Welches ist das beste Survival-Messer der Welt? Die Antwort…

Das beste Survival Messer

Letztes Update: September 3rd, 2018

Was muß das beste Survival-Messer der Welt können? Das beste Survivalmesser ist ein Problemlöser!

Unser Gurkha-Messer vom Titelbild ist ein ausgezeichnetes Survival-Messer und ein ausgezeichneter Problemloser. Es diente und dient auch heute noch dem nepalesischen Militär als effiziente Blankwaffe.

Manchem wird das Gurkha allerdings etwas zu groß und auffällig sein. Welche Messertypen sich als Survival-Messer eignen können und was es beim Kaufen zu beachten gibt, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Survival- & Bushcraft-Messer Empfehlungen

Hersteller:HelleJEO-TECBear GryllsLindnerCDS-Survival
Produktbild:
Bezeichnung:Helle Outdoormesser AldenÜberlebensmesser, Gürtelmesser, Outdoormesser, Survival Messer, Jagdmesser (handgefertigt)Gerber Bear Grylls Survivalmesser, Ultimate KnifeLinder Jagdmesser Super Edge 1Gladius Outdoor Camping Gürtelmesser, Jagdmesser, Überlebensmesser, Survival-, Bushcraft-Messer (handgefertigt)
Preis:Bei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichenBei Amazon vergleichen
Anmerkung:AUTORENTIPPAUTORENTIPPGÜNSTIGER PREISAUTORENTIPP
KlingenlängeCa. 11 cmCa. 11,5 cmCa. 12 cmCa. 9 cmCa. 17 cm

Das beste Survival-Messer der Welt

Survival heißt Überleben. Ein Survival-Messer ist ein Überlebensmesser, mit dessen Hilfe du im Notfall dein Überleben oder auch das Überleben von dir und anderen Personen sichern kannst.

Das beste Survival-Messer der Welt ist ein Messer, auf das du dich auch in Notfällen verlassen kannst und mit dessen Hilfe sogar das eigene Überleben oder auch das eigene Überleben und das Überleben anderer gesichert werden kann.

Das beste Survival-Messer der Welt ist nicht gleichbedeutend mit „dem teuersten Messer der Welt“ oder „dem Messer mit den meisten Spielereien der Welt“.

Das beste Survival-Messer der Welt muß keine Unsummen kosten und es braucht auch nicht über Fingernagelschere, Dosenöffner und integrierten Zahnstocher verfügen, so wie ein Schweizer Offiziersmesser.

Was jedoch nicht heißen soll, dass sich nicht auch ein Schweizer Multifunktionsmesser als Überlebensmesser eignet. Ganz im Gegenteil. Denn Schweizer Offiziersmesser wurden und werden tatsächlich von Schweizer Militärs getragen und sind so gebaut, dass sie einiges aushalten können. Echte Schweizer Qualitätsarbeit eben.

Ein Schweizer Taschenmesser kann sehr wohl als Überlebensmesser dienen. Jedoch kann ein einfacheres Modell mit nur einer aber massiven Klinge und Full Tang (Vollerl) sogar noch weitaus nützlicher und vor allem zuverlässiger sein. Denn ein echtes Full Tang Survival-Messer ist, wenn es wirklich darauf ankommt, den meisten Multifunktions-Taschenmessern überlegen.


Darauf ist beim Kaufen zu achten: Das sollte jedes Überlebensmesser können

Die folgenden Tipps beruhen auf meiner rein subjektiven Sicht, die wiederum auf Erfahrungswerten gründet.

Vielleicht helfen dir ja meine Erfahrungswerte dabei, gleich und ohne Umwege zum richtigen Überlebensmesser zu kommen.

Auf unzähligen Touren und im Laufe der Zeit habe ich einige Messer verbraucht. Verbraucht bedeutet in diesem Sinne, dass bei zwei Messern die Klinge brach oder dass sich bei einem anderen Messer die Griffschalen lösten.

Verbraucht bedeutet auch, dass mir sogar einmal ein Messer von Behörden weggenommen wurde und zwar bei einer Routine-Verkehrskontrolle. Ich führte das Messer im Holster am Gürtel. Und obwohl es sich um ein kleines Taschenmesser mit einer Klinge von nicht einmal 10 cm handelte, wurde es mir abgenommen und ich bekam es auch nicht wieder zurück.

