So kannst du deinen Traum leben: 5 Schritte!

Seinen Traum leben

Träumst du noch oder lebst du schon?

Für manche Indianer Kanadas waren Träume realer als das Leben. Die Geisterwelt war ihnen näher, als die kalte Wirklichkeit. Sie folgten ihren Träumen. Denn sie wussten, dass nur ihre Träume Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Leben liefern konnten.

Die Indianer deuteten ihre Träume und schenkten ihnen Glauben. Wurde ein Traum gedeutet, dann war der Glaube an diese Deutung stärker als jede weltliche Macht. Nichts hätte sie davon abbringen können, die eingepflanzte Idee an diese Traumdeutung infrage zu stellen.

Frage: Folgst du deinen Träumen?

Warum du deinen Traum leben solltest

Zuerst einmal musst du wissen, was eigentlich dein Traum oder deine Vision vom Leben ist. Wenn du einen Traum oder viele Träume hast, die dich auch tagsüber weiter daran denken lassen, dann darfst du dich fragen, ob du diesen (oder manchen) Träumen folgen sollst oder ob du sie besser ignorierst.

Vielleicht hast du dir angewöhnt, unauffällig zu bleiben, nicht öffentlich über deine Träume zu reden und sie im Getöse der klaren Lebensprinzipien der anderen langsam ersterben zu lassen. So bist du auf der sicheren Seite und setzt dich nicht dem Gelächter aus – falls deine Traumvorstellungen ja wie Seifenblasen zerplatzen sollten.

Viel sicherer ist es, die eigenen Träume zu verleugnen und die gelebten Träume anderer zu verfolgen.

Wenn du dich jedoch damit abfindest, wie die „normalen“ Gaffer hinter der Glasscheibe zu sitzen und von hier das Spiel zu betrachten. Dann wundere dich nicht, wenn du immer weiter auf die hinteren Reihen gedrängt wirst.

Du bekommst genau so viel vom Leben, wie du bereit bist an Einsatz zu investieren.

Jedoch bleibt immer ein Restrisiko.

Hast du dich entschieden, deinen Einsatz zu erhöhen, dann fordere nicht nach Gerechtigkeit. Es ist egal, wie hoch du mitspielst oder nicht mitspielst. Bei jeder Höhe deines Spieleinsatzes kannst du verlieren aber auch gewinnen. Und wie in jedem Spiel so ist auch im Spiel des Lebens immer ein Restrisiko vorhanden. Unabhängig davon, auf welcher Ausgangsposition du dich wähnst.

Trotzdem solltest du noch heute damit beginnen, deine Träume ernst zu nehmen. Und du solltest sofort damit anfangen, deinen Einsatz zu erhöhen. Denn wenn du es nicht tust, dann bleiben deine Träume für immer nur Träume. Willst du das?

Stehe zu deinen Träumen und erzähle auch anderen davon. Nur so kannst du sie greifbar machen. Und du setzt dich innerlich unter Druck, diesen Träumen auch entgegenzugehen.

Wenn andere über dich und deine Träume lachen, dann lache einfach mit. Lachen ist gesund. Und wie heißt es so schön: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Lebe deine Träume
Nimm deine Träume ernst.

Wie du deine Träume verwirklichst

Träume auch tagsüber in bunten Farben weiter auszuschmücken, kann ein interessanter Zeitvertreib sein. Belässt du es jedoch dabei, dann bleiben es eben nur Träumereien.

Um deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen, musst du sie greifbar machen und Stück für Stück in dein Leben ziehen.

#1 Was erträumst du?

Wenn du weißt, was dir deine Träume sagen wollen, dann bist du auf dem Weg zur Realisierung dieser Traumvorstellung schon ein ganzes Stück weiter. Weißt du es nicht, dann höre in dich hinein und frage dich, was dich antreibt, ob dich überhaupt etwas antreibt und wohin es dich zieht.

Stehst du an einem Punkt, wo es weder vor noch zurück zu gehen scheint, dann kann sogar ein Neuanfang eine denkbare Wegrichtung aus deinem Wachkoma darstellen.

Es ist übrigens nicht nötig, dir deine Träume aufzuschreiben. Auch ist es kontraproduktiv (in Betracht auf die Realisierung), viele verschiedene Träume zu notieren. Besser ist es, du richtest den Fokus auf die Realisierung eines einzigen Zieles.

Kommst du diesem entgegen, dann ergeben sich leicht weitere Perspektiven. Versuchst du jedoch ab Start in unterschiedliche Richtungen zu laufen, dann kommst du nirgendwo hin.

Denke mal darüber nach, welchen Traum du gerne leben würdest. Behalte diesen Traum im Gedächtnis und verfestige deinen Glauben daran.

#2 Hole deine Träume in die Realität

Eine Idee ist nur eine abstrakte Vorstellung von etwas. Du kannst sie dir in den buntesten Farben ausmalen. Trotzdem bleibt sie immer abstrakt in deinem Kopf. Bleibt sie in deinen Gedanken, dann wird sie niemals greifbar. Du musst deine Ideen, Träume, Vorstellungen und Wünsche aus der Traumwelt in die Wirklichkeit ziehen.

Wie geht das?

Es ist einfacher, als du denkst. Um Träume zu materialisieren, musst du nur in der Wirklichkeit daraufhin arbeiten. Und das nicht in Gedanken, sondern mit Händen, Füßen, deinem ganzen Körper und mit Taten, die nicht übersehen werden können.

