmittel und Wasser kontrolliert an die Bevölkerung ausgegeben.

Wenn nicht, musst du selbst für deine Versorgung aufkommen.

Geeignete Nahrungsmittel und Wasserversorgung:

  • Wenn möglich, halte einen Wasser-Notvorrat von mindestens 2 Litern pro Person und Tag bereit.
  • Konzentriere dich bei der Lebensmittelsuche auf verpackte Lebensmittel.
  • Lege einen Lebensmittel-Notvorrat an, am besten bestehend aus Konserven und lange ungekühlt haltbaren Lebensmitteln wie Konservendosen, Nahrung in Gläsern, Nahrung in Beuteln, verschweißte Lebensmittel wie Müsliriegel, Fertigsuppen, Fertiggerichte, etc.

#9 Selbstverteidigung und Waffen

Im Krisengebiet kann es zu Plünderungen kommen und du musst dich zu allem Übel auch noch mit Menschen auseinandersetzen, die ein aggressives Verhalten an den Tag legen.

Sei auf das Schlimmste gefasst und du wirst weniger schnell enttäuscht. Bleibe wehrfähig und wenn möglich, besorge dir Waffen. Wenn es darauf ankommt, zögere nicht, Gebrauch von den Waffen zu machen. Dein Gegenüber kann weniger zimperlich sein als du und darauf solltest du gefasst sein.

Hast du weder Schusswaffe, noch ein zuverlässiges Messer (AMZ Link), dann improvisiere ein Messer oder besorge dir wenigstens ein Stahlrohr oder eine massive Holzlatte, die du als Schlagwaffe benutzen kannst.

#10 Verhinderung von radioaktivem Jod in der Schilddrüse durch Jodtabletten

Zu den gefährlichsten Kernspaltungsprodukten nach einer nuklearen Explosion gehört radioaktives Jod. Radioaktives Jod hat zwar glücklicherweise nur eine sehr geringe Halbwertzeit (bis es in ungefährlichere Isotope zerfallen ist), jedoch bleibt es auch Tage nach der Kernexplosion immer noch vorhanden.

Es kann bis zu 90 Tage dauern, bis radioaktives Jod wieder größtenteils zerfallen ist.

Um die Schilddrüse gegen die Aufnahme von radioaktivem Jod zu blockieren, können Jodtabletten eingenommen werden. Die präventive Einnahme macht jedoch keinen Sinn.

Um die Schilddrüse vor radioaktivem Jod zu blockieren, kommen die Kaliumjodid-Tabletten (AMZ-Link) erst nach dem Stattfinden der Atomexplosion zur Verwendung.

Fragen und Antworten

Download

Ratgeber: Atomkrieg überleben
Kostenloser Ratgeber zum Ausdrucken und Mitnehmen

Zusammenfassung

Die Zeit des kalten Krieges und damit die Furcht vor einer atomaren Auseinandersetzung der Supermächte schien längst vergessen. Dann kam der Ukraine-Konflikt und Russlands Drohungen, seine Abschreckungswaffen in erhöhte Alarmbereitschaft zu versetzen.

Auch wenn nach Meinung führender Experten die Gefahr sehr gering ist, dass Atomwaffen bei modernen kriegerischen Auseinandersetzungen zum Gebrauch kommen, ist es ratsam, sich einmal einen Plan B zurechtzulegen.

Es ist immer ratsam, vorbereitet zu sein.

Quellen:

Bildnachweise:

  • Titelbild (rot / schwarz) von Gerd Altmann auf Pixabay
  • Bild Atomtest (schwarz / weiß) von WikiImages auf Pixabay

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