#1 Stabile Klinge – Erfahrungswerte: Wenn die Klinge am Messer bricht

Wenn du monatelang mit dem Fahrrad umherreist, nicht viel Geld in der Tasche hast, du nach einer langen Tagestour abends am Lagerfeuer sitzt und dir beim Öffnen einer Dose die Klinge deines einzigen Taschenmesser bricht, dann ist das sehr ärgerlich.

Genau das passierte mir. Und bei dem Messer handelte es sich nicht um irgendein Messer sondern immerhin um ein Original Bundeswehrmesser.

Das BW-Taschenmesser galt als äußerst robust und zudem vielseitig. Deshalb entschied ich mich für den Kauf. Das BW-Messer hielt tatsächlich auch einige Monate durch. Jedoch nur einige Monate. Dann brach die Klinge.

Manche Messerfanatiker bekommen Bluthochdruck, wenn sie sich nur vorstellen, mit einem Messer eine Dose zu öffnen oder es beim Fehlen eines Schleifsteines an einem ganz normalen Stein schleifen zu müssen. Ich meine jedoch, dass ein Messer genau dazu da ist. Und, dass ein Messer so massiv gebaut sein muss, dass ich damit hundert Dosen hintereinander aufmachen kann, ohne dass die Klinge bricht.

Ein BW-Taschenmesser eignet sich hervorragend zum Rosen verschneiden, zum Fingernägel kürzen und zum Milchbrötchen bestreichen. Als Survival-Messer eignet es sich jedoch definitiv nicht.

Gemäß meiner Erfahrung eignet sich kein Multifunktions-Taschenmesser als Überlebensmesser. Denn je mehr Funktionen ein Messer besitzt, desto schwächer wird jede einzelne dieser Funktionen. Ein Messer jedoch, dass nur eine aber dafür sehr massive Klinge besitzt, ist quasi unzerstörbar und der beste Überlebensgarant, wenn es wirklich einmal darauf ankommt.

Zwei Messermodelle in der engeren Auswahl:

Auf der Suche nach dem besten Überlebensmesser der Welt stehen folgende zwei Modelle in der engeren Auswahl:

Alle Messer mit massiver durchgehender Klinge (Full Tang, Vollerl)

⇒ Sehr robust gearbeitete Klappmesser mit feststellbarer Klinge

#2 Verlässliche Griffe – Erfahrungswerte: Wenn sich die gummierten Griffschalen lösen

Eines der wenigen Taschenmesser die ich je mit Kunststoffgriffen kaufte, war ein Herbertz. Die deutsche Marke Herbertz stellt sehr gute Taschenmesser und Jagdmesser her. Ich hatte bereits mehrere Modelle von Herbertz und normalerweise war ich stets zufrieden. Bis auf ein Modell mit Kunststoffgriffen, bei dem mir nach ca. zwei Jahren Gebrauch der Gummi der Griffe an den Händen klebte.

Die Griffschalen waren aus minderwertigem Kunststoffmaterial, wo sich mit der Zeit der Weichmacher löste. Dieses Phänomen kann dir nicht nur bei Messergriffen aus Kunststoff widerfahren, sondern auch bei Schuhen, Schuhsohlen, Motorradgriffen und sonstigen Gummimaterialien, die Weichmacher enthalten.

Weichmacher sind dafür da, Kunststoffe dauerhaft weich und geschmeidig zu halten. Weichmacher haben jedoch den Nachteil, dass sie sich mit der Zeit durch Auswaschen, direkte Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflösen können.

Wenn das passiert, dann bleibt der Kunststoff oder der Gummi an den Händen oder überall dort kleben, womit das Material in Berührung kommt.

Im Chemielexikon noch mehr über Weichmacher erfahren

Weichmacher: Gesundheitliche Aspekte

Die klassischen Weichmacher für PVC sind Phthalate und stehen in der Kritik, wegen ihrer gesundheitsschädlichen und auf Organismen sogar toxischen Wirkung.

⇒ Siehe: Im Tierversuch erwiesen sich Phthalate, vor allem DEHP als krebserregend, entwicklungstoxisch und reproduktionstoxisch.