Träumst du davon eine längere Reise zu unternehmen, dann beginne SOFORT mit der Reisevorbereitung. Du kannst schonmal den genauen Termin für die Abreise festlegen und die ungefähre Reiseroute skizzieren.

Es ist übrigens besser, zuerst den Reisetermin festzulegen und erst anschließend mit der Reiseplanung zu beginnen. So setzt du dir eine persönliche Deadline, die du nun einhalten musst.

Möchtest du nicht einfach nur reisen, sondern eine sehr lange Reise unternehmen oder sogar auswandern, dann beginne ebenfalls sofort mit den ersten Vorbereitungen. Du kannst schonmal unnötige Sachen verkaufen oder verschenken, ausmisten und damit beginnen, dich aufs Wesentliche zu besinnen.

Checke deine Ersparnisse und überschlage, wie weit du damit kommst. Reichen sie nicht für dein Vorhaben, dann ist das auch nicht weiter schlimm. Heute gibt es viele Möglichkeiten, von unterwegs Geld zu verdienen. Und selbst zum Auswandern benötigst du kein Geld.

Alles was du brauchst, ist ein starker Traum, den du in die Wirklichkeit ziehst und den du leben möchtest.

So kannst du deinem Traum folgen und ihn leben.
Folge deinen Träumen und lebe sie.

#3 Bleibe persistent

Bis hierher war alles ein Kinderspiel. Du hast ein bisschen geträumt. Du bist dir deinen Träumen bewusst geworden. Und du hast damit begonnen, sie in die Wirklichkeit zu holen, indem du erste Schritte zur Realisierung eingeleitet hast.

Du stehst immer noch am Anfang.

Zum Vergleich befindest du dich im Eingangsbereich des One World Trade Center in New York. Nun musst du noch in die einhundertvierte Etage. Und zwar nicht mit einem der 73 Aufzüge, sondern zu Fuß. Und auch wenn du oben angekommen bist, so heißt das nicht, dass du nun hier einen Platz auf Lebenszeit gebucht hast.

Du hast das Abenteuer zwar gewagt und es geschafft, den Turm zu erklimmen. Dieser muss jedoch ständig unterhalten und gewartet werden. Denn sonst fällt er entweder zusammen oder du wirst einfach von anderen Mitbewerbern von der Spitze gefegt.

Persistent zu bleiben heißt, dich ständig zu deinen Träumen zu bekennen und ihnen konsequent zu folgen. Und das entgegen von Meinungen anderer, entgegen herrschender Vorstellungen und entgegen sämtlichen Widerständen, denen du dich entgegensetzen musst.

Hast du es dir einmal zur Angewohnheit gemacht, Persistenz in dein tägliches Denken und Handeln einzuflechten, dann werden deine Schritte immer fester, trittsicherer und kontinuierlicher und das Erreichen deiner Träume bleibt nur noch eine Frage der Zeit.

Lebe deine Träume.
Lebst du deine Träume?

#4 Liege nicht auf der faulen Haut

Diese Überschrift könnte auch folgendermaßen lauten:

  • Finde keine Ausreden
  • Vermeide Prokrastination
  • Lasse dich nicht ablenken und konzentriere dich auf das Wesentliche
  • Folge nicht von einem blinkenden Ziel zum nächsten (ohne das vorangegangene erreicht zu haben)
  • Zweifle nicht an dir selbst und an deinen Fähigkeiten (du kannst alles lernen)
  • Verschiebe nichts auf morgen

Egal, wie du deine Ausreden auch nennen magst. Am Ende ist es immer die Faulheit, die dich zu Fall bringt.

Wer Ausreden sucht, der fühlt sich meist erschlagen von der Größe des Vorhabens und beschließt lieber nichts (oder etwas einfacheres) zu tun, als die schweren Brocken wegzuräumen.

Dinge, die heute erledigt werden müssten, werden auf morgen verschoben. Anstatt das zu tun, was zu tun wäre, wird sich mit leichten Aufgaben abgelenkt (die nicht zum Ziel führen).

Auf der Hälfte der Strecke geht plötzlich die Puste aus, das Projekt wird aufgeschoben und am Ende komplett über den Haufen geworfen. Dann möchte man auch ja von niemandem mehr darauf angesprochen werden. Denn das reißt nur alte Wunden auf und führt die eigene Faulheit vor Augen.

#5 Fühle dich nicht zu klein

Es kann vorkommen, dass sich jemand zu klein für das Umsetzen eigener Träume fühlt. Auch deshalb, weil er (oder sie) von anderen als zu klein betrachtet wird. Oder weil man es ihm (oder ihr) in Gesprächen sogar unverhohlen genau so mitteilt.

Niemand sollte sich kleiner machen als er ist. Und falls tatsächlich noch keine gewisse Ausgangsgröße erreicht wurde, dann muss eben daran gearbeitet werden, diese Größe zu erlangen.

Hier kommen wieder die vorangegangenen Punkte ins Spiel:

  • Was erträumst du?
  • Hole deine Träume in die Realität
  • Bleibe persistent

Indem du persistent bleibst, wächst du automatisch. Es geht überhaupt nicht anders. Denn im Zuge der täglichen Auseinandersetzung und Arbeit an deinen Träumen, lernst du ständig neu dazu und wirst in allen Aspekten besser, mit denen du dich alltäglich befasst.

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