Jetzt könnte man natürlich entgegensetzen, dass es sich schließlich nur um Griffschalen von Outdoor-Messern handelt, auf denen man ja nicht herumkaut und die man ja nur anfasst.

Genau hier jedoch liegt der springende Punkt. Ein Messer muss kräftig angepackt werden. Das gilt noch mehr für Survival-Messer. Beim Arbeiten mit dem Messer bist du also im engsten Kontakt mit dem Kunststoff der Griffschalen. Du schwitzt und der Schweiß deiner Hände bildet auf dem Kunststoff einen schmierigen Film.

Zu den wichtigsten Gebrauchsanforderungen eines Outdoormessers gehört die Zubereitung von Lebensmitteln und Speisen.

Du schneidest dein Brot, die Zwiebeln, die Wurst, den Gurkensalat, das Fleisch oder whatever, fasst die Lebensmittel an, schneidest sie mit dem Messer, das du über die synthetischen Griffschallen greifst… den Rest kannst du dir ja denken.

Ob Kunststoff oder natürliche Materialien kann jeder für sich selbst entscheiden. Meine Favoriten bei Messergriffen sind jedoch aus natürlichen Materialien.

Auf der Suche nach den besten Griffschalen für die besten Survivalmesser stehen folgende Materialien zur engeren Auswahl:

Alle natürlichen Materialien wie Hölzer

#3 Gesetz – Erfahrungswerte: Rechtliche Anforderungen oder Vorsichtsmaßnahmen

Folgende Messertypen sind verboten:

  1. Anscheinswaffen,
  2. Hieb- und Stoßwaffen nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 oder
  3. Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm*

*Auszug aus dem Deutschen Waffengesetz § 42a Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen.

Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm sind in Deutschland und auch in Spanien verboten. Es sei denn, du kannst einen triftigen Grund für den Besitz vorweisen.

Siehe: „Ein berechtigtes Interesse nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 liegt insbesondere vor, wenn das Führen der Gegenstände im Zusammenhang mit der Berufsausübung erfolgt, der Brauchtumspflege, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient.“ (Auszug aus dem Deutschen Waffengesetz)

Weitere Infos über Messer die verboten sind findest du hier.

Bis hierher die rechtlichen Grundlagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass man sich im Ernstfall nicht einmal auf diese Rechtsgrundlage berufen kann. Denn am Ende hat stets der Beamte vor Ort das Sagen. Er bestimmt letztendlich, ob du ein Messer tragen darfst oder nicht, oder ob er es sogar einziehen darf.

Wie ich eingangs bereits erwähnte, wurde mir einmal bei einer Routine-Verkehrskontrolle ein einfaches Taschenmesser mit einer Klingenlänge von unter 10 cm abgenommen. Laut Gesetz hatte ich auch ein berechtigtes Interesse am Messerbesitz. Denn ich brauchte es „zur Berufsausübung“.

Ich wurde mitten in der Woche gegen 2 Uhr morgens nach meiner Spätschicht von Beamten angehalten. Sie kontrollierten meine Fahrzeugpapiere und sprachen mich auf mein Messer an. Ich sagte die Wahrheit, als ich ihnen erzählte, dass ich gerade von der Arbeit komme und dass ich in meinem Job als Lagerverwalter das Messer für das Aufschneiden der angelieferten Paletten brauche.

Sie konterten, dass ich dafür besser ein Cutter verwenden solle und dass ich im Fahrzeug kein Messer mit mir führen darf. Ich sagte ihnen, dass ein Cutter viel schärfer und gefährlicher wäre als mein kleines stumpfes Taschenmesser. Trotzdem wurde das Messer eingezogen und ich bekam es auch nie wieder.

Gesetz und Einhaltung der Vorschriften: Fallen Survival-Messer unter das Waffengesetz?

Für das Mitführen eines Survival-Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm brauchst du einen guten Grund.

Für die Ausübung deines Hobbys darfst du es besitzen, jedoch darfst du es nicht in der Öffentlichkeit tragen.

Auf dem Weg vom Haus in den Wald solltest du dein Survivalmesser daher stets im Rucksack aufbewahren. Erst für die Ausübung deines Hobbys (Survival) außerhalb der Öffentlichkeit darfst du es laut Gesetz verwenden.

Laut § 1 Waffengesetz (WaffG) gelten folgende Gegenstände als Waffen:

  1. Schusswaffen oder ihnen gleichgestellte Gegenstände und
  2. tragbare Gegenstände,
    a) die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen;
    b) die, ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, und die in diesem Gesetz genannt sind.*

Weitere Infos zur Rechtslage bei bussgeldkatalog.net/waffengesetz

Tipps, um mit deinem Überlebensmesser gesetzmäßig auf der sicheren Seite zu sein

#1 Klingenlänge unter 12 cm

Mit einem Messer mit feststehender Klinge, dessen Klingenlänge nicht über die erlaubten 12 cm hinausgeht, bist du gesetzmäßig auf der sichersten Seite. Ein Survival-Messer mit durchgehender massiver Klinge von 10 bis 12 cm ist absolut ausreichend für das Erledigen der meisten Aufgaben, die dich Outdoor und beim Survival erwarten.

Ein großer Vorteil von Survival-Messern mit Klingenlängen von unter 12 cm ist außerdem, dass du sie auch beim Wandern und Trekking mitnehmen kannst. Denn sie sind relativ leicht und stören nicht bei längeren Wanderungen wie etwa ein Überlebensmesser, das mit einer Klingenlänge von über 15 cm am Gürtel baumelt.

#2 Kein Tragen in der Öffentlichkeit

Selbst wenn die Klinge deines Messers unter 12 cm ist, so solltest du es nie in der Öffentlichkeit tragen. Am besten ist, wenn du es in der Messerscheide im Rucksack mit dir führst. In Städten lässt du es am besten gleich zuhause. Es sei denn du bist auf dem Weg aus der Stadt aufs Land zum Wandern, Trekking, Survival, Picknick oder Camping.

#3 Bei Klingenlängen über 12 cm: Sicherer Transport und ein guter Grund für den Besitz

Ein Survival-Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm solltest du noch weniger in der Öffentlichkeit tragen als ein kleines Taschenmesser. Am sichersten bist du unterwegs, wenn du es auf dem Weg von zuhause zu deiner Outdoor-Beschäftigung, wo du es verwenden wirst, im Rucksack transportierst.

Falls du doch einmal mit deinem Messer angehalten wirst, dann wird man es im Survival-Rucksack oder Trekking-Rucksack finden. Den Behörden kannst du dann einfach erklären, dass du damit zum Trekking oder zum Survivaltraining in den Wald unterwegs bist. Kannst du einen triftigen Grund für den Besitz und den Transport vorweisen, dann bist du schonmal ziemlich sicher. Was jedoch nicht heißt, dass du zu 100% sicher bist. Die Auslegung der Sachlage liegt stets in den Händen des jeweiligen Beamten, dem du über den Weg läufst.


Besser ein Klappmesser, Taschenmesser oder ein Messer mit fester Klinge?

#1 Messer mit fester Klinge und Vollerl

Das Nonplusultra bei Survival-Messern sind Messer mit feststehender Klinge und Full Tang. Full Tang bedeutet, dass der Messerstahl von der Klinge bis zum Ende des Griffs durchgängig ist. Bei Messern mit Full Tang oder Vollerl sind die Griffschalen dann direkt am hinteren Ende des Klingenstahl angebracht.

Diese Messer mit durchgehendem Erl sind erfahrungsgemäß die stabilsten Messer. Als Überlebensmesser sind sie am besten geeignet. Ist der Messerstahl hochwertig, dann sind Vollerl-Messer quasi unzerstörbar und somit allzeit zuverlässig.

#2 Klappmesser mit Arretierung

Auch hochwertige Klappmesser mit Arretierung können als Survival-Messer durchgehen. Sie sind jedoch nicht ganz so zuverlässig wie Messer mit durchgehender Klinge und Full Tang.

Klappmesser als Survival-Messer mit arretierbarer Klinge
Auch robuste Klappmesser wie das EKA mit einer Klingenlänge von 10 cm können als Survival-Messer genutzt werden.

Ist ein Klappmesser robust gearbeitet, dann kann es auch als Überlebensmesser seine Funktion erfüllen. Im Vergleich zu normalen Taschenmessern (ohne feststellbare Klinge oder Multifunktionsmesser) sind Klappmesser stabiler. Das liegt ganz einfach daran, weil sie nur eine Klinge besitzen und daher ihre Power nicht mit anderen integrierten Funktionalitäten teilen müssen.

Zum Klappmesser-Ratgeber

Zum Testbericht des Klappmesser EKA Swede 10

#3 Gewöhnliche Taschenmesser, Multifunktionsmesser

Multifunktionsmesser, normale Taschenmesser und sogar Offiziersmesser sind erfahrungsgemäß weniger als Survival-Messer geeignet.

Allein schon wegen ihrer viel filigraneren Klinge sind selbst die stabilsten Taschenmesser und multifunktionalen Offiziersmesser im Hosentaschenformat weniger gut für harte Anforderungen geeignet als bspw. ein massives Outdoor-Messer mit durchgehender Klinge und Vollerl oder ein massives Klappmesser mit feststellbarer Klinge.

Jedes Taschenmesser ist ein Helfer in der Not und kann sogar zum Lebensretter werden.

Jedoch kann kein Taschenmesser die gleiche Robustheit und Zuverlässigkeit garantieren wie ein Messer mit durchgehender Klinge und Full Tang.

Beschaffenheit von Stahl und Klinge

#1 Verwendete Stahlsorten

Laut Survival-Guru „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg sind Messer reine Gebrauchsgegenstände. Die Messerklingen von Survivalmessern können laut Nehberg am besten aus ganz einfachem und sogar rostendem Stahl bestehen. Denn mit einfachen Eisenklingen lassen sich gemäß seiner Erfahrung am besten Funken beim Outdoor Feuer machen schlagen.

Nicht jeder mag jedoch rostende Klingen. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Deshalb kommen bei fast allen Jagdmessern, Survival-Messern und anderen Outdoor-Messern rostfreie Kohlenstoffstähle mit guter Bearbeitbarkeit und Polierbarkeit zum Einsatz.

Einige Klingenstahl-Sorten verschiedener Hersteller:

  • Cr17MoV (Gerber Bear Grylls Ultimate Survival-Messer)
  • Sandvik-Stahl 12C27 (Helle Alden)
  • VG10 (Fällkniven F1)
  • 440C (Böker Vollintegral)

#2 Verschiedene Messerschliffe

Einige Messerschliff-Arten im Überblick:

  • Scandischliff (sehr beliebt bei Survival-Messern)
  • Hohlschliff
  • Flachschliff
  • Billiger Anschliff
  • Einseitiger Anschliff

Fazit

Das beste Survival-Messer der Welt sollte so beschaffen sein, dass es seinem Namen gerecht wird und im Notfall dazu beitragen kann das Überleben zu sichern. Hierfür muss man sich auf sein Messer verlassen können. Das heißt, dass man keine Angst haben muss, dass die Klinge irgendwann abbrechen kann oder dass sich die Griffschalen lösen.

Dazu gehört aber auch, dass dein Überlebensmesser nicht bei der nächsten Kontrolle eingezogen wird, weil es gegen das Waffengesetz verstößt. Denn was nützt dir ein Rambomesser, das zwar hammermäßig brutal aussieht, mit dem du dich aber nicht ohne Waffenschein vor die Tür getrauen kannst?

Unsere Survival-Messer Empfehlung:

Ein stabiles Outdoor-Messer mit feststehender Klinge und Griffen aus Naturmaterial. Die Klinge soll durchgehend sein (Vollerl).

Wenn du dein Survival-Messer nicht nur für Bushcraft-Abenteuer im Wald verwenden willst sondern es auch zum Wandern und Trekking mitnehmen möchtest, dann entscheide dich am besten für ein Messermodell mit einer Klingenlänge von unter 12 cm.

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Mike Lippoldt

Über den Autor: Mike ist Gründer von ousuca. Nach zahlreichen Reisen wanderte Mike als Jugendlicher mit dem Fahrrad nach Spanien aus und erschuf sich hier von Null an eine neue Existenz. Über seine Abenteuer und den kalten Sprung in ein neues Leben schrieb er ein Buch.